
Griechische Regierung unterstützt Plan für den Umbau des Karaiskakis-Stadions mit 53.000 Plätzen
Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis traf sich in Athen mit dem Besitzer von Olympiakos Piräus, Evangelos Marinakis, um die gesetzgeberische Unterstützung für einen 52 Meter hohen Stadionkomplex in Faliro abzuschließen.
Rückendeckung der Regierung im Maximos-Palast
Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis leitete am 6. Oktober 2026 im Maximos-Palast in Athen ein förmliches Arbeitstreffen, um den umfassenden Umbauplan für das Georgios-Karaiskakis-Stadion in Faliro zu prüfen. An der Sitzung nahmen der Präsident von Olympiakos Piräus, Evangelos Marinakis, Vereinsvertreter und der Bürgermeister von Piräus, Giannis Moralis, teil, um das Modernisierungsprojekt des Vereins direkt den Regierungsvertretern vorzustellen. Während der Präsentation erörterten die Teilnehmer die architektonischen, logistischen und kommerziellen Dimensionen des geplanten Sportkomplexes. Im Anschluss an die Diskussion bestätigten Regierungsvertreter, dass die Regierung die notwendigen Gesetzesinitiativen ausarbeiten und vorantreiben werde, um den rechtlichen und satzungsmäßigen Rahmen für diese private Investition zu schaffen.
Zur Regierungsdelegation gehörten Umwelt- und Energieminister Stavros Papastavrou, der stellvertretende Minister beim Ministerpräsidenten Giorgos Mylonakis, der stellvertretende Minister beim Ministerpräsidenten und Regierungssprecher Pavlos Marinakis sowie der Generalsekretär beim Ministerpräsidenten Stelios Koutnatzis.
Das Büro des Ministerpräsidenten veröffentlichte eine offizielle Erklärung, in der die institutionelle Unterstützung für das Projekt bestätigt wurde.
Die Regierung wird die notwendigen Gesetzesinitiativen auf den Weg bringen, damit eine große private Investition realisiert werden kann.
Kapazität und architektonische Dimensionen
Nach dem von Olympiakos Piräus vorgelegten Vorschlag wird das modernisierte Georgios-Karaiskakis-Stadion auf eine Sitzplatzkapazität von mehr als 53.000 Zuschauern erweitert und damit zur größten Fußballarena Griechenlands. Der Masterplan gliedert den Sportkomplex in vier eigenständige Ebenen und erreicht eine Gesamthöhe von 52 Metern. Der architektonische Entwurf legt den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Zuschauerströme an Spieltagen und umfasst den gesamten Weg der Fans von der Ankunft am Gelände bis zum Verlassen nach Spielende. Um die Verkehrsbelastung für den weiteren Küstenbezirk Faliro und die Gemeinde Piräus zu verringern, sieht der Entwurf eigene Parkinfrastruktur für Tausende Pkw vor.
- Bioklimatisches Dach
- 30000 m²
- LED-Bildschirme
- 10000 m²
- Gastronomie und Einzelhandel
- 5000 m²
- Premium-Hospitality
- 5000 m²
- Medienzentrum
- 2000 m²
- Arbeitsflächen
- 1000 m²
Medien- und Gewerbeflächen
Das Innenraumprogramm reserviert umfangreiche Flächen für Gewerbebetriebe, Premium-Hospitality und internationale Sportmedien. Der Gewerbeplan weist rund 5.000 Quadratmeter für Gastronomieflächen, Cafés und Servicepunkte für Zuschauer aus, ergänzt durch mehr als 5.000 Quadratmeter spezialisierter Premium-Hospitality-Bereiche. Die Spielstätte verfügt zudem über mehr als 100 Hospitality-Suiten unterschiedlicher Größe für Unternehmenspartner und besondere Gäste. Zur Medieninfrastruktur gehört ein eigenes Medienzentrum von rund 2.000 Quadratmetern mit einem Amphitheater mit 320 Plätzen sowie rund 1.000 Quadratmeter zusätzlicher Arbeitsbüros.
- Zugänge
- 70
- Aufzüge
- 60
- Rolltreppen
- 32
- Doppeltreppen
- 20
Technik und Verkehrsinfrastruktur
Um einen schnellen und geordneten Zuschauerstrom über alle vier Ränge zu gewährleisten, umfasst die Anlage 70 Zugänge auf allen Ebenen, 60 Aufzüge, 32 Rolltreppen und 20 Doppeltreppen. Die visuellen Anzeigen an der Außenfassade und in den Umgängen umfassen rund 10.000 Quadratmeter LED-Bildschirme und bilden eine vielseitige digitale Projektionsfläche rund um das Gelände. Zu den ökologischen Merkmalen zählen ein 30.000 Quadratmeter großes bioklimatisches Dach sowie eigene Anlagen für erneuerbare Energien zur Verringerung der Umweltbelastung. Der Komplex integriert zudem moderne technische Infrastruktur für Fernsehübertragung, Stadionbeschallung und Beleuchtung, gesteuert über zwei Kontrollräume mit spezialisierter digitaler Betriebstechnik.


