Sicherheit · Rom

Neugeborenes in Einkaufstüte unter einem Kruzifix in römischer Kirche gefunden

Ein Gemeindemitglied hat am Freitag, 6. November, in der Kirche San Gregorio Magno in Rom ein Neugeborenes in einer Plastikeinkaufstüte entdeckt. Dem Baby geht es gut; die Carabinieri sichten Videoaufnahmen einer vermummten Person, die das Kind offenbar zurückgelassen hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Tgcom24, Adnkronos und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien

Von einem Gemeindemitglied gefunden

Am Freitag, 6. November, fand gegen 16:30 Uhr ein Gemeindemitglied der Kirche San Gregorio Magno in Rom ein Neugeborenes in einer Plastikeinkaufstüte. Die Tüte war unter dem Kruzifix neben dem Altar abgestellt worden. Das Gemeindemitglied schlug Alarm, Einsatzkräfte von Ares 118 und Carabinieri wurden in die Kirche an der Piazza Certaldo entsandt. Die beteiligten Carabinieri stammen von der Station Villa Bonelli und dem Nucleo Radiomobile der Hauptstadt. Die Pfarrei wird in einigen Berichten dem Viertel Magliana, in anderen dem Stadtteil Portuense zugeordnet.

Zustand und Behandlung

Erste medizinische Einschätzungen gehen davon aus, dass das Baby 24 bis 48 Stunden zuvor geboren wurde, und es schien bei Ankunft der Retter in gutem Allgemeinzustand zu sein. Adnkronos berichtete, das Kind sei nicht in Lebensgefahr gewesen. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde das Neugeborene mit einem Krankenwagen von 118 in das Krankenhaus San Camillo-Forlanini gebracht, um es zu untersuchen und gegebenenfalls zu behandeln. Ein Arzt, zwei Pflegekräfte und ein Rettungswagenfahrer leisteten den Berichten zufolge die erste Versorgung.

Was die Kameras zeigen

Eine erste Auswertung der internen Videoaufnahmen der Kirche zeigt eine vermummte Person, vermutlich eine Frau, die das Baby unter dem Kruzifix ablegt und dann weggeht. Die Carabinieri sammeln nun Aufnahmen von Kameras in der Umgebung, die dieselbe Person auf dem Fluchtweg oder auf dem Weg zur Pfarrei aufgezeichnet haben könnten. Ziel ist es, die Bewegungen der Person nachzuvollziehen und Beweise zu sammeln, die helfen können, die Person zu identifizieren, die das Kind zurückgelassen hat. Die Berichte beschreiben die Person ausschließlich anhand der Aufnahmen; eine Identifizierung wurde nicht gemeldet.

Dank von Ares 118

Die Leitung von Ares 118 dankte den Einsatzkräften, die auf den Notruf reagierten, öffentlich. In ihrer Erklärung heißt es, das Team habe rasch und kompetent gehandelt, wie das folgende Zitat zeigt.

„Der aufrichtigste Dank gilt allen Fachkräften, die mit Schnelligkeit, Kompetenz und großem Verantwortungsbewusstsein eine rechtzeitige Versorgung und eine sorgfältige Betreuung des Neugeborenen sichergestellt haben.“

Ares 118

Die Behörde erklärte, die Arbeit ihrer Einsatzkräfte zeige erneut den Wert ihres täglichen Einsatzes und ihre Fähigkeit, in heiklen Fällen mit Menschlichkeit und Professionalität zu reagieren. Il Messaggero beschrieb den Einsatz als gemeinsame Anstrengung von Gesundheitspersonal und Polizei mit dem gemeinsamen Ziel, Gesundheit und Sicherheit des Kindes zu schützen.

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Quellen und Kontext

Orte
Rom

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