Das reale interne Wachstum erreichte 2,8 % gegenüber den von Analysten erwarteten 1,5 % und 1,8 % im Vorquartal.
Putin ordnete am 17. September eine vorübergehende Beschlagnahme an, und Nestlé entkonsolidierte das Russlandgeschäft zum Ende September; rund 900 Mio. CHF (1,09 Mrd. USD) belasten die Nettoverschuldung 2026.
Die Prognose für den organischen Umsatz 2026 bleibt bei 3 % bis 4 %, während das organische Wachstum in neun Monaten 3,7 % erreichte.
Nestlé veröffentlichte am Donnerstag, 22. Oktober, die Zahlen für das dritte Quartal 2026, und die Absatzmengen wuchsen schneller als im Vorquartal. Das reale interne Wachstum – die Mengenkennzahl, die Vorstandschef Philipp Navratil bei jeder Gelegenheit betont – erreichte 2,8 %, nach 1,8 % im Vorquartal und über den von Analysten erwarteten 1,5 %. Preiserhöhungen trugen 1,1 % bei, unter der durchschnittlichen Analystenschätzung von 1,9 %, und zusammen hoben beide Komponenten den organischen Umsatz um 4,0 %. Die unternehmenseigene Analystenumfrage hatte auf 3,4 % organisches Wachstum und einen Umsatz von 22,5 Mrd. CHF hingedeutet, tatsächlich erreichte der Umsatz 22,8 Mrd. CHF. In den ersten neun Monaten lag das organische Wachstum bei 3,7 %, davon 1,9 % aus Mengen, und der kumulierte Umsatz blieb mit 65,9 Mrd. CHF stabil.
Daten aus dem Artikeltext
Philipp Navratil übernahm im September 2025 das Amt des Vorstandschefs und hat seither Nestlés Engagement in Eiscreme- und Wassermarken über Joint Ventures reduziert. Die Neue Zürcher Zeitung berichtet, dass Pablo Isla nun Verwaltungsratspräsident des Konzerns ist. Navratil will das reale interne Wachstum langfristig über 2 % halten, und im dritten Quartal lag die Kennzahl erstmals seit mehr als vier Jahren klar über diesem Wert. Im September vereinbarte der Konzern den Verkauf seines Geschäfts mit Vitaminen, Mineralstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln für Verbraucher (VMS) für 1 Mrd. USD. Bloomberg berichtete, dass die Nachfrage nach Snacks und Tiernahrung in Schwellenländern zunahm. Navratil beschrieb die Ergebnisse so.
„Die Umsetzung unserer Strategie schlägt sich in stärkerem Wachstum nieder.“
Wladimir Putin ordnete am 17. September die vorübergehende Beschlagnahme der russischen Vermögenswerte von Nestlé an. RTE beschrieb den Schritt als Teil eines verschärften Vorgehens gegen europäische Unternehmen wegen der Unterstützung Europas für die Ukraine – eine Einordnung, die russischen Beamten und US-Geschäftsleuten zugeschrieben wird. Le Temps beschreibt die russischen Aktivitäten als unter externer Verwaltung stehend. Nestlé hat das Russlandgeschäft zum Ende September entkonsolidiert, und Finanzchefin Anna Manz erklärte, organischer Umsatz, Mengen und Preise seien nicht betroffen. Ab dem vierten Quartal wirkt sich der Schritt jedoch auf den ausgewiesenen Umsatz, den freien Cashflow und das zugrunde liegende betriebliche Ergebnis aus. Die Ausbuchung der Nettovermögenswerte würde die Nettoverschuldung im Jahr 2026 um rund 900 Mio. CHF (1,09 Mrd. USD) belasten, und das Unternehmen hielt an seiner Prognose für den organischen Umsatz von 3 % bis 4 % für das Gesamtjahr fest.
Der Aktienkurs von Nestlé hat sich seit Navratils Amtsantritt noch nicht nachhaltig erholt, wenngleich die Richtung in den vergangenen Wochen positiv war, so die Neue Zürcher Zeitung. Dieselbe Zeitung erwartet, dass die Zahlen an der Börse gut aufgenommen werden. Die Preissetzung blieb hinter den Analystenerwartungen zurück – die schwächere Seite eines ansonsten stärkeren Quartals. RTE merkt an, dass der Umbau des Portfolios einer Taktik folgt, die auch Konkurrenten aus der Konsumgüterbranche wie Unilever und Reckitt anwenden, die ihre Portfolios ebenfalls verschlankt haben.
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Nestlés Absatzmengen stiegen im dritten Quartal um 2,8 % und lagen damit über den von Analysten erwarteten 1,5 %, während das Russlandgeschäft nach einer vorübergehenden staatlichen Beschlagnahme der Vermögenswerte aus dem konsolidierten Ergebnis herausfiel.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, RTE.ie, Le Temps und weiteren Medien. Veröffentlicht .