Nach Angaben der kroatischen Tageszeitung 24sata sangen Fans am Donnerstag, dem 15. Oktober, auf dem Weg zum Stadion „Erhebe dich, Adolf“ und „Auschwitz, Auschwitz“.
Die Polizei nahm am Freitag, dem 16. Oktober, zwölf Fans wegen des Vorwurfs der Anstiftung zu Gewalt und Hass fest und nahm in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 57 Personen in Gewahrsam.
Heimfans zündeten Leuchtkörper, wodurch die Partie unterbrochen wurde; NOS gab eine zwölfminütige Unterbrechung in der 75. Minute an, Die Welt verortete sie in der 77. Minute und nannte 15 Minuten. Hajduk gewann 2:1.
Hajduk Split droht eine hohe Geldstrafe nach einer 56.000-Euro-Strafe im August wegen des Qualifikationsspiels gegen Raków, verbunden mit einer Bewährungsstrafe: Bei einem erneuten Verstoß müssen 1.000 Plätze zwei Jahre lang gesperrt bleiben.
Am Donnerstag, dem 15. Oktober, zogen Anhänger von Hajduk Split vor dem Spiel der UEFA Conference League gegen Ajax Amsterdam durch die Küstenstadt Split in Richtung Stadion. Nach Angaben der kroatischen Tageszeitung 24sata sang die Gruppe „Erhebe dich, Adolf“ und „Auschwitz, Auschwitz“ und skandierte „Los, los, Ustascha“, eine Anspielung auf das pro-nazistische Regime, das während des Zweiten Weltkriegs in Kroatien an der Macht war. Der Sender NOS berichtete, die Rufe hätten auch die Vernichtung von Juden gefordert. Ein kleiner Volkswagen führte den Zug an, auf dessen Dach ein Sarg mit dem Namen Ajax lag, der später zertreten wurde. Ajax hatte seine Anhänger gebeten, auf sichtbare Vereinskleidung zu verzichten und sich nicht im Stadtzentrum aufzuhalten.
Präsident Zoran Milanovic nannte die Parolen „inakzeptabel und beschämend“ und forderte schnelles Handeln gegen die Verantwortlichen, um zu zeigen, dass es in Kroatien keinen Platz für die Verherrlichung des Nationalsozialismus und der Ustascha-Ideologie gebe. Ministerpräsident Andrej Plenkovic, der sich beim EU-Gipfel in Brüssel aufhielt, sagte am Freitag vor Journalisten:
„Wir verurteilen das auf das Schärfste“
Der Kroatische Fußballverband erklärte, das Verhalten stehe den Grundwerten des Sports – gegenseitiger Respekt, Toleranz und Zusammenhalt – vollständig entgegen und schädige das Fußballimage des Landes. Die israelische Botschaft in Zagreb zeigte sich zutiefst schockiert und verurteilte den Vorfall auf das Schärfste. Die kroatische Regierung teilte mit, die Ermittler arbeiteten daran, diejenigen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen, die die Parolen gerufen haben.
Die Polizei in Split nahm am Freitag, dem 16. Oktober, zwölf Fans wegen des Vorwurfs der Anstiftung zu Gewalt und Hass fest und deutete an, dass weitere Festnahmen folgen könnten. NOS berichtete, die Polizei habe bereits in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 57 Personen in Gewahrsam genommen, nachdem Anhänger von Ajax und Hajduk die Konfrontation mit der jeweils anderen Seite gesucht hätten. Während des Spiels zündeten die Heimfans große Mengen an Leuchtkörpern, woraufhin der Schiedsrichter die Partie unterbrach. NOS gab eine zwölfminütige Unterbrechung in der 75. Minute an, während Die Welt die Pause in der 77. Minute verortete und berichtete, das Spiel sei 15 Minuten später fortgesetzt worden. N-tv nannte eine Unterbrechung von fast 20 Minuten.
Hajduk gewann die Partie mit 2:1.
Hajduk Split entschuldigte sich nach dem Spiel direkt bei Ajax und der UEFA; in der Erklärung entschuldigte sich der Verein auch bei den eigenen Fans. Der Verein erklärte, er wolle nicht mit solchen Äußerungen in Verbindung gebracht werden. Laut NOS drohen dem Klub eine hohe Geldstrafe sowie Spiele ohne Zuschauer oder mit leeren Blöcken, da das Abbrennen von Leuchtkörpern und Feuerwerkskörpern ein schwerer Verstoß gegen die UEFA-Regeln ist. Der Verein war bereits im August wegen Vorfällen beim Qualifikationsspiel gegen Raków mit 56.000 Euro bestraft worden und erhielt eine Bewährungsstrafe: Bei einem erneuten Verstoß müssen mindestens 1.000 Stadionplätze zwei Jahre lang gesperrt bleiben. Kroatische Medien berichteten, die UEFA prüfe zudem, ob sie wegen der Vorfälle vor dem Spiel tätig werden könne; die Sanktion steht noch aus.
Al Jazeera wies darauf hin, dass die UEFA Kroatien einen Punkt abzog, nachdem Fans 2015 in Split vor einem EM-Qualifikationsspiel gegen Italien ein Hakenkreuz auf den Rasen gemalt hatten, und dass die Täter nie gefunden wurden. In demselben Bericht zitierte Kritiker werfen den Behörden vor, die Verwendung von Ustascha-Emblemen nicht zu ahnden.
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Pollar unterstützenFußball · Split, Zagreb und Brüssel
Die Polizei in Split hat am Freitag, dem 16. Oktober, mindestens zwölf Anhänger von Hajduk Split festgenommen, nachdem vor dem Conference-League-Spiel gegen Ajax pro-nazistische und antisemitische Parolen angestimmt worden waren. Eine Entscheidung der UEFA über mögliche Sanktionen steht noch aus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Telegraaf, NOS, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht .