Gesundheit & Bildung · Warschau
Gesundheitsministerin verspricht Gehaltsobergrenzen und Arbeitszeitbegrenzung nach Warschauer Krankenhausskandal
Als Reaktion auf den Skandal um das Szpital Południowy versprach Polens Gesundheitsministerin, überhöhte Gehälter und Arbeitszeiten zu begrenzen und eine umfassende Reform des öffentlichen Gesundheitssystems einzuleiten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, Nasz Dziennik, www.money.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der NFZ ordnete am 15. Juni seine erste Kontrolle an, nachdem bekannt wurde, dass ein KO-Stadtrat im Szpital Południowy über 1,5 Mio. Złoty verdient hatte. Das Gesundheitsministerium und der Woiwode von Masowien leiteten parallele Prüfungen ein.
Die Regierung plant gesetzliche Grenzen für den Anteil der NFZ-Verträge, den Krankenhäuser für Gehälter ausgeben dürfen. Die PESEL-basierte Überprüfung medizinischer Einkommen wird nach einer vom Senat gebilligten Gesetzesänderung beginnen.
Die Ministerin erwägt eine maximale Stundengrenze für Personal mit B2B-Verträgen, das derzeit keiner solchen Obergrenze unterliegt. Ein Treffen mit der ärztlichen Selbstverwaltung am 9. Juli wird die Idee diskutieren.
Das Gesundheitsministerium möchte Krankenhausfusionen und die Umstrukturierung von Stationen für ältere Menschen fördern. Ab dem 1. Juli werden 1,1 Mrd. Złoty aus dem Medizinfonds für Investitionen verfügbar.
- 25.06.Gesundheitsministerin kündigt Plan zur Beseitigung von Gehaltsspitzen und Prüfung von Arbeitszeitobergrenzen an
- 1.07.Öffentliche Krankenhäuser müssen Verträge im Zentralen Register melden; 1,1 Mrd. Złoty aus dem Medizinfonds werden verfügbar
- 9.07.Ministerium trifft ärztliche Selbstverwaltung zur Diskussion von Arbeitszeitgrenzen
Skandal führt zu sofortigen Prüfungen
Berichte, dass ein Arzt und Stadtrat der Bürgerkoalition (KO), Dawid Kacprzyk, in einem Jahr am Warschauer Szpital Południowy mehr als 1,5 Millionen Złoty verdient habe, lösten ein schnelles staatliches Eingreifen aus. Am 15. Juni ordnete der Präsident des Nationalen Gesundheitsfonds (NFZ), Filip Nowak, die erste Kontrolle an. Gesundheitsministerin Jolanta Sobierańska-Grenda erklärte auf einer Pressekonferenz am 25. Juni, dass „alles, was das Vertrauen der Patienten und ihr Sicherheitsgefühl im Gesundheitssystem untergraben könnte, sehr verlässlich und gründlich geklärt werden sollte“. Sie warnte davor, den Fall auf alle Notaufnahmen und das medizinische Personal zu verallgemeinern, sagte aber, das Ministerium arbeite mit dem Justizministerium zusammen, um Transparenz beim Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.
Gehaltstransparenz und Beseitigung von „Kominy płacowe“
Sobierańska-Grenda bestätigte, dass einige Krankenhäuser inzwischen bis zu 100 Prozent ihres Budgets für Gehälter ausgeben. „Wir wollen Gehaltsspitzen beseitigen. Wir müssen einen Dialog schaffen, in dem dies möglich sein wird“, sagte sie. Am selben Tag verabschiedete der Senat eine Gesetzesänderung, die es den Behörden ermöglicht, medizinische Gehälter mithilfe der persönlichen Identifikationsnummer PESEL zu überprüfen. Ab dem 1. Juli sind öffentliche Gesundheitseinrichtungen verpflichtet, ihre Verträge im Zentralen Vertragsregister zu melden. Das Ministerium arbeitet daran, diese Verpflichtung auf alle Anbieter auszuweiten. Auf der Konferenz erklärte es zudem, dass es gesetzgeberische Optionen vorbereite, die einen prozentualen oder absoluten Anteil der NFZ-Verträge festlegen würden, den eine Einheit für Gehälter ausgeben darf.
Dr. Grażyna Cebula-Kubat, Leiterin des Gesamtpolnischen Ärztegewerkschaftsbundes (Ogólnopolski Związek Zawodowy Lekarzy – OZZL), kritisierte den PESEL-basierten Ansatz.
„Die Überprüfung der Einkünfte anhand der PESEL-Nummer, ohne Berücksichtigung der geleisteten Arbeitsstunden und der Anzahl der Verträge pro Monat, wird wenig ändern und könnte Desinformation und Aggression gegenüber dem medizinischen Personal verstärken.“
Arbeitszeitbegrenzung in Erwägung gezogen
Die Ministerin hob ein strukturelles Problem hervor: Angestellte unterliegen Arbeitszeitbegrenzungen, aber diejenigen, die über B2B-Verträge (Selbstständige) arbeiten, haben keine Obergrenze. „Es erscheint vernünftig, und wir erwägen eine Option, eine Obergrenze für die geleisteten Arbeitsstunden festzulegen“, sagte Sobierańska-Grenda. Zu den genannten Vorschlägen gehört eine Obergrenze von 300 Stunden oder weniger. Das Ministerium wird die Idee mit der ärztlichen Selbstverwaltung bei einem für den 9. Juli anberaumten Treffen besprechen.
Umfassende Gesundheitsreform nimmt Gestalt an
Über die unmittelbare Reaktion auf den Skandal hinaus stellte das Gesundheitsministerium die Hauptpfeiler einer umfassenderen Reform vor. Ziel ist es, die Kommunalverwaltungen zu Krankenhausfusionen zu ermutigen, Stationen angesichts der alternden Bevölkerung Polens auf Langzeitpflege umzustrukturieren und die „Versorgungspyramide umzukehren“, indem Dienstleistungen von Krankenhäusern auf die Grund- und ambulante Versorgung verlagert werden. Ab dem 1. Juli werden 1,1 Milliarden Złoty aus dem Medizinfonds für Krankenhausinvestitionen verfügbar, weitere Mittel sind aus dem Nationalen Aufbauplan vorgesehen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- rmf24.plMinistra zdrowia potwierdza dane. "Nawet 100 proc. budżetu szpitali na wynagrodzenia"
- rmf24.pl"Kominy płacowe do likwidacji". Minister zdrowia zabrała głos ws. afery w szpitalu
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- Nasz DziennikMZ: Rozważamy wprowadzenie limitu przepracowanych godzin w ochronie zdrowia
- Jolanta Sobierańska-Grenda
- Polnische Gesundheitsministerin
- Donald Tusk
- Ministerpräsident von Polen
- Filip Nowak
- Präsident des Nationalen Gesundheitsfonds (NFZ)
- Dawid Kacprzyk
- Arzt und Stadtrat der Bürgerkoalition, der im Szpital Południowy über 1,5 Millionen Złoty verdiente
- Grażyna Cebula-Kubat
- Leiterin des Gesamtpolnischen Ärztegewerkschaftsbundes (OZZL)
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