BerichtNordkorea stellt neuen Zerstörer in Dienst

Konflikte · Wonsan, Seoul und Pjöngjang

Nordkorea feuert mehrere ballistische Raketen 250 km ins Japanische Meer nach alliierten Übungen

Südkorea entdeckte am Samstagmorgen mehrere Kurzstreckengeschosse, die von Wonsan aus abgefeuert wurden, und beendete damit eine Woche gemeinsamer US-, südkoreanischer und japanischer Militärübungen in der Region.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, Al Jazeera Online, 20 Minuten und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Wonsan, Seoul, Pjöngjang · Nordkorea, Südkorea
Wie es dazu kam
  1. 07.09.2026Die USA, Südkorea und Japan beginnen die fünftägige Übung Freedom Edge 2026
  2. 11.09.2026Alliierte Streitkräfte schließen die gemeinsame Militärübung Freedom Edge ab
  3. 12.09.2026, 05:20Nordkorea feuert mehrere ballistische Raketen, die 250 Kilometer von Wonsan aus fliegen

Details zum Start und Flugbahn

Nordkorea hat am Samstagmorgen mehrere Kurzstreckenraketen vom Küstengebiet Wonsan in der östlichen Provinz Kangwon abgefeuert. Der südkoreanische Generalstab entdeckte die Starts um etwa 5:20 Uhr Ortszeit (20:20 GMT am Freitag). Die abgefeuerten Geschosse legten eine geschätzte Distanz von 250 Kilometern (155 Meilen) über die Halbinsel zurück, bevor sie in den Gewässern des Japanischen Meeres landeten, das in Südkorea als Ostmeer bezeichnet wird. Militärbehörden in Seoul begannen mit der Auswertung der Flugparameter, Geschwindigkeit und genauen Raketenmodelle in Abstimmung mit amerikanischen Geheimdiensteinheiten. Dieser Start ist der dritte dokumentierte Raketentest Pjöngjangs in den letzten Wochen, nach Tests Anfang August und einer vorherigen Salve Ende letzten Monats.

Alliierte Manöver und nordkoreanische Warnungen

Die Raketenabschüsse erfolgten einen Tag, nachdem Südkorea, die USA und Japan ihre fünftägige trinationale Militärübung Freedom Edge 2026 beendet hatten. Die gemeinsamen Marinemanöver, die von Montag bis Freitag in internationalen Gewässern vor der südkoreanischen Küste stattfanden, waren darauf ausgelegt, die gemeinsame Einsatzbereitschaft gegen nordkoreanische Nuklear- und Raketensysteme zu testen. Pjöngjang hatte die geplante Übung Ende August scharf kritisiert und die Manöver als direkte Sicherheitsbedrohung für Nordkorea und andere regionale Staaten bezeichnet. Stunden nach Beginn der Manöver am Montag gab der nordkoreanische Verteidigungsminister Kim Song Gi eine formelle Erklärung ab, in der er warnte, dass Pjöngjang bereit sei, starke Gegenmaßnahmen gegen jede militärische Konfrontation der Alliierten zu ergreifen.

Notfallmaßnahmen in Seoul und Washington

Unmittelbar nach der Entdeckung der Starts berief das südkoreanische Präsidialamt für nationale Sicherheit eine Dringlichkeitssitzung mit Vertretern des Verteidigungsministeriums und des Generalstabs ein. Das Präsidialamt forderte Pjöngjang auf, die ballistischen Raketenaktivitäten sofort einzustellen, und wies darauf hin, dass die Starts gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verstoßen. Das südkoreanische Militär bestätigte, dass es in voller Einsatzbereitschaft bleibt, während es nordkoreanische Einrichtungen auf mögliche Folgetests überwacht. Das US-Pazifikkommando erklärte, es habe enge Konsultationen mit südkoreanischen und japanischen Verteidigungspartnern über die Flugbahndaten aufgenommen.

„Nach aktuellen Bewertungen stellen diese Ereignisse keine unmittelbare Bedrohung für US-Personal oder -Territorium oder für unsere Verbündeten dar.“

US-Pazifikkommando

Diplomatische Beziehungen und reduzierte Übungen

Die Starts am Samstag folgen auf einen früheren Test am 20. August, bei dem Nordkorea mehr als 10 Kurzstreckenraketen ins Japanische Meer während der alliierten Übung Ulchi Freedom Shield abfeuerte. Diese frühere Übung war verkürzt worden, nachdem US-Präsident Donald Trump das Pentagon angewiesen hatte, die gemeinsamen Manöver zu reduzieren, mit Verweis auf hohe Kosten und die Beschreibung der Operationen als unangemessen und feindselig gegenüber Pjöngjang. Trump hatte Kim Jong Un während seiner ersten Amtszeit dreimal getroffen, ohne ein Atomabkommen abzuschließen, und hat kürzlich seine Absicht bekundet, den nordkoreanischen Führer in diesem Jahr erneut zu treffen. Der US-Präsident richtete auch Kritik an Südkorea wegen der Weigerung Seouls, sich US-Militäroperationen gegen den Iran anzuschließen. Nordkoreanische Staatsmedien reagierten auf Trumps militärische Anpassungen durch Kim Jong Uns Schwester, die erklärte, dass geringfügige Verkürzungen von Dauer und Umfang den provokativen Charakter gemeinsamer alliierter Manöver nicht änderten.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen