Film & Medien · San Sebastián
Naomi Watts erhält den Donostia-Preis in San Sebastián und präsentiert „The Housewife“
Die 57-jährige Schauspielerin nahm den Ehrenpreis des Festivals am 19. September 2026 entgegen und blickte auf vier Jahrzehnte im Kino und ihre Rolle als ehemalige KZ-Aufseherin in Ben Shirinians neuem Spielfilm zurück.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, eldiario.es, RTVE.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Naomi Watts erhielt am 19. September 2026 den zweiten Donostia-Preis bei den 74. Internationalen Filmfestspielen von San Sebastián und würdigte damit 40 Jahre Arbeit im Kino.
Watts nahm gemeinsam mit Regisseur Ben Shirinian und Schauspielerin Lena Olin an der Vorführung von „The Housewife“ teil, einem in den 1960er-Jahren spielenden Drama von Alyssa Hill.
Watts berichtete, wie sie im Alter von 31 Jahren mit David Lynchs Film „Mulholland Drive“ aus dem Jahr 2001 den Durchbruch in Hollywood schaffte, und verwies auf die jüngsten Emmy-Nominierungen für Schauspielerinnen über 50 als Zeichen des Fortschritts.

- 2001David Lynch besetzt Watts in „Mulholland Drive“, nachdem sie bei Vorsprechen wiederholt abgelehnt wurde
- 18.09.Watts trifft im Hotel María Cristina in San Sebastián ein
- 19.09.Pressekonferenz zu „The Housewife“ und Verleihung des Donostia-Preises bei der 74. Festivalausgabe
Ehrung beim 74. Festival
Die britische Schauspielerin Naomi Watts hat am 19. September 2026 den zweiten Donostia-Preis der 74. Internationalen Filmfestspiele von San Sebastián erhalten. Der Ehrenpreis würdigt eine Karriere, die sich über vier Jahrzehnte zwischen unabhängigem Kino und Studio-Produktionen erstreckt. Watts betonte, dass die Auszeichnung im Alter von 57 Jahren ein Privileg nach jahrzehntelanger beharrlicher Arbeit darstelle. Zu ihrer Filmografie gehören Zusammenarbeiten mit den Regisseuren David Lynch, Peter Jackson, David Cronenberg, Clint Eastwood, Alejandro González Iñárritu und Juan Antonio Bayona. Watts erhielt eine Oscar-Nominierung für ihre Rolle in Bayonas Produktion „The Impossible“, nachdem sie zuvor für Iñárritus „21 Gramm“ nominiert worden war.
Frühe Absagen und der Durchbruch
Während der Pressekonferenz des Festivals sprach Watts über ihre anfänglichen Schwierigkeiten, in der amerikanischen Filmindustrie Fuß zu fassen, nachdem sie aus Australien gekommen war. Vor ihrer Besetzung in David Lynchs Film „Mulholland Drive“ aus dem Jahr 2001 im Alter von 31 Jahren wurde sie bei Vorsprechen von Casting-Direktoren wiederholt abgelehnt. Sie erklärte, dass sie sich bei diesen frühen Versuchen erschöpft und ohne Selbstvertrauen gefühlt habe. Lynch wählte sie für die Hauptrolle aus und veränderte damit ihre berufliche Laufbahn.
„David Lynch konnte hinter die Fassaden blicken, die ich mir selbst aufgebaut hatte, und gab mir die Rolle meines Lebens. Ich verdanke ihm viel, David Lynch wird für immer in meinem Herzen sein.“
Vorführung von „The Housewife“
Beim Festival präsentierte Watts den Spielfilm „The Housewife“ unter der Regie von Ben Shirinian, der außer Konkurrenz gezeigt wurde. Sie nahm an der Präsentation gemeinsam mit Shirinian, ihrer Kollegin Lena Olin, Kameramann Michael Merriman und den Produzenten Robbie Brenner, Lee Broda und Kevin Mckeon teil. Das Drehbuch stammt von Alyssa Hill; der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die 1964 in New York spielt. Watts verkörpert eine scheinbar konventionelle Vorstadthausfrau, die ihre frühere Identität als Aufseherin in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager verbirgt. Watts erklärte, dass die Dualität der Figur bei ihr Angst und Zögern ausgelöst habe, bevor sie die Rolle annahm, und beschrieb die Partie als eine der komplexesten ihrer Karriere.
Altern der Branche und Gesellschaftskommentar
Watts thematisierte den Ageismus in der Filmbranche und erinnerte sich daran, dass ihr zu Beginn ihrer Karriere gesagt wurde, dass sich für Frauen nach dem 40. Lebensjahr keine Möglichkeiten mehr böten. Sie verwies auf ermutigende Entwicklungen in Fernsehen und Film und nannte die Emmy-Verleihung in der Vorwoche, bei der mehrere Frauen über 50 in den Hauptkategorien nominiert waren. Sie betonte, dass das Publikum vielfältige Geschichten brauche und das Kino weiterhin ein wirksames Mittel sei, um die menschliche Psyche zu untersuchen.
„Ich versuche weiterhin, interessante Rollen zu spielen, Erzählungen zu verändern, Denkweisen zu beeinflussen und der menschlichen Seele zu helfen, sich durch meine Arbeit besser zu verstehen.“
Watts traf am 18. September 2026 im Hotel María Cristina in San Sebastián ein, vor der Eröffnung des Festivals. Während ihres Auftritts beantwortete sie auch Fragen zu den Vereinigten Staaten, wo sie mit ihren amerikanischen Kindern lebt. Sie beschrieb die derzeitige politische Stimmung als kompliziert, wies auf eine Zunahme des gesellschaftlichen Hasses hin und zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Verhältnisse mit der Zeit auflösen würden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressNaomi Watts, Premio Donostia, destaca que el cine es, "ahora más que...
- eldiario.esNaomi Watts recoge su premio Donostia: "La situación en EEUU es complicada, pero tengo fe en que se resolverá
- RTVE.esNaomi Watts, Premio Donostia: "Antes de 'Mulholland Drive' me rechazaban. David Lynch me dio el papel de mi vida"
- La RazónNaomi Watts llega a San Sebastián para recibir el Premio Donostia con las Adidas Samba que siguen triunfando este otoño
- Naomi Watts
- Britische Schauspielerin, die bei den 74. Internationalen Filmfestspielen von San Sebastián den Donostia-Preis erhält
- David Lynch
- Amerikanischer Filmregisseur, der Naomi Watts in „Mulholland Drive“ besetzte
- Ben Shirinian
- Regisseur des Films „The Housewife“
- Lena Olin
- Schwedische Schauspielerin, die in „The Housewife“ mitwirkt
- Juan Antonio Bayona
- Spanischer Filmregisseur, der Naomi Watts in „The Impossible“ inszenierte
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen