Diplomatie · São Paulo, Brasília und Buenos Aires
Brasilien ruft Botschafter zurück, nachdem Milei Lula als ‚Dieb‘ und Richter als ‚Glatzkopf-Müll‘ bei Bolsonaro-Kundgebung bezeichnet
Argentiniens Präsident nannte Lula einen ‚Dieb‘ und einen Richter des Obersten Gerichtshofs ‚Glatzkopf-Müll‘ bei einer Veranstaltung in São Paulo für Flávio Bolsonaros Präsidentschaftskandidatur, was Brasilien dazu veranlasste, seinen Botschafter zurückzurufen und Argentiniens Gesandten einzuberufen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, iefimerida.gr und ΣΚΑΪ. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bei einer Veranstaltung in São Paulo zur Nominierung von Flávio Bolsonaro als Präsidentschaftskandidat nannte der argentinische Präsident Javier Milei Lula einen ‚Dieb‘ und ‚Verurteilten‘ und den Richter des Obersten Gerichtshofs, Alexandre de Moraes, ‚Glatzkopf-Müll‘.
Das brasilianische Außenministerium rief Botschafter Julio Bitelli am 26. Juli zu Konsultationen zurück und verwies auf die Beleidigung ‚des Volkes und der Demokratie Brasiliens‘.
Präsident Lula sagte, Brasilien dulde nicht, dass jemand ‚sprießt, wo er nicht gesät wurde‘, und gelobte, unbeeindruckt von Einmischung zu regieren.
In einem Interview mit Radio Mitre behauptete Milei, 25 % der Mittel für eine Anti-Argentinien-Kampagne stammten aus Brasilien, mit zusätzlicher Finanzierung aus Mexiko und der US-Demokratischen Partei.

- 25.07.Milei spricht auf dem Kongress der Liberalen Partei in São Paulo, nennt Lula einen ‚Dieb‘ und de Moraes ‚Glatzkopf-Müll‘.
- 26.07.Brasilien ruft Botschafter Julio Bitelli zurück und bestellt den argentinischen Botschafter zum Protest ein.
- 26.07.Lula sagt, Brasilien dulde nicht, dass jemand ‚sprießt, wo er nicht gesät wurde‘.
- 26.07.Milei sagt Radio Mitre, dass Brasilien, Mexiko und die US-Demokraten eine Kampagne gegen Argentinien finanziert hätten, mit 25 % aus Brasilien.
Die Kundgebung in São Paulo
Am Samstag, den 25. Juli, reiste der argentinische Präsident Javier Milei nach São Paulo, um an einem Kongress der Liberalen Partei Brasiliens teilzunehmen, bei dem Senator Flávio Bolsonaro – Sohn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro – offiziell als Kandidat der Partei für die Präsidentschaftswahl im Oktober 2026 nominiert wurde. In seiner Rede vor der Menge startete Milei eine Reihe von Angriffen auf den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, ohne dessen Namen auch nur einmal zu nennen. Er bezeichnete Lula als „Dieb“ und „Verurteilten“ (einige Medien berichteten von den Begriffen „Lügner“ und „Gefangener“), warnte vor der „Lula-Gefahr“ und forderte die Brasilianer auf, sich von der „Sklaverei der Linken“ zu befreien. Milei wandte sich dann gegen den Richter des Obersten Gerichtshofs, Alexandre de Moraes, den er als „Glatzkopf-Müll“ bezeichnete, und beschuldigte den Richter, ihn daran gehindert zu haben, seinen „ungerecht inhaftierten Freund“ Jair Bolsonaro zu besuchen. Der ehemalige Präsident, der von 2019 bis 2022 regierte, wurde 2022 wegen eines versuchten Staatsstreichs verurteilt und verbüßt seine Haftstrafe unter Hausarrest in Brasília. Der Auftritt wurde weithin als Einmischung in die Innenpolitik Brasiliens vor der Oktoberwahl angesehen.
Brasiliens diplomatische Reaktion
Das brasilianische Außenministerium reagierte am Sonntag, indem es seinen Botschafter in Buenos Aires, Julio Bitelli, zu Konsultationen zurückrief. Das Ministerium bezeichnete Mileis Äußerungen als „höchst beleidigend“. Eine brasilianische diplomatische Quelle teilte AFP mit, die Entscheidung sei getroffen worden, weil Milei „zwei Gewalten, das Volk und die Demokratie Brasiliens beleidigt“ habe. Botschafter Bitelli wurde bis Montag, den 27. Juli, in Brasília zurückerwartet. Parallel dazu forderte die brasilianische Regierung den argentinischen Botschafter in Brasília ein, um ihm eine formelle Protestnote zu überreichen.
„Er hat zwei Gewalten, das Volk und die Demokratie Brasiliens beleidigt.“
Lulas Reaktion
Präsident Lula ging am Sonntag bei einer Gewerkschaftsveranstaltung indirekt auf den Eklat ein. Ohne Milei namentlich zu erwähnen, sagte er: „In Brasilien dulden wir nicht, dass jemand sprießt, wo er nicht gesät wurde.“ Er betonte, dass er weiterhin regieren werde, unbeeindruckt von „irgendjemandes Einmischung“, und fügte hinzu, dass seine Regierung sich nicht von äußerem Druck beeinflussen lasse.
Mileis Gegenbeschuldigungen
Stunden nach dem diplomatischen Eklat gab Milei ein Interview mit Radio Mitre, in dem er der brasilianischen Regierung, Mexiko und der US-Demokratischen Partei vorwarf, eine „Kampagne gegen Argentinien“ zu finanzieren. Er schien sich auf die Kritik zu beziehen, der Argentinien und seine Fußballnationalmannschaft während der Weltmeisterschaft ausgesetzt waren, die sich Berichten zufolge auf das Verhalten argentinischer Spieler und Fans konzentrierte. Milei behauptete, dass 25 % der Mittel für diese angebliche Kampagne von der brasilianischen Regierung stammten.
„Wer hat das meiste Geld in diese Kampagne gegen Argentinien gesteckt? Die brasilianische Regierung. 25 % der Mittel kamen von der brasilianischen Regierung.“
Er fügte hinzu, dass die Kampagne auch von Mexiko und der US-Demokratischen Partei finanziert worden sei, und deutete an, dass Brasiliens Beschwerden über ausländische Einmischung in seine Wahlen heuchlerisch seien.
„Darüber hinaus wurde diese Kampagne von Mexiko, von der US-Demokratischen Partei finanziert.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- in.grΔιπλωματικό επεισόδιο Βραζιλίας - Αργεντινής
- iefimerida.grΗ Βραζιλία ανακαλεί τον πρεσβευτή της στο Μπουένος Άιρες μετά τις δηλώσεις του Μιλέι
- in.grΒραζιλία, Μεξικό και Δημοκρατικοί στο "στόχαστρο" του Χαβιέρ Μιλέι
- ΣΚΑΪΟ Μιλέι ισχυρίζεται ότι η Βραζιλία, το Μεξικό και το Δημοκρατικό κόμμα των ΗΠΑ χρηματοδότησαν μια εκστρατεία εναντίον του
- Javier Milei
- Präsident Argentiniens, der bei einer Kundgebung in São Paulo beleidigende Äußerungen über brasilianische Führungspersönlichkeiten machte
- Luiz Inácio Lula da Silva
- Präsident Brasiliens, Ziel von Mileis Beleidigungen
- Flávio Bolsonaro
- Brasilianischer Senator und Präsidentschaftskandidat für die Wahl im Oktober 2026, Sohn von Jair Bolsonaro
- Jair Bolsonaro
- Ehemaliger Präsident Brasiliens (2019–2022), unter Hausarrest wegen versuchten Staatsstreichs, von Milei als ‚ungerecht inhaftierter Freund‘ bezeichnet
- Alexandre de Moraes
- Richter des brasilianischen Obersten Gerichtshofs, von Milei als ‚Glatzkopf-Müll‘ beleidigt
- Orte
- São Paulo, Brasília, Buenos Aires
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