Schnellboot mit 50 Migranten legt an Bucht von Cartagena an – Regionalpräsident fordert Sicherheit
Ein Schnellboot mit rund 50 Migranten ist am Samstag an der Cala Punta Negra in Cartagena gelandet. Der Präsident der Region Murcia, Fernando López Miras, forderte daraufhin eine verstärkte Küstenüberwachung.
Ankunft an der Cala Punta Negra
Ein Schnellboot mit etwa 50 Migranten ist am Samstag, den 22. August 2026, an der Küste von Cartagena eingetroffen. Das Boot erreichte das Land direkt an der Cala Punta Negra, einer Küstenbucht in der Gemeinde. Die Insassen gingen von Bord, nachdem das Schnellboot in die flachen Gewässer der Bucht eingelaufen war. Videoaufnahmen zeigten das Boot, wie es mit hoher Geschwindigkeit auf das Ufer zusteuerte und dann landete. Die Aufnahmen wurden vom regionalen Fernsehsender ausgestrahlt und anschließend von den Regionalbehörden in den sozialen Medien veröffentlicht. Dies war das zweite Mal innerhalb von zwei Tagen, dass ein Boot mit Migranten den Küstenbereich von Cartagena erreichte.
Politische Reaktion in der Region Murcia
Die Landung an der Cala Punta Negra löste sofortige öffentliche Kritik des Präsidenten der Region Murcia, Fernando López Miras, aus. López Miras bezeichnete die Ankunft formell als empörend und unzulässig und richtete seine Aussagen an die Beamten der nationalen Verwaltung. Er argumentierte, dass die Zentralregierung es versäumt habe, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass kleine Boote die regionalen Küsten erreichen.
Es kommen weiterhin Boote mit illegalen Einwanderern in die Region Murcia, angesichts der absoluten Passivität des Ministeriums und der Regierungsdelegation.
Nach dem Vorfall forderte der Regionalpräsident eine dringende Verstärkung der Überwachungs- und Kontrollmechanismen entlang der Küste der Region Murcia. López Miras kritisierte insbesondere das, was er als absolute Passivität sowohl des Ministeriums als auch der Regierungsdelegation bezeichnete. Er forderte die Behörden auf, sofort zu handeln, um der mangelnden Kontrolle an den regionalen Stränden ein Ende zu setzen.
- Boot mit 62 Migranten landet an der Cala del Barco in Cartagena
- Schnellboot mit rund 50 Migranten erreicht Cala Punta Negra
Vorherige Landung an der Cala del Barco
Die Ankunft an der Cala Punta Negra folgte auf eine frühere Landung, die zwei Tage zuvor, am Donnerstag, den 20. August 2026, stattfand. Bei diesem früheren Ereignis erreichte ein weiteres Boot das Ufer an der Cala del Barco, einer weiteren Bucht in Cartagena. Die Regierungsdelegation in Murcia bestätigte offiziell, dass das vorherige Boot, eine traditionelle Patera, insgesamt 62 Migranten über das Mittelmeer transportiert hatte. Die Behörden gaben an, dass die Personen an Bord offenbar algerischer Nationalität waren.
Offizielle Aufzeichnungen der Regierungsdelegation enthielten die demografische Aufschlüsselung der 62 Personen. Die Gruppe bestand aus 45 erwachsenen Männern und zwei erwachsenen Frauen. Zusätzlich zu den erwachsenen Passagieren befanden sich 15 Minderjährige an Bord, allesamt männlich.
- Erwachsene Männer
- 45 Personen
- Männliche Minderjährige
- 15 Personen
- Erwachsene Frauen
- 2 Personen
Suchaktion und Notfallmaßnahmen
Nach der Ankunft am Donnerstag an der Cala del Barco leitete die Guardia Civil einen speziellen Sicherheitseinsatz ein, um alle Passagiere des Bootes ausfindig zu machen. Die Polizeikräfte spürten alle 62 Insassen im umliegenden Küstengebiet auf und stellten sie sicher. Die Behörden bestätigten, dass alle Personen trotz der Seereise bei guter Gesundheit waren. Notfallteams des Roten Kreuzes (Cruz Roja) leisteten medizinische Erstversorgung vor Ort. Nach Abschluss der Gesundheitsuntersuchungen übergab die Guardia Civil die 62 Migranten in die Obhut der Nationalpolizei (Policía Nacional) zur Durchführung der üblichen Verwaltungs- und Rechtsverfahren.


