Sicherheit · Vicenza

Zwei Bergsteiger am Monte Pasubio getötet – neun Tote am Wochenende in den italienischen Alpen

Ein 26-jähriger Mann und eine 25-jährige Frau kamen am Sonntag am Monte Pasubio ums Leben und erhöhten damit die Zahl der Todesfälle beim Klettern in den italienischen Alpen an diesem Wochenende auf neun. Ein drittes Mitglied ihres Seilschafts wurde bei dichtem Nebel mit einem Hubschrauber gerettet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, Open, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Vicenza · Italien
Wie es dazu kam
  1. 13.06.Ein Kletterer stirbt auf dem Normalweg des Matterhorns (Cervino)
  2. 13.06.Wanderer tot auf dem Brenva-Gletscher aufgefunden
  3. 14.06.Zwei junge Kletterer sterben nach 100-m-Sturz am Monte Pasubio; dritter gerettet

Der Sturz in der Nähe der Sojo d'Uderle

Gegen Mittag des Sonntags stürzten ein 26-jähriger Mann und eine 25-jährige Frau auf der Vicenza-Seite des Monte Pasubio, im exponierten Gebiet Sojo d'Uderle, etwa 100 Meter in die Tiefe. Die drei Kletterer waren seiliert, aber das dritte Mitglied blieb am Fels gesichert und entging Verletzungen. Der Alarm wurde sofort ausgelöst, aber die Ärzte des Rettungsdienstes stellten bei ihrer Ankunft fest, dass beide jungen Kletterer an den Folgen des Aufpralls gestorben waren.

„Die Bergungsarbeiten dauern noch an und sind aufgrund des Nebels in der Höhe, der die Arbeit der Retter erschwert, besonders kompliziert.“

Rai News

Rettung bei schlechtem Wetter

Ein Trentiner Rettungshubschrauber konnte den überlebenden Kletterer, der unter Schock stand, lokalisieren und per Seilwinde bergen und ins Krankenhaus bringen. Dichtere Nebel und widrige Bedingungen behinderten die Bergung der Leichen, die Arbeiten dauerten bis zum Nachmittag an. Die genaue Ursache des Sturzes wird noch untersucht, die Retter sammeln vor Ort Beweise.

Ein Wochenende voller Tragödien in großer Höhe

Die Todesfälle am Monte Pasubio reihen sich ein in ein Wochenende, das die italienischen Medien als schwarzes Wochenende in den Alpen bezeichnen. Am Samstag kamen sieben Kletterer bei vier verschiedenen Unfällen ums Leben: Drei Trentiner Kletterer stürzten über 400 Meter an der Nordwand des Gran Paradiso ab; zwei starben am Kuffner-Grat am Mont Maudit im Mont-Blanc-Massiv; einer auf dem Normalweg des Matterhorns (Cervino); und ein Wanderer wurde tot am Brenva-Gletscher aufgefunden. Mit den zwei Opfern vom Sonntag erreicht die Gesamtzahl der Todesfälle auf italienischen Gipfeln an diesem Wochenende neun.

Todesfälle nach Gipfel, 13.–14. Juni
Gran Paradiso
3
Mont Maudit
2
Cervino
1
Brenva-Gletscher
1
Monte Pasubio
2

Daten aus dem Artikeltext

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

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