
61-jähriger Bäckereibesitzer tot in Berlin-Wedding aufgefunden – Polizei geht von Tötungsdelikt aus
Ein 61-jähriger Mann, der Berichten zufolge der Inhaber einer Bäckerei war, wurde am frühen Donnerstagmorgen mit tödlichen Verletzungen in seinem Geschäft aufgefunden. Die Behörden ermitteln wegen eines möglichen Tötungsdelikts.
Entdeckung
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 11. Juni 2026, wurde die Polizei zu einem Geschäftsgebäude in der Gerichtsstraße im Berliner Ortsteil Wedding gerufen. Die Beamten fanden die Leiche eines Mannes in einem Ladenlokal vor, das von mehreren Medien als Bäckerei beschrieben wurde. Der Zeitpunkt der Entdeckung wurde von Focus mit etwa 1:15 Uhr und von der Berliner Zeitung mit 1:50 Uhr angegeben. Das 61-jährige Opfer wurde noch am Ort für tot erklärt.
Die Umstände schließen eine Beteiligung Dritter nicht aus.
Das Opfer
Focus identifizierte den Verstorbenen unter Berufung auf die BZ als den 61-jährigen Inhaber der Bäckerei. Andere Medien bestätigten sein Alter, veröffentlichten jedoch nicht seinen Namen. Die Süddeutsche Zeitung berichtete, dass der Körper Stichwunden aufwies, während kein anderes Medium die Art der Verletzungen näher beschrieb. Alle polizeilichen Aussagen bezogen sich lediglich auf „tödliche Verletzungen“.
Ermittlungen
Die erste Mordkommission der Berliner Polizei übernahm umgehend den Fall. Ein Sprecher erklärte, die vorläufige Einschätzung deute auf einen gewaltsamen Tod hin, gab aber aus „ermittlungstaktischen Gründen“ keine weiteren Informationen preis. Auch die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Festnahmen wurden bislang nicht bekannt gegeben, und die Behörden haben weder ein mögliches Motiv noch eine Täterbeschreibung veröffentlicht.
Lokaler Kontext
Wedding, ein Teil des Bezirks Mitte, ist ein dicht besiedeltes Wohn- und Gewerbegebiet im Norden Berlins. Die Gewaltkriminalitätsrate in der Hauptstadt ist nach europäischen Maßstäben moderat, dennoch kommt es gelegentlich zu einzelnen Tötungsdelikten. Nach verfügbaren Aufzeichnungen handelt es sich um den ersten Mordfall im Bezirk im Jahr 2026. Angrenzende Geschäfte wurden abgesperrt, während Spurensicherungsteams am Tatort arbeiteten. Die Polizei rief Zeugen auf, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verdächtige Aktivitäten in der Gerichtsstraße beobachtet haben könnten, sich zu melden.


