
Kevin Harts '72 Hours' startet auf Netflix: Eine Generationen-Komödie, die Kritiker als 'Hangover'-Abklatsch bezeichnen
Die Komödie, inszeniert von Tim Story und mit Hart sowie SNL-Darstellern, folgt einem Werbefachmann, der einen Junggesellenabschied stürmt, um die Generation Z zu studieren.
## Handlung Joe Nixon, ein 40-jähriger Werbefachmann gespielt von Kevin Hart, wird versehentlich in eine Gruppenchat für einen Junggesellenabschied in Miami kopiert. Verzweifelt, beweisen zu wollen, dass er noch mit Gen-Z-Konsumenten in Kontakt treten kann, nachdem seine neueste Wodka-Kampagne als "cringe" abgetan wurde, finanziert er ein luxuriöses Airbnb und stürmt das Wochenende. Zur Party gehören Mason (Mason Gooding), der Bräutigam, und seine Freunde Nick (Marcello Hernández), Hunter (Ben Marshall) und Freshman (Kam Patterson). Nach einer Yachtparty wird Joe gezwungen, Kokain zu konsumieren, was ein Tony-Montana-artiges Alter Ego namens Ricardo Montana auslöst. Die Persona bringt die Gruppe in Konflikt mit einem echten Drogenboss, gespielt von Michael Mando, der glaubt, Joe dringe in sein Revier ein. Der Film webt auch eine Nebenhandlung über Joes Freundin Jennifer (Teyana Taylor) ein, die auf einen Heiratsantrag wartet.
Besetzung und Crew
Tim Story, der zuvor Hart in "Ride Along" inszenierte, führt Regie bei der Komödie. Das Drehbuch stammt von Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg, dem Duo hinter der "Harold & Kumar"-Trilogie und "American Reunion". Die Besetzung umfasst drei aktuelle "Saturday Night Live"-Darsteller: Hernández, Marshall und Patterson. Will Packer produzierte den Film. Die New York Times merkt an, dass Hart, jetzt 47, eine Figur spielt, die ein paar Jahre jünger ist, und der Film selbst zu einem Kommentar über die eigenen Bemühungen des Komikers wird, bei jüngeren Zuschauern relevant zu bleiben.
## Kritikerstimmen Die Kritiken sind gespalten. Die New York Times nennt den Humor "breit und derb und oft wirklich lustig" und lobt Harts Vortrag und die Chemie mit seinen jüngeren Co-Stars. AP News beschreibt den Film als "ein hochgradig konstruiertes Produkt", das wissentlich "The Hangover" zitiert, fügt aber hinzu, dass der Meta-Kommentar über Harts Karriere ihm eine listige Schärfe verleiht. Variety ist weniger beeindruckt und bezeichnet ihn als "mittelmäßigen 'Hangover'-Abklatsch", der "fieberhaft alles an die Wand wirft". Die Kurzkritik des Wall Street Journal erwähnt Harts Allgegenwart, bietet aber wenig mehr.
Der Humor ist breit und derb und oft wirklich lustig.
Dieser nachträgliche 'Hangover'-Abklatsch musste nichts weiter tun, als, wissen Sie, Lacher zu liefern.
Themen und Ton
Der Film setzt auf den Generationenkonflikt, wobei Harts Figur wegen veralteter Ideen und einer Fanta-Werbung, die mit einem Pronomen-Wortspiel spielt, verspottet wird. In einer Szene imitiert Joe ein asiatisches Klischee und wird von den jüngeren Männern schnell lächerlich gemacht. AP News beobachtet, dass der Film "ein gerade listiger Kommentar zu Harts eigenen komödiantischen Vorlieben ist, die mit politisch korrekteren Empfindungen kollidieren". Das kokaininduzierte Alter Ego, eine Imitation von Al Pacino in "Scarface", wird als eine möglicherweise fragwürdige Parodie präsentiert, die der Film selbst eingesteht.
## Veröffentlichungsdetails "72 Hours" feierte am 24. Juli 2026 auf Netflix Premiere. Es ist wegen Sprache und Themen mit R bewertet und läuft 1 Stunde 45 Minuten. Der Film bringt Hart mit Story und Packer wieder zusammen, einem Team, das dem Streamingdienst mehrere kommerziell erfolgreiche Komödien geliefert hat.

