
Nea Dimokratia und Tsipras‘ ELAS legen in GPO-Umfrage zu, während Karystianous Partei verliert
Eine GPO-Umfrage für Parapolitika zeigt die Nea Dimokratia in der Wählergunst bei 29,4 %, ein Plus von 0,8 Punkten, während Alexis Tsipras‘ ELAS auf 16,3 % steigt. Maria Karystianous Partei Elpida fällt um 2,7 Punkte auf 7,8 %.
Wahlkampf neu geordnet
Eine neue GPO-Meinungsumfrage für die Zeitung Parapolitika, durchgeführt Ende Juni 2026, verzeichnet Verschiebungen in der griechischen politischen Landschaft. In der Wählergunst erreicht die regierende Nea Dimokratia (ND) 29,4 %, ein Anstieg um 0,8 Prozentpunkte gegenüber der vorherigen Messung. ELAS, die Partei des früheren Ministerpräsidenten Alexis Tsipras, festigt mit 16,3 % den zweiten Platz, ein Plus von 1,2 Punkten.
Der Fall von Elpida und der Kampf um Platz drei
Die PASOK rutscht auf 11,5 % ab, ein Rückgang um 0,9 Punkte. Die stärkste Bewegung verzeichnet Maria Karystianous Elpida für die Demokratie, die um 2,7 Punkte auf 7,8 % fällt – ein Verlust von mehr als einem Viertel ihrer bisherigen Unterstützung. Die Griechische Lösung erholt sich auf 9,2 % und die Kommunistische Partei (KKE) steigt auf 9,0 %, womit beide vor Elpida liegen.
- ND
- 0.8 pp
- ELAS
- 1.2 pp
- PASOK
- -0.9 pp
- Griechische Lösung
- 0.3 pp
- KKE
- 0.4 pp
- Elpida
- -2.7 pp
Wahlabsicht spiegelt den Trend wider
Bei der Wahlabsicht erreicht die ND 26 % (von 25 %), ELAS 14,5 % (13,2 %), PASOK 10,2 % (10,8 %), Griechische Lösung 8,2 % (7,8 %), KKE 8 % (7,5 %) und Elpida 6,9 % (9,2 %). Die kleineren Parteien Plefsi Eleftherias (4,3 % Schätzung), MeRA25 (2,9 %), Foni Logikis (2,6 %), SYRIZA (1,2 %) und Niki (1,1 %) bleiben außerhalb des Parlaments.
Wen die Griechen als Ministerpräsidenten vertrauen
Kyriakos Mitsotakis behält mit 33 % den größten Vertrauensanteil für das Amt des Ministerpräsidenten, gefolgt von Alexis Tsipras (24,9 %), Maria Karystianou (15,5 %) und Nikos Androulakis (14,9 %).
- Kyriakos Mitsotakis
- 33 %
- Alexis Tsipras
- 24.9 %
- Maria Karystianou
- 15.5 %
- Nikos Androulakis
- 14.9 %
Stimmung in der Bevölkerung: Forderung nach Veränderung
Eine große Mehrheit – 68 % – sagt, sie wünsche sich nach der nächsten Wahl eine andere Regierung, und 49,8 % befürworten vorgezogene Neuwahlen. 46,4 % geben an, dass sich ihr Lebensstandard im Vergleich zu 2019 verschlechtert habe. Auf direkte Frage bevorzugen 58,4 % einen politischen Wechsel, während 38,9 % Stabilität befürworten. Die Aussicht auf eine neue Partei des früheren Ministerpräsidenten Antonis Samaras zeigt weiterhin nur begrenzte Anziehungskraft.
Neue Bündnisse und was als Nächstes kommt
Die Umfrage zeichnet eine Stärkung des ND-ELAS-Duopols, eine Zersplitterung der Linken und einen Verlust an Dynamik für die nach dem Tempi-Unglück entstandene Protestbewegung, die von Elpida verkörpert wird. Da keine Partei allein regieren kann, bleibt die Frage nach Koalitionen nach der Wahl offen.

