Sicherheit · Limeira und Jandira
Brasilien: Mordanklage nach tödlichem Bungee-Sprung ohne Seil
Drei Männer in Brasilien wurden wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt, nachdem die 21-jährige Maria Eduarda Rodrigues de Freitas bei einem Bungee-Sprung-Event an der Ponte do Esqueleto in Limeira, São Paulo, ohne Sicherungsseil von einer 40 Meter hohen Brücke gestoßen wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, 20 minutos, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die 21-jährige Maria Eduarda Rodrigues de Freitas wurde bei einem Bungee-Sprung-Event von der 40 Meter hohen Ponte do Esqueleto gestoßen, während das Sicherungsseil unbefestigt auf dem Boden lag.
Ein Richter ordnete für drei Instruktoren im Alter von 27, 32 und 42 Jahren Untersuchungshaft an. Sie wurden wegen 'homicídio com dolo eventual' angeklagt – der billigenden Inkaufnahme des Todes ohne direkte Tötungsabsicht.
Der Teilnehmer Higor Diniz gab an, dass zuvor am Tag kleine Kinder teilgenommen hatten und überprüft wurden, die Sicherheitskontrolle beim gefährlicheren Sprung des Opfers jedoch versäumt wurde.
Die Stadtverwaltung von Limeira kündigte eine Klage wegen der Misswirtschaft an der verlassenen Brücke an, die ein Hotspot für unregulierte Extremsportarten ist.
- 14.06.Beisetzung in Jandira.
- 15.06.Untersuchungshaft für drei Männer angeordnet; Anklage wegen 'homicídio com dolo eventual'.
- 15.06.Die Stadtverwaltung von Limeira verklagt die Bundesregierung wegen Brückenfahrlässigkeit; SPU bietet Kooperation an.
Der tödliche Sprung
Am Samstag, den 13. Juni, wurde an der verlassenen Ponte do Esqueleto in Limeira, São Paulo, eine 21-jährige Frau bei einer Bungee-Sprung-Aktivität 40 Meter in die Tiefe gestoßen – doch das Sicherungsseil, das ihr Gurtzeug mit der Brücke hätte verbinden sollen, war nicht befestigt. Ein Video hielt den Moment fest, als zwei Instruktoren Maria Eduarda Rodrigues de Freitas in die Höhe hielten, während ein dritter beim Absprung half. Ein Zuschauer rief sofort „Das Seil!“, als das Seil ungenutzt auf dem Boden lag. Sie starb noch am Unfallort an multiplen Frakturen.
„Die Sicherheitsausrüstung war zum Zeitpunkt des Sprungs nicht ordnungsgemäß gesichert. Das Opfer überlebte den Sturz nicht.“
Sicherheitsmängel und Entsetzen der Zeugen
Higor Diniz, ein Teilnehmer, der auf seinen eigenen Sprung wartete, berichtete dem lokalen Fernsehen, dass jeder andere Springer an diesem Tag – einschließlich Kinder ab 6 Jahren – vor dem Sprung überprüft worden sei, aber beim Sprung des Opfers „haben sie das Wesentliche nicht getan: zu prüfen, ob sie das Seil hatte.“ Die Bungee-Gruppe, die unter den Namen „Entre Cordas“ und „Ih voei“ agierte, war kein registriertes Unternehmen und verfügte über keine Genehmigung für die Aktivität. Die Brücke, die seit langem verlassen ist, ist trotz eines Schildes mit der Aufschrift „Gefahr, Lebensgefahr“ bei Anhängern unlizenzierter Extremsportarten beliebt. Das Opfer hatte 25 Dollar für den Sprung und weitere 30 Dollar für eine Kamera zur Aufzeichnung bezahlt; das Gerät wurde nicht wiedergefunden.
„Es sprangen 6-jährige Kinder. Bei ihrem Sprung, der der gefährlichste ist, haben sie das Wesentliche nicht getan: zu prüfen, ob sie das Seil hatte.“
Rechtliche Reaktion und Untersuchungshaft
Bis Sonntag waren sechs Personen festgenommen worden; zwei flohen in nahegelegene Waldgebiete und wurden mit einem Hubschrauber gefasst. Ein Richter in São Paulo ordnete am Montag für drei Männer im Alter von 27, 32 und 42 Jahren Untersuchungshaft an. Sie wurden wegen „homicídio com dolo eventual“ angeklagt – einer Form der vorsätzlichen Tötung, bei der der Täter den Tod zwar nicht direkt anstrebt, ihn aber billigend in Kauf nimmt. Die anderen drei Verdächtigen wurden mangels direkter Beweise freigelassen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an, und die Behörden bemängelten das Fehlen von Sicherheitsprotokollen.
Hintergrund des Opfers und letzte Nachrichten
Maria Eduarda Rodrigues de Freitas lebte in Jandira, arbeitete als Fitnesstrainerin und studierte Sportmanagement. Sie war mit ihrem Verlobten gereist, der nach dem Miterleben des Sturzes mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Stunden vor dem Sprung postete sie eine Instagram-Story von der Brücke mit der Bildunterschrift „Wer war der Verrückte, der mich von einer Brücke springen ließ?“ und teilte Fotos eines Totenkopf-Gefahrenschildes sowie Papierarmbänder mit der Aufschrift „Willkommen bei den Seilen!“ und „Flug autorisiert.“
„Wer war der Verrückte, der mich von einer Brücke springen ließ?“
Nachspiel und Zeitplan
Das Opfer wurde am Sonntag in Jandira beigesetzt. Die Stadtverwaltung von Limeira kündigte an, die Bundesregierung, der die Brücke gehört, wegen fahrlässiger Verwaltung zu verklagen, und erklärte, dass der Tod „die Fortsetzung dieser Unterlassung unhaltbar und inakzeptabel macht.“ Das Bundessekretariat für Kulturerbe (SPU) teilte mit, es sei bereit, bei den Ermittlungen zu kooperieren.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSBrasil acusa de homicidio y encarcela a los operarios que lanzaron a una mujer sin sujeción desde un puente
- 20 minutosLos últimos mensajes de María Eduarda antes de morir mientras hacía 'puenting' en Brasil: "¿Quién fue el loco que me dejó saltar?"
- BBCLa trágica muerte de una joven brasileña después de que los instructores la lanzaran desde un puente sin atarla a una cuerda
- El PeriódicoTres detenidos por la muerte de la joven de 21 años que fue lanzada sin cuerda en un puenting en Brasil
- Maria Eduarda Rodrigues de Freitas
- 21-jährige Sportlehrerin und Opfer eines Bungee-Sprung-Unfalls
- Higor Diniz
- Zeuge, der am Bungee-Sprung-Event teilnahm
- São Paulo Civil Police
- Strafverfolgungsbehörde, die den Todesfall untersucht
- Orte
- Limeira
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