Konflikte · Mount Hermon und Damaskus
Netanyahu besucht Truppen am syrischen Hang des Hermon – Damaskus verurteilt Souveränitätsverletzung
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu besichtigte am Mittwoch israelische Truppenstellungen auf der syrischen Seite des Berges Hermon und erklärte, die Regierung des Iran stehe kurz vor dem Zusammenbruch, während das syrische Außenministerium den Besuch als illegalen Souveränitätsverstoß verurteilte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von France 24, Le Figaro.fr, 20minutes und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz besuchten am 9. September 2026 israelische Truppen auf der syrischen Seite des Berges Hermon.
Das syrische Außenministerium verurteilte den Besuch offiziell und bezeichnete den Grenzübertritt auf syrisches Gebiet als illegale Provokation und Verletzung der Souveränität.
Netanyahu erklärte den Truppen, dass die gemeinsamen Bemühungen zum Sturz des iranischen Regimes angesichts von sechs Monaten regionalem Konflikt kurz vor dem Erfolg stünden.
Israel Katz sandte eine Videobotschaft an den syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa, in der er erklärte, dass israelische Streitkräfte in der Sicherheitszone, 35 Kilometer von Damaskus entfernt, bleiben würden.

- April 2026Israel akzeptiert einen von den USA vermittelten Waffenstillstand im Regionalkonflikt
- August 2026Verteidigungsminister Israel Katz besucht in Südsyrien stationierte Truppen
- 9.09.Netanyahu und Katz inspizieren israelische Stellungen auf der syrischen Seite des Berges Hermon
Grenzinspektion am Hermon
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Israel Katz besuchten am Mittwoch, den 9. September 2026, israelische Truppen, die am syrischen Hang des Hermon stationiert sind. Es war Netanyahus dritter Besuch bei israelischen Streitkräften, die jenseits der Grenze auf syrischem Territorium eingesetzt sind, nach einem vorherigen Besuch im November 2025. Die israelischen Streitkräfte hatten nach dem Zusammenbruch der syrischen Regierung im Dezember 2024 Stellungen in dem Sektor bezogen, nachdem sie nach Südsyrien vorgerückt waren. Katz hatte bereits zwei Wochen vor der gemeinsamen Inspektion am Mittwoch Truppen in Südsyrien besucht.
Die syrische Regierung in Damaskus verurteilte den Grenzübertritt unmittelbar nach Bekanntgabe des Besuchs. In einer vom syrischen Außenministerium veröffentlichten Erklärung bezeichneten Beamte die Anwesenheit israelischer Führer auf syrischem Boden als illegalen Einmarsch und direkten Bruch des Völkerrechts.
„Die Syrische Arabische Republik verurteilt aufs Schärfste die illegale Einreise des israelischen Besatzungsministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in syrisches Hoheitsgebiet und seinen Rundgang auf dem Berg Hermon, ein provokativer Schritt und eine flagrante Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Syrischen Arabischen Republik sowie des Völkerrechts.“
Aussagen zum Zusammenbruch der iranischen Regierung
In seiner Ansprache an die in der Grenznähe stationierten Soldaten verknüpfte Netanyahu die Militärpräsenz auf dem Hermon mit dem sechsmonatigen Konflikt im gesamten Nahen Osten. Er erklärte, das wichtigste strategische Ziel der israelischen und verbündeten Operationen bleibe die Zerschlagung der iranischen Führung, und der Druck der Verbündeten habe Teheran nahe an den inneren Zusammenbruch gebracht.
„Es gibt noch Arbeit zu tun – die Hauptaufgabe ist es, das Terrorregime im Iran zu stürzen. Wir sind dem sehr nahe.“
Netanyahu bekräftigte, dass israelische Militäreinheiten verhindern würden, dass feindliche Gruppierungen entlang des Grenzbereichs Operationsbasen errichten. Er fügte hinzu, dass das Netzwerk von mit dem Iran verbündeten bewaffneten Gruppierungen, das in der Region operiert, mit der Führung in Teheran zerfallen werde. Die Feindseligkeiten im Regionalkrieg eskalierten Ende Februar 2026, als Israel und die Vereinigten Staaten eine gemeinsame Angriffskampagne gegen iranische Ziele starteten. Obwohl Israel im April 2026 einen von den USA unterstützten Waffenstillstandsrahmen annahm, haben israelische Amtsträger regelmäßig mit militärischer Vergeltung für iranische Schritte gedroht.
Direkte Warnung an Damaskus
Von seiner Position auf dem Berg Hermon aus übermittelte Verteidigungsminister Israel Katz eine aufgezeichnete Botschaft an den syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa, dessen Rebellenkoalition im Dezember 2024 nach der Absetzung Baschar al-Assads die Macht in Damaskus übernommen hatte. Katz betonte, dass die israelischen Einheiten nicht beabsichtigten, sich aus der erhöhten Grenzzone mit Blick auf die syrische Hauptstadt zurückzuziehen.
„Wir senden hier eine sehr starke und klare Botschaft an den Präsidenten Syriens, der 35 Kilometer entfernt dort unten in seinem Palast in Damaskus sitzt: Wir sind hier auf dem Berg Hermon, wir sind in der Sicherheitszone, und wir werden uns nicht von hier wegbewegen.“
Israelische Amtsträger haben erklärt, ihr Ziel in dem Gebiet sei es, einen befestigten Puffer zu erhalten und eine breitere entmilitarisierte Zone in Südsyrien einzurichten. Damaskus hat diese einseitigen Sicherheitsmaßnahmen stets zurückgewiesen und die anhaltende Truppenpräsenz als Besetzung souveränen Staatsgebiets charakterisiert.
Entwicklung der Golan-Pufferzone
Das derzeit von israelischen Streitkräften besetzte Gebiet entspricht der von den Vereinten Nationen überwachten Pufferzone, die 1974 im Rahmen des Truppenentflechtungsabkommens für die Golanhöhen eingerichtet wurde. Nach dem Sturz der Assad-Regierung Ende 2024 überschritt das israelische Militär die Demarkationslinie von 1974, führte mehrere Einfälle in Südsyrien durch und startete hunderte von Luftangriffen auf militärische Infrastruktur im ganzen Land.
Die israelische Führung hält daran fest, dass die permanente Stationierung in der ausgewiesenen Sicherheitszone notwendig ist, um die Nordgrenze vor einer möglichen Neuformierung von Milizen unter der neuen Verwaltung in Damaskus zu schützen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- France 24Syrie : Benjamin Netanyahu se rend dans la "zone de sécurité" qu'Israël occupe depuis 2024
- France 24Netanyahu visits troops in occupied Syria as Damascus slams 'blatant violation' of sovereignty
- Le Figaro.fr"Nous en sommes très proches" : Benyamin Netanyahou affirme que la République islamique d'Iran est sur le point de s'effondrer
- 20minutesEN DIRECT Guerre au Moyen-Orient : Netanyahou estime que la République isla...
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