
Migrant stirbt, als Kwassa-Kwassa vor Mayotte bei Küstenwachen-Intervention der Komoren kentert
Ein komorischer Migrant starb am 16. August 2026, nachdem ein Kwassa-Kwassa mit elf Insassen vor Mayotte kenterte, als die komorische Küstenwache versuchte, an Bord zu gehen. Zehn Überlebende erreichten die Insel Chissioua Mtsamboro.
Vorfall vor Mayotte
Ein Migrant starb am Sonntag, den 16. August 2026, nachdem das Boot mit elf komorischen Migranten vor der Küste Mayottes gekentert war. Bei dem Boot handelte es sich um eine „Kwassa-Kwassa“, ein großes traditionelles Fischerboot. Nach Angaben einer Polizeiquelle, die von AFP zitiert wurde, kenterte das Boot, nachdem ein Schiff der komorischen Küstenwache versucht hatte, es zu entern. Einer der elf Migranten an Bord starb bei dem Vorfall.
Überlebende auf Chissioua Mtsamboro
Die zehn Überlebenden gingen auf der Insel Chissioua Mtsamboro an Land, die am nördlichen Ende des Mayotte-Archipels liegt. Sie warteten auf das Eintreffen der französischen Behörden, so dieselbe Polizeiquelle. Weitere Einzelheiten zu ihrem Zustand oder ihrem Verfahrensstatus wurden nicht gemeldet.
Eine stark frequentierte Migrationsroute
Mayotte, ein französisches Übersee-Département im Indischen Ozean, ist von den Komoren durch etwa 70 km Meer getrennt und ein regelmäßiges Ziel für illegale Überfahrten. Ouest France berichtet, dass fast die Hälfte der Bevölkerung Mayottes eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, die meisten davon komorisch. Die Route ist für ihre hohe Zahl an Todesopfern bekannt.
Früherer tödlicher Vorfall
Im November 2024 kamen mindestens 25 Menschen ums Leben, als ihr Boot vor den Komoren sank. Überlebende und die Internationale Organisation für Migration führten dieses Schiffsunglück auf Schleuser zurück, die das Boot absichtlich versenkt hatten.
- Schiffsunglück Nov. 2024 vor Komoren
- 25 Tote
- Schiffsunglück Aug. 2026 vor Mayotte
- 1 Tote


