Ein rund 60 Sekunden langes Video mit Donna Arthur, der entfremdeten Mutter der demokratischen Kandidatin Amy Acton, kursierte am Montagabend, dem 19. Oktober, in den sozialen Medien. In dem Clip sagt Arthur über ihre Tochter:
„Amy hat ein ernstes Problem. Sie ist eine Lügnerin.“
Das Video scheint für einen möglichen Wahlwerbespot gedreht worden zu sein, enthält aber keine Angabe darüber, wer es produziert oder finanziert hat. Konservative teilten es in großem Umfang, Republikaner lobten es, und Demokraten nannten es einen neuen Tiefpunkt in einem ohnehin erbitterten Rennen. Arthur bestreitet zudem die Darstellung ihrer Tochter, sie sei in einem Zelt aufgewachsen, und fordert die Wähler auf, sie nicht zur Gouverneurin zu machen. Das Wahlkampfteam von Ramaswamy hat nicht erklärt, ob es das Video erstellt oder verbreitet hat; seine Sprecherin Connie Luck veröffentlichte eine Erklärung, in der sie die Behauptungen der Mutter stützt und Acton als „notorische Geschichtenerzählerin“ bezeichnet, die ein Problem mit der Wahrheit habe.
Acton hat im Wahlkampf und in einem Interview mit The Vindicator aus Youngstown aus dem Jahr 2019 eine schwierige Kindheit beschrieben; darin sagte sie, sie sei zwischen ihrem 9. und 12. Lebensjahr sexuell missbraucht worden, und schilderte Phasen der Obdachlosigkeit und des Lebens in einem Zelt. 1978, nachdem ihr leiblicher Vater den Missbrauch bei der Polizei angezeigt hatte, wurde ihr Stiefvater festgenommen, und eine Grand Jury erhob Anklage wegen Vergewaltigung; er plädierte auf nicht schuldig. Actons Wahlkampfteam hat Gerichtsunterlagen und zeitgenössische lokale Medienberichte vorgelegt, die nach seinen Angaben ihre Darstellung stützen, dass sie und ihr Bruder mit 12 Jahren aus dem Haus ihrer Mutter geholt wurden. Ein Großteil dieser Unterlagen stammt aus der Zeit vor den Online-Verzeichnissen, und die Geschäftsstelle des Gerichtsschreibers konnte am Dienstag, dem 20. Oktober, nicht kurzfristig Kopien vorlegen. Die Ermittler verloren den Stiefvater nach seinem Umzug aus den Augen, obwohl mehrere Haftbefehle zu seiner Vorführung erlassen worden waren.
Arthur hat eine andere Geschichte erzählt. Im Jahr 2020 wandte sie sich an eine konservative Website und erklärte, die Schilderungen ihrer Tochter über Obdachlosigkeit seien übertrieben; zudem sagte sie, Acton habe vor Gericht gegen ihren Mann ausgesagt, während sie selbst zu ihm gehalten habe. Laut 20 Minuten behauptet Arthur nun, Actons leiblicher Vater habe sie missbraucht, als sie schwanger war, und die Vorwürfe gegen ihren Mann seien Teil eines Sorgerechtsstreits gewesen. Actons Bruder sagt, ihre Mutter sei nach der Festnahme bis zu seinem Tod mit dem Stiefvater verheiratet geblieben.
Philip Stearns, Actons Bruder, verurteilte das Video in einer von ihrem Wahlkampfteam verbreiteten Erklärung und warf Ramaswamy vor, Missbrauch zu einem politischen Thema zu machen. In der Erklärung sagte er:
„Nachdem er festgenommen worden war und Amy und ich aus ihrer Obhut geholt wurden, blieb unsere leibliche Mutter bis zu seinem Tod mit Amys Vergewaltiger verheiratet.“
Er nannte Ramaswamys Vorgehen zudem „einen verabscheuungswürdigen Tiefpunkt“. Acton leitete von 2019 bis 2020 das Gesundheitsministerium von Ohio und verantwortete die frühe Reaktion des Bundesstaates auf die Covid-19-Pandemie. Umfragen zeigen Ramaswamy knapp hinter ihr; sein Wahlkampfteam hat direkte Fragen, ob es das Video erstellt oder verbreitet hat, nicht beantwortet.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenWahlen · Youngstown
Ein Video in den sozialen Medien, in dem Amy Actons entfremdete Mutter sie eine Lügnerin nennt, kursiert seit dem 19. Oktober. Ihr Bruder wirft dem republikanischen Rivalen Vivek Ramaswamy vor, sexuellen Missbrauch in der Kindheit auszubeuten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Washington Post, The Telegraph, 20 Minuten und weiteren Medien. Veröffentlicht .