Kurz gefasst
Netflix veröffentlicht die dritte Staffel am 22. Oktober 2026. Joanne (Kristen Bell) und Noah (Adam Brody) ziehen in ein gemeinsames Haus.
Die Irish Times nennt die Staffel angenehm, aber entbehrlich, der Guardian deutet an, dass die Geschwister den neuen romantischen Funken liefern könnten, und El Periódico lobt die Balance aus Romantik und Alltag.
Laut Irish Times beschließt Esther (Jackie Tohn), während ihrer Probephase der Trennung von Sasha (Timothy Simons) Dating-Apps auszuprobieren – mit dieser Enthüllung endet die erste Folge.
Premiere der dritten Staffel
Netflix veröffentlicht die dritte Staffel von „Nobody Wants This“ am 22. Oktober 2026. Erin Foster hat die Romantic Comedy erdacht, die laut El Periódico auf ihrer eigenen Erfahrung als Agnostikerin beruht, die aus Liebe zum Judentum konvertierte. Kristen Bell spielt Joanne, eine Podcasterin zum Thema Beziehungen, Adam Brody spielt Noah, einen Rabbiner. Die neuen Folgen beginnen damit, dass das Paar in ein gemeinsames Haus zieht, nachdem es am Ende der zweiten Staffel seine Verbindung erneuert hat. Joanne konvertiert zum Judentum, und El Periódico berichtet, sie stehe kurz davor, mit den Konversionskursen im Chai-Tempel zu beginnen – jener Gemeinde, die Noah verließ, um mit ihr zusammen zu sein, und der er sich nun wieder anschließen will.
Reibungen im gemeinsamen Zuhause
Das Zusammenleben bringt kleine häusliche Reibungen mit sich. Der Irish Times zufolge kann Joanne Leinenlaken, die über der Tagesdecke liegen, nicht ausstehen, und Noah wirkt verstimmt, als sie früh aufbricht, um mit ihrer jüngeren Schwester Morgan (Justine Lupe) an ihrem Beziehungs-Podcast zu arbeiten. Der Guardian beschreibt, wie Noah aus der Fassung gerät, als Joanne die Kühlschranktür offen stehen lässt. El Periódico schreibt, Joanne räume die Spülmaschine hektisch ein und lasse Haare in der Dusche zurück, während Noah vorschlägt, jeden Tag mit einem Spaziergang zu beginnen statt mit dem Scrollen durch Klatschgeschichten. Die Irish Times argumentiert, die interreligiöse Handlung werde zugunsten leichter Komödie beiseitegeschoben.
Sasha, Esther und Morgan
Das andere Paar der Serie sind Sasha (Timothy Simons) und Esther (Jackie Tohn), die sich in einer Probephase der Trennung befinden. Der Irish Times zufolge endet die erste Folge mit Esthers Entscheidung, während dieser Trennung Dating-Apps auszuprobieren. Die Zeitung beschreibt Sasha als schockiert und merkt an, dass er erst davon erfuhr, dass sie wieder datet, als er sich selbst bei einer App anmeldete. SAPO berichtet, Sasha und Esther seien zurück in der Welt des Datings und sähen sich mit der Peinlichkeit konfrontiert, jemanden Neues kennenzulernen. Morgan nähert sich laut SAPO dem Status einer sehr präsenten Medienfigur, während sie und Sasha weiter um eine gegenseitige Anziehung kreisen, die keiner von beiden zugeben konnte.
Kritische Resonanz
Die Kritiken sind geteilt. Die Irish Times nennt die Staffel einen angenehmen, aber entbehrlichen Binge, bei dem „man nie das Gefühl hat, dass irgendetwas auf dem Spiel steht“. Die Rezension des Guardian schreibt, Brody und Bell sähen zusammen noch immer umwerfend aus, deutet aber an, dass das Publikum das Prickeln einer neuen Romanze eher bei den Geschwistern finden könnte. El Periódico lobt die Staffel dafür, dass sie Romantik mit den alltäglichen Realitäten des Zusammenlebens ausbalanciere.
Hinter der Premiere
Jackie Tohn, 46, bewirbt die Staffel. Die New York Times besuchte an einem regnerischen Montag Ende September die Filiale von Russ & Daughters in Hudson Yards, wo Miteigentümerin Niki Russ Federman ihr zeigte, wie die Bagels gemacht werden. Tohn, die die Serie als Darstellung jüdischer Lebensfreude beschreibt, reagierte während der Arbeit an der Bagel-Linie.
„Oh mein Gott, das ist so wunderbar“