Der Europäische Rechnungshof gab am Donnerstag, 22. Oktober 2026, bekannt, dass Pierre Moscovici aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist – weniger als ein Jahr nach seinem Amtsantritt am 1. Januar 2026.
In einem Interview mit Le Point sagte Moscovici, die Vereinbarkeit von Familienleben und Leben in Luxemburg sei zu kompliziert gewesen, und er wolle vor der Präsidentschaftswahl 2027 zur öffentlichen Debatte in Frankreich beitragen.
Der Rat der Europäischen Union wird einen Nachfolger auf Vorschlag der französischen Regierung und nach Anhörung des Europäischen Parlaments ernennen. Moscovici bleibt bis zu seiner Ablösung im Amt.
Pierre Moscovici ist aus dem Europäischen Rechnungshof ausgeschieden, der EU-Behörde, die die Verwendung der Mittel des Staatenbundes prüft. Der Rechnungshof gab die Entscheidung am Donnerstag, 22. Oktober 2026, an seinem Sitz in Luxemburg bekannt. Moscovici hatte sein Amt am 1. Januar 2026 für eine sechsjährige Amtszeit angetreten und damit weniger als ein Jahr gedient. Nach Angaben des Rechnungshofs teilte er dessen Präsidenten Tony Murphy mit, dass er aus persönlichen Gründen von seinem Frankreich zustehenden Sitz zurücktrete. Wie die europäischen Regeln es vorsehen, bleibt er bis zur Übernahme durch einen Nachfolger im Amt.
Moscovici äußerte sich zu seiner Entscheidung in einem Interview mit dem französischen Nachrichtenmagazin Le Point. Er sagte, es sei zu kompliziert geworden, sein Familienleben mit dem Leben in Luxemburg zu vereinbaren:
„Mein Familienleben, an dem mir über alles gelegen ist, mit dem Leben in Luxemburg zu vereinbaren, ist wirklich zu kompliziert.“
Er sagte zudem, es sei angesichts seiner Erfahrung seine Aufgabe, in der von ihm als schwierig, ja tragisch beschriebenen kommenden Zeit zur öffentlichen Debatte in Frankreich beizutragen. Er fasste dies als Wunsch auf, sich mit Blick auf die französische Präsidentschaftswahl seine Meinungsfreiheit zu bewahren. Diese Wahl steht 2027 an, der erste Wahlgang ist für April geplant.
Griechische Berichte geben Moscovicis Alter mit 69 Jahren an. Von 2014 bis 2019 war er unter Jean-Claude Juncker EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zollunion; außerdem war er französischer Wirtschafts- und Finanzminister, sozialistischer Abgeordneter und Erster Präsident des französischen Rechnungshofs. Von 1984 bis 2020 gehörte er der französischen Sozialistischen Partei an. Ende 2025 kündigte er an, den französischen Rechnungshof nach fünf Jahren an dessen Spitze zu verlassen; Amélie de Montchalin, eine frühere Ministerin für öffentliche Haushalte, folgte ihm dort nach.
Der Rat der Europäischen Union wird seinen Nachfolger auf Vorschlag der französischen Regierung und nach Anhörung des Europäischen Parlaments ernennen. Der Europäische Rechnungshof ist eine unabhängige Institution, die die Einnahmen und Ausgaben der EU prüft; seine Berichte tragen zur Kontrolle des EU-Haushalts bei.
Die Abfolge reicht von seinem Ausscheiden aus dem französischen Rechnungshof über seine Ankunft in Luxemburg bis zu seinem Rücktritt in dieser Woche.
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Pollar unterstützenRegierung · Luxemburg und Paris
Der frühere französische Minister Pierre Moscovici hat den Europäischen Rechnungshof weniger als ein Jahr nach seinem Amtsantritt verlassen. Als Gründe nannte er sein Familienleben in Luxemburg und den Wunsch, sich vor der Präsidentschaftswahl 2027 an der französischen Debatte zu beteiligen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LesEchos.fr, Η Ναυτεμπορική, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht .