Konflikte · Teheran, Washington und Tokio

Ölpreise fallen unter 90 Dollar nach US-Pause bei Angriffen auf Iran, Märkte stabil

Brent-Rohöl fiel um bis zu 7% auf unter 90 Dollar pro Barrel, nachdem es zwei Nächte lang keine US-Angriffe auf den Iran gab, während Teheran signalisierte, ebenfalls eine Pause einzulegen. Die asiatischen Märkte zeigten sich uneinheitlich, mit einem schwächeren Schluss in Seoul, während die europäischen Futures auf einen Anstieg deuteten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spiegel Online, Handelsblatt, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Teheran, Washington, Tokio, Seoul · Iran, Vereinigte Staaten, Japan
Wie es dazu kam
  1. 25.07.Erste Nacht ohne neue US-Angriffe auf den Iran
  2. 26.07.Iran kündigt bedingten Stopp der Angriffe an
  3. 27.07.Ölpreise fallen stark; Brent kurzzeitig unter 90 Dollar

Ölpreise stürzen ab

Brent-Rohöl, der globale Benchmark, fiel am Montag im frühen asiatischen Handel um bis zu 7% und rutschte kurzzeitig unter 90 Dollar pro Barrel. Bis zum Vormittag lag es bei etwa 92–93 Dollar, immer noch mehr als 5% unter dem Niveau vom Ende der letzten Woche. West Texas Intermediate fiel um 5,4% auf 84,45 Dollar. Der Rückgang erfolgte nach zwei aufeinanderfolgenden Nächten ohne neue US-Angriffe auf den Iran, womit eine 13 Nächte andauernde Serie von Angriffen gebrochen wurde, die Brent am Donnerstag über 100 Dollar getrieben hatte. Der vorherige Anstieg war stark: Brent überschritt die 100-Dollar-Marke, als sich der Iran-Konflikt auf das Rote Meer ausweitete, wobei Huthi-Angriffe auf saudische Infrastruktur die Angebotssorgen verstärkten.

„Unterm Strich scheinen sich die Entwicklungen im Nahen Osten über das Wochenende positiv gewendet zu haben.“

Sally Auld

Pause in den Feindseligkeiten

Das US-Militär meldete über das Wochenende keine neuen Angriffe, und die iranischen Streitkräfte erklärten, sie würden die Angriffe ebenfalls einstellen, solange die USA dasselbe täten. Teheran bezeichnete seine Operationen als Vergeltung für US-Angriffe. Präsident Trump sagte, Washington führe Gespräche mit Teheran, die „von Tag zu Tag ernster“ würden. Die US-Kampagne gegen den Iran begann Ende Februar; die nun pausierte Serie von Angriffen dauerte 13 aufeinanderfolgende Nächte und zielte auf iranische Militärstandorte. Die bedingte Waffenstillstandserklärung des Iran am Sonntag war das erste klare Signal einer Deeskalation seit Ausbruch des Konflikts. Dennoch griffen die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen weiterhin saudische Ölanlagen an der Küste des Roten Meeres an, und die Straße von Hormus, ein kritischer Engpass für Öl- und Gastransporte, blieb weitgehend blockiert und umkämpft.

Marktreaktionen

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten eine uneinheitliche Entwicklung. Der Kospi in Seoul eröffnete deutlich höher, drehte aber aufgrund starker ausländischer Verkäufe ins Minus und schloss mit einem Minus von mehr als 1%, während Samsung Electronics und SK Hynix fielen, da Gelder in den chinesischen Speicherhersteller CXMT umgeschichtet wurden, dessen Debüt in Shanghai um rund 500% stieg. Japans Nikkei 225 veränderte sich im frühen Handel kaum, Hongkongs Hang Seng stieg um 0,3% und Chinas CSI 300 gab in der Morgensitzung um 0,5% nach. Die europäischen und US-Futures deuteten auf Gewinne hin, wobei der DAX vor der Eröffnung höher notierte. Der frühere Anstieg der Öl- und Gaspreise hatte die Renditen europäischer Staatsanleihen auf Mehrjahreshochs getrieben, aber dieser Aufwärtsdruck begann bis Ende letzter Woche nachzulassen.

Ölpreisrückgänge am Montag%
Brent
-5.58 %
WTI
-5.46 %

Daten aus dem Artikeltext

Zentralbanken beobachten

Die Europäische Zentralbank ließ ihren Einlagensatz am Donnerstag wie erwartet unverändert bei 2,25%. Der energiegetriebene Inflationsdruck wird jedoch laut Marktbeobachtern wahrscheinlich eine Zinserhöhung im September erzwingen. Diese Woche stehen Entscheidungen der Federal Reserve am Mittwoch an, gefolgt von der Bank of England und der Bank of Japan. Es werden keine Zinserhöhungen erwartet, aber die politischen Entscheidungsträger werden voraussichtlich betonen, dass sie die inflationären Auswirkungen der höheren Energiekosten genau beobachten.

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