Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung Marketing-Tools (Meta, X), um unsere Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveBriefSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
SträngeMärkte
NewsroomPollar unterstützen
Datenschutz
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Keine Werbung. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab3,49 €/Monat

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer3,49 €/Monat
  • Förderer7,99 €/Monat
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Tabriz, Kyjiw und 45 Grad

Trump weitet Iran-Angriffe aus, Selenskyj wechselt Kommandeure und Hitze setzt Südeuropa zu

Der vergangene halbe Tag brachte eine vertraute Sommermischung: Krieg, Energienerven und Regierungen, die nützlich aussehen wollen. Der Golfkonflikt zog nach Norden in den Iran, die Ukraine wechselte ihren obersten Soldaten, und Südeuropa wappnete sich gegen Hitze, die gewöhnliche Verwaltung heldenhaft wirken lässt.

Brief lesen

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Sonstiges · Aktualisiert vor 2 Std.

Kultur, Medien und die neuen Gräben

Die Verabschiedung eines nationalen Gesetzes in Frankreich, das soziale Medien für unter 15-Jährige verbietet, stellt eine konkrete politische Maßnahme auf hoher Ebene dar, die die breiteren EU-Diskussionen über Kindersicherheit und Plattformregulierung beeinflussen könnte.

StartBriefSträngeFragen
Kategorien
© Neue Zürcher Zeitung
Wirtschaft·vor 2 Std.

Novartis kehrt im zweiten Quartal zum Wachstum zurück: Neue Krebsmedikamente gleichen 50-prozentigen Einbruch bei Entresto aus

Neuere Medikamente Kisqali und Pluvicto trieben einen Umsatzsprung von 36 % auf fast 7 Milliarden Dollar an, was dem Schweizer Pharmakonzern einen Umsatz von 14,4 Milliarden Dollar und einen stabilen Kerngewinn von 5,94 Milliarden Dollar bescherte.

Entresto unter Druck

Der Verlust der US-Marktexklusivität für Entresto, das umsatzstärkste Herzinsuffizienz-Medikament von Novartis, führte zu einem starken Umsatzrückgang. Im zweiten Quartal brachen die Entresto-Verkäufe um 50 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar ein, nach einem Rückgang von 42 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres. Das Medikament hatte 2025 einen Umsatz von 7,7 Milliarden Dollar erzielt, was 14 Prozent des Konzernumsatzes entsprach. Die Patentklippe traf auch andere frühere Blockbuster: Promacta, Tasigna und vier weitere Medikamente unter den Top 20 nach Umsatz erlitten zweistellige prozentuale Rückgänge.

Neue Medikamente treiben Erholung an

Eine Gruppe von acht neueren Medikamenten, angeführt von den Krebstherapien Kisqali (Brustkrebs) und Pluvicto (Prostatakrebs), glich die Generika-Erosion mehr als aus. Der kombinierte Umsatz dieser Wachstumstreiber stieg im zweiten Quartal um 36 Prozent auf fast 7 Milliarden Dollar. Die starke Leistung ermöglichte es dem in Basel ansässigen Pharmakonzern, nach einem durch die erste Welle von Generika-Einführungen verursachten Umsatzrückgang im ersten Quartal wieder zum Umsatzwachstum zurückzukehren. Das Unternehmen hat sein Portfolio geschickt verjüngt und sich auf innovative Onkologie- und Spezialmedikamente konzentriert.

## Finanzergebnisse Der Konzernumsatz erreichte 14,4 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 3 Prozent in US-Dollar und 1 Prozent in konstanten Währungen. Das Ergebnis übertraf die durchschnittliche Analystenschätzung um mehr als 3 Prozent. Der Kernbetriebsgewinn, die wichtigste Kennzahl für Anleger, blieb stabil bei 5,94 Milliarden Dollar und lag deutlich über dem AWP-Konsens von 5,3 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn fiel von 4,0 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 3,3 Milliarden Dollar, hauptsächlich aufgrund höherer Steuerbelastungen und gestiegener Zinsaufwendungen.

Novartis navigiert durch die Patentklippe
  1. 2025Patente für Entresto, Promacta und Tasigna laufen aus
  2. Q1 2026Entresto-Verkäufe fallen um 42 %; Konzernumsatz sinkt
  3. Q2 2026Umsatz kehrt zum Wachstum zurück (+1 % in konstanten Währungen); neue Krebsmedikamente schießen um 36 % in die Höhe
  4. H2 2026Management erwartet, dass der Generika-Einfluss nachlässt, prognostiziert niedriges einstelliges Umsatzwachstum

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Sicht des Managements und Aktienreaktion

CEO Vas Narasimhan hatte zuvor signalisiert, dass die negativen Auswirkungen der Generika in der ersten Jahreshälfte 2026 deutlich stärker sein würden als in der zweiten. Novartis hat wiederholt erklärt, dass die Erosion durch Nachahmermedikamente in der ersten Jahreshälfte wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreicht hat. Das Unternehmen ließ seine Prognose für das Gesamtjahr unverändert: niedriges einstelliges Umsatzwachstum in konstanten Währungen, wobei der Kernbetriebsgewinn voraussichtlich um einen ähnlich niedrigen einstelligen Prozentsatz zurückgehen wird. Trotz des besser als erwarteten Quartals hob das Management den Ausblick nicht an, eine Entscheidung, die einige Analysten erhofft hatten. Die Anleger belohnten die Aktie dennoch: Die Novartis-Aktie ist seit Jahresbeginn um 17 Prozent auf fast 127 CHF gestiegen und ist damit die teuerste europäische Pharmaaktie gemessen an der Bewertung. In fünf Jahren haben die Aktien um 58 Prozent zugelegt, während die Roche-Aktie im gleichen Zeitraum um 4 Prozent verloren hat.

Basel
Vas Narasimhan
BaselVas Narasimhan

3 Quellen

  • Der Pharmakonzern Novartis verjüngt sein Geschäft geschickt
    Neue Zürcher Zeitung·vor 15 Std.
  • Der Börsen-Tag: Generika-Konkurrenz belastet Novartis
    N-tv·gestern
  • Novartis trotzt im zweiten Quartal dem Generika-Einfluss
    SWI swissinfo.ch·gestern

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft
Konflikte·seit 16. Juli·akt. vor 8 Std.
© Franceinfo

Selenskyj ersetzt Armeechef Syrskyj durch Drapatyj nach sechstägigen Protesten über Fedorows Absetzung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj entließ am Dienstag den Armeechef Oleksandr Syrskyj und ernannte den Befehlshaber der gemeinsamen Streitkräfte, Mychajlo Drapatyj, zu seinem Nachfolger. Damit gab er sechstägigen Straßenprotesten nach, die durch die Absetzung des beliebten Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow ausgelöst worden waren.

Artikel lesen
Konflikte·seit 5. Juli·akt. vor 6 Std.
© Al Jazeera Online

USA greifen Iran in elfter Nacht an, Ziel Täbris – Tanker vor Oman getroffen

Die USA haben die elfte Nacht in Folge Luftangriffe gegen Iran geflogen und dabei erstmals die nordwestliche Stadt Täbris getroffen, während vor Oman ein Tanker getroffen wurde und Huthi-Rebellen eine Blockade Saudi-Arabiens ankündigten.

Artikel lesen
Energie & Handel·vor 6 Std.
© Le Figaro.fr

Trump kündigt ab August 2028 100%-Zoll auf Generika an, der 2029 auf 200 % steigt

Die USA werden ab August 2028 einen Zoll von 100 % auf importierte Generika erheben, der ein Jahr später auf 200 % steigt, kündigte Präsident Donald Trump am Dienstag an, um die Pharmaproduktion zurück auf amerikanischen Boden zu zwingen.

Artikel lesen
KI-generiert·Mehr erfahren