Regierung · Lissabon, Barcelos und Odemira
Portugals Justizministerin bestreitet Lüge über 144.000-Euro-Budget für Chemikalienentsorgung
Rita Alarcão Júdice sagte einem parlamentarischen Ausschuss, dass fehlerhafte Polizeidaten zu widersprüchlichen Aussagen über ein 144.000-Euro-Angebot für die Chemikalienvernichtung aus der Operation Pacoba geführt hätten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Diário de Notícias, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Justizministerin Rita Alarcão Júdice sagte den Abgeordneten am 9. September 2026, dass ein 144.000-Euro-Angebot für die Chemikalienvernichtung alle Materialien aus der Operation Pacoba abdeckte.
Júdice wies den PJ-Nationaldirektor Carlos Cabreiro an, eine interne Überprüfung der Kommunikationsdiskrepanzen zwischen den Ministerien durchzuführen.
Die Staatsanwaltschaft untersucht die Übergabe eines beschlagnahmten Chemieanhängers durch den ehemaligen PJ-Chef Luís Neves an den Auftragnehmer João Carvalho, der 17 Behördenaufträge erhalten hatte.
Chega-Chef André Ventura beschuldigte Júdice, das Parlament in die Irre geführt zu haben, um den Minister für Innere Verwaltung, Luís Neves, zu schützen.
- Juli 2026Luís Neves verteidigt die Genehmigung der Übergabe des beschlagnahmten Chemieanhängers an Construbarcelos.
- 8.09.Luís Neves teilt dem Parlament mit, dass das 144.000-Euro-Budget ausschließlich für die Chemikalienvernichtung bestimmt war.
- 9.09.Rita Alarcão Júdice sagt aus, dass das Angebot alle Chemikalien der Operation Pacoba abdeckte und nicht nur einen Anhänger.
Anhörung im Parlament zur Chemikalienentsorgung
Justizministerin Rita Alarcão Júdice wandte sich am 9. September 2026 an den parlamentarischen Ausschuss für Verfassungsangelegenheiten, Rechte, Freiheiten und Garantien. Die auf Antrag der Chega-Partei einberufene Anhörung konzentrierte sich auf widersprüchliche Regierungsangaben zu einem 144.000-Euro-Budget für die Vernichtung von Chemikalien, die bei der Operation Pacoba beschlagnahmt wurden. Júdice wies Vorwürfe der Unehrlichkeit hinsichtlich früherer Diskrepanzen zwischen Aussagen der Exekutive und Polizeiberichten zurück. Sie erklärte, dass das Budget ein größeres Volumen an Materialien aus der Operation umfasste und nicht nur den Inhalt eines einzigen beschlagnahmten Anhängers.
In der Sitzung wandte sie sich an die Abgeordneten und betonte, dass der anfängliche Widerspruch auf ungenaue vorläufige Informationen der Polizei und nicht auf Täuschung zurückzuführen sei.
„Es gab überhaupt keine Lüge, niemand hat gelogen.“
Widersprüchliche Angaben und interne Untersuchungen
Der Streit folgte auf Aussagen des Justizministeriums, wonach die Schätzung von 144.000 Euro mehrere separate Fälle abdeckte, was früheren Aussagen des Ministers für Innere Verwaltung, Luís Neves, widersprach. Neves, der zuvor als nationaler Direktor der Polícia Judiciária tätig war, erklärte am 8. September 2026, dass die Summe ausschließlich für die Vernichtung von Chemikalien aus der Operation Pacoba bestimmt sei. Júdice stellte klar, dass zwar alle Materialien im Budget zur Operation Pacoba gehörten, die Menge jedoch über das hinausging, was auf den Transportanhänger geladen worden war. Sie wies den aktuellen PJ-Nationaldirektor Carlos Cabreiro an, jedes Detail des Dossiers persönlich zu überprüfen und die Ergebnisse in eine bestehende interne Untersuchung einfließen zu lassen.
Verbindungen zu Auftragnehmern und strafrechtliche Ermittlungen
Die parlamentarische Anhörung befasste sich mit der breiteren Prüfung von Neves und seiner Verwaltung beschlagnahmter Vermögenswerte während seiner Amtszeit an der Spitze der Polizeibehörde. Neves hatte die Übergabe des Anhängers mit Chemikalienfässern, die zur Drogenverarbeitung verwendet wurden, an Construbarcelos genehmigt, ein Unternehmen des Auftragnehmers João Carvalho. Carvalho, ein persönlicher Freund von Neves, hatte zuvor 17 öffentliche Bauaufträge mit der Polizeibehörde erhalten und private Renovierungsarbeiten an Neves' Anwesen in Odemira durchgeführt. Die portugiesische Staatsanwaltschaft hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren zur Übergabe des Anhängers eingeleitet, das eine von drei aktiven Untersuchungen gegen Neves darstellt. Zusätzlich zu der von Cabreiro angeordneten internen Polizeiuntersuchung führt die Generalinspektion der Justizdienste eine externe Prüfung durch, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll.
Reaktionen der Opposition und politischer Streit
Der Vorsitzende der Chega-Partei, André Ventura, lehnte die Erklärungen der Justizministerin während einer Pressekonferenz in der Assembleia da República nach der Anhörung ab. Ventura argumentierte, die Ministerin habe überarbeitete Versionen der Entsorgungskosten vorgelegt, um Neves vor politischen und rechtlichen Konsequenzen zu schützen. Die Chega-Abgeordnete Cristina Rodrigues erkundigte sich auch nach der Behandlung von vier separaten Anhängern, die bei Polizeieinsätzen erwähnt wurden. Ventura sagte Reportern, die Regierung müsse Rechenschaft über den genauen Standort aller beschlagnahmten Chemikalien und Betäubungsmittel ablegen.
Ventura erklärte gegenüber Journalisten im Parlament, dass die Widersprüche auf politische Einmischung hindeuteten.
„Es ist vernünftiger anzunehmen, dass die Justizministerin das Parlament belogen hat, um ihren Kollegen im Ministerium für Innere Verwaltung zu decken, als anzunehmen, dass die PJ die Justizministerin belogen hat.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Notícias ao Minuto"É mais razoável a suspeita de que ministra da Justiça mentiu do que PJ"
- Diário de NotíciasVentura acusa ministra da Justiça de mentir e encobrir Luís Neves
- Notícias ao MinutoDa destruição de químicos às cadeias: O que disse a ministra da Justiça?
- SAPOMinistra da Justiça rejeita acusações de mentiras e defende atuação na Operação Pacoba
- Luís Neves
- Minister für Innere Verwaltung von Portugal und ehemaliger nationaler Direktor der PJ
- André Ventura
- Vorsitzender der Chega-Partei und Abgeordneter
- Cristina Rodrigues
- Chega-Abgeordnete
- João Carvalho
- Bauunternehmer und Eigentümer von Construbarcelos
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen