Migration · Ceuta
Spanisches Militär stoppt Abschiebung eines 12-jährigen Jungen an der Grenze von Ceuta nach Eingreifen von Journalisten
Ein 12-jähriger Junge stand kurz davor, nach Marokko zurückgeschickt zu werden, als Journalisten und Anwohner eingriffen und aufdeckten, dass er allein war und nach spanischem Recht geschützt ist.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Observador, SIC Notícias, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein 12-jähriger Junge, allein und weinend, wurde am 3. August von spanischen Soldaten zur marokkanischen Grenze eskortiert, als Journalisten und einheimische Frauen seine Bitten übersetzten und aufdeckten, dass er unbegleitet war, woraufhin ein Oberstleutnant die Abschiebung stoppte.
Das spanische Gesetz verbietet die Ausweisung unbegleiteter minderjähriger Migranten, die von den Behörden in Obhut genommen werden müssen. Innenminister Fernando Grande-Marlaska erklärte, dass die Grundrechte von Minderjährigen respektiert werden.
Rund 72.000 Menschen reisten am 30. Juli innerhalb von 24 Stunden unregelmäßig nach Ceuta ein. Bis zum 4. August waren 69.500 nach Marokko zurückgekehrt, während sich 862 unbegleitete Minderjährige in offiziellen Zentren befanden (über 1.000 nach Angaben von Save the Children) und 44 Menschen als vermisst gemeldet wurden.
Die spanische Regierung stellte 25 Millionen Euro für die Versorgung unbegleiteter Minderjähriger in Ceuta bereit, und die Guardia Civil richtete ein Vermisstenbüro an der Grenze ein. Save the Children schrieb an die Ministerien für Inneres und Verteidigung und forderte Garantien, dass kein Kind ohne individuelle Prüfung zurückgeschickt wird.
- 30.07.Rund 72.000 Migranten reisen innerhalb von 24 Stunden nach Ceuta ein, viele schwimmend aus Marokko
- 3.08.Ein 12-jähriger Junge wird fast abgeschoben; Journalisten und Anwohner greifen ein, ein Oberstleutnant stoppt die Überstellung
- 4.08.Regierung kündigt 25 Millionen Euro für unbegleitete Minderjährige an; 69.500 Migranten sind nach Marokko zurückgekehrt
Der Grenzvorfall
Am 3. August wurde ein 12-jähriger Junge von spanischen Soldaten zur marokkanischen Grenze in Ceuta eskortiert, als sein tränenreicher Widerstand die Aufmerksamkeit von Journalisten und Anwohnern erregte. Das Kind, bekleidet mit einer gelben Shorts und einem dunkelblauen T-Shirt, klammerte sich an den Hals eines Soldaten und wiederholte auf Arabisch einen Satz, der mit „Nein, Marokko, nein“ übersetzt wurde. Mehrere Frauen vor Ort halfen, seine Worte zu deuten, und es wurde klar, dass der Junge allein war, ohne einen Erwachsenen, der ihn begleitete.
„Der Junge konnte kaum sprechen, er klammerte sich an die Frau und sah uns an.“
Ein Oberstleutnant traf ein und ordnete nach der Information, dass das Kind unbegleitet war, den Stopp der Überstellung an. Er sagte den Soldaten, dass ein Kind nach spanischem Recht nicht allein abgeschoben werden dürfe. Der Junge wurde der Guardia Civil und später dem Roten Kreuz übergeben, die ihn zurück in die Stadt brachten.
Rechtlicher Schutz für Minderjährige
Die spanische Gesetzgebung unterscheidet strikt zwischen erwachsenen Migranten und unbegleiteten Minderjährigen. Erwachsene können Asyl beantragen und im Falle einer Ablehnung abgeschoben werden, aber Minderjährige, die ohne Vormund ankommen, müssen in die Obhut der spanischen Behörden genommen werden und können nicht summarisch zurückgewiesen werden. Innenminister Fernando Grande-Marlaska unterstrich diesen Grundsatz.
„In Spanien werden die Grundrechte von Minderjährigen als schutzbedürftigen Personen respektiert, ebenso wie die von Erwachsenen.“
Save the Children sandte ein Schreiben an die Ministerien für Inneres und Verteidigung und forderte Garantien, dass kein Kind ohne individuelle Prüfung zurückgeschickt wird. Die Migrationsexpertin der Organisation, Jennifer Zuppiroli, sagte, es gebe Hinweise darauf, dass Minderjährige zu den an die Grenze eskortierten Personen gehörten, und jede Rückführung müsse dem in spanischen Gesetzen festgelegten spezifischen Verfahren folgen.
„Wir sind besonders besorgt, dass sich unter den an die Grenze überstellten Personen Minderjährige befinden könnten. Vor jeder Rückkehr ist es unerlässlich, jedes Kind zu identifizieren und seine Situation individuell zu bewerten, wobei stets sein Wohl zu gewährleisten ist.“
Ausmaß des Migrationsansturms
Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund einer Massenankunft, die am 30. Juli begann, als innerhalb von 24 Stunden rund 72.000 Menschen unregelmäßig nach Ceuta einreisten, viele schwimmend aus dem benachbarten Marokko. Bis zum 4. August erklärte die spanische Regierung, dass 69.500 nach Marokko zurückgekehrt seien, die meisten von den Behörden eskortiert und einige freiwillig. Die offiziellen Zahlen der Stadt zeigten 862 unbegleitete Minderjährige in Aufnahmezentren und Notunterkünften, obwohl Save the Children die Zahl auf über 1.000 bezifferte und anmerkte, dass viele, die am 30. Juli eingereist waren, noch keine Hilfe gesucht hatten oder sich versteckten. Mindestens 44 Menschen, hauptsächlich Jugendliche und Minderjährige, wurden von Angehörigen als vermisst gemeldet.
Reaktionen von Regierung und NGOs
Die spanische Regierung kündigte eine außerordentliche Zuweisung von 25 Millionen Euro für Ceuta zur Versorgung unbegleiteter Minderjähriger an. Die Guardia Civil richtete ein Vermisstenbüro am Grenzzollposten ein und stellte eine E-Mail-Adresse für die Meldung von Verschwundenen zur Verfügung. Die Ministerin für Eingliederung, Elma Saiz, gab die Gesamtzahl der Migrantenkinder in der Enklave nicht bekannt.
Unterdessen beschrieb eine Berichterstattung von EL MUNDO ein System mit zwei Toren am Grenzübergang Tarajal: eines für diejenigen, die mit Militärlastwagen gebracht wurden, als „freiwillige“ Rückkehrer bezeichnet, und ein weiteres für diejenigen, die zu Fuß kamen. Die Zeitung war Zeuge, wie ein Soldat ein etwa 13-jähriges Mädchen durch das für freiwillige Rückkehrer vorgesehene Tor führte, was Fragen aufwarf, wie die Freiwilligkeit in der Praxis bestimmt wird.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ObservadorCriança de 12 anos em Ceuta resistiu a repatriamento forçado. Ação foi interrompida depois do apelo dos populares
- SIC NotíciasDecidi realizar os meus sonhos": migrantes resistem em Ceuta e preparam pedidos de asilo
- eldiario.esSave the Children alerta de que puede haber menores entre las personas trasladadas a Marruecos y pide al Gobierno garantías
- Notícias ao MinutoMenino suplica a militar espanhol em Ceuta: "Não, Marrocos não"
- Fernando Grande-Marlaska
- Spanischer Innenminister, der erklärte, dass die Rechte von Minderjährigen respektiert werden
- Elma Saiz
- Spanische Ministerin für Eingliederung, soziale Sicherheit und Migration
- Orte
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