Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Suche⌘K
StartFür SieLiveBriefFragen
KarteMärkteSträngeSoundsFilme
InlandGeopolitikWirtschaftGesellschaftWissenschaft & TechnikInfrastrukturSportKulturLifestyle
Pollar unterstützenBenachrichtigungen
DatenschutzNewsroom
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Mitglieder lesen den Brief ohne Sponsor. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab34,99 €/Jahr

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer34,99 €/Jahr
  • Förderer79,99 €/Jahr
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Zwei Tanker brennen vor Sulina

Trump setzt Kiew unter Druck, Europa feilscht um Geld, Schiffe im Schwarzen Meer brennen

Ukrainische Vertreter sagten, das Weiße Haus habe für Starshield-Terminals auf schnellen Drohnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 km/h angeordnet, zugleich sagte Wolodymyr Selenskyj, die Ukraine werde nach drei Tagen Pause Angriffe auf russische Raffinerien wieder aufnehmen. Im Schwarzen Meer brannten zwei Tanker vor Rumänien, mindestens sieben Seeleute wurden vermisst, und Rettungskräfte in Peschawar meldeten mindestens 34 Tote nach dem Einsturz eines Schuldachs.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Schießerei an Grundschule in Oregon

    Laut ersten Ermittlungsergebnissen der Polizei in Bend verwendete der 16-jährige Schütze ein Langgewehr und handelte allein.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Sonstiges · Aktualisiert vor 48 Min.

Kultur, Medien und die neuen Gräben

Eine nationale Protestwelle mit Social-Media-Bezug in Frankreich liefert Kontext, aber kein Gesetz, Gerichtsurteil oder Regulierungsmaßnahme hat sich geändert.

KontaktFeedback sendenZeitungImpressum
StartBriefSträngeFragen
Gesundheit & Bildung·vor 2 Std.

Mexiko schließt sechs künstliche Seen in Yucatán nach Tod durch hirnfressende Amöbe

Die Gesundheitsbehörden in Yucatán haben sechs künstliche Seen in Mérida geschlossen, nachdem Tests Naegleria fowleri nachgewiesen hatten. Zuvor war im September ein Mann an der Infektion gestorben.

Sechs Seen in Mérida geschlossen

Die Gesundheitsbehörden des mexikanischen Bundesstaates Yucatán haben sechs künstliche Seen geschlossen, nachdem Wasserproben Naegleria fowleri nachgewiesen hatten – eine winzige Amöbe, die eine seltene und fast immer tödliche Hirninfektion auslösen kann. Die Gesundheitsbeamten untersuchten neun Gewässer in der Stadt Mérida, in sechs davon fand sich die Amöbe. Die Seen liegen in luxuriösen Wohnanlagen und Einkaufszentren, wo sie für Wasserski, Kajakfahren und Stand-up-Paddling genutzt werden, und sind für Freizeitnutzer nicht mehr zugänglich. Die Schließung folgte auf den Tod eines Mannes im September an der Infektion. Eine allgemeine Sperrung natürlicher Badegewässer wurde nicht angeordnet, und die Parks, in denen die Seen liegen, bleiben geöffnet.

Ein Todesfall im September und ein früherer Fall

Ein Mann im Alter von 33 oder 34 Jahren – je nach Bericht – starb im September an einer primären Amöben-Meningoenzephalitis, der Hirninfektion, die durch Naegleria fowleri verursacht wird. Er hatte als Wasserski-Lehrer an einem künstlichen See gearbeitet, in dem die Amöbe später nachgewiesen wurde, und war mehrere Tage im Krankenhaus behandelt worden, bevor er starb. Dies ist der erste bestätigte Todesfall durch die Amöbe in Yucatán. Alle sechs betroffenen Gewässer werden für Freizeitaktivitäten genutzt. Die folgende Zeitleiste stellt den mexikanischen Fall einem tödlichen Fall in den Vereinigten Staaten im August gegenüber.

Schlüsseldaten in den Naegleria-fowleri-Fällen
  1. 2026-08Ein achtjähriges Mädchen in Louisiana stirbt nach einer Infektion, die es sich wahrscheinlich beim Schwimmen zugezogen hat
  2. 19. Aug. 2026Das Gesundheitsministerium von Louisiana teilt mit, dass eine Einwohnerin sich wahrscheinlich beim Schwimmen im Lake Claiborne mit der Amöbe infiziert hat
  3. 2026-09Ein Mann stirbt in Yucatán nach einer Hirninfektion durch Naegleria fowleri

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Behörden mahnen Kontrollen und eine Untersuchung an

Alberto Alcocer, der Gesundheitsminister des Bundesstaates, forderte Einwohner, die mit kontaminiertem Wasser in Berührung gekommen sein könnten, auf, schnell einen Arzt aufzusuchen. In einem Video sagte er, dass der Nachweis der Amöbe in der Umwelt nicht bedeute, dass eine Epidemie existiere, noch dass Menschen, die diese Orte besucht hätten, krank seien. Er erklärte, dass eine Infektion erfolgt, wenn kontaminiertes Wasser in die Nase gelangt, und sagte, die Präventionsmaßnahmen müssten fortgesetzt werden. Die Regionalregierung hat eine Untersuchung gegen die Unternehmen eingeleitet, die den ersten kontaminierten See instand halten und seine Wasserqualität überwachen. Die Behörden planen zudem eine strengere Überwachung der Cenoten, der natürlichen Süßwasserbecken im Kalkstein, die zu den Hauptattraktionen des Bundesstaates gehören.

Auf Naegleria untersuchte Gewässer in Yucatán · Gewässer
Untersuchte Gewässer
9
Gewässer mit Naegleria
6
Untersuchte Gewässer
9 Gewässer
Gewässer mit Naegleria
6 Gewässer

Ein tödlicher Fall in Louisiana

Im August starb ein achtjähriges Mädchen im US-Bundesstaat Louisiana nach einer Infektion mit Naegleria fowleri. Ihre Familie und die Gesundheitsbehörden gehen davon aus, dass sie wahrscheinlich beim Schwimmen in einem See nahe ihrem Zuhause mit dem Erreger in Kontakt gekommen ist. Das Gesundheitsministerium von Louisiana teilte am 19. August mit, dass eine Einwohnerin sich wahrscheinlich beim Schwimmen im Lake Claiborne infiziert habe, der etwa 48 Kilometer nordwestlich von Ruston liegt, der Heimatstadt des Kindes. Die US-Centers for Disease Control and Prevention bezeichnen solche Infektionen als extrem selten, aber fast immer tödlich, und erklären, dass der Erreger nicht von Mensch zu Mensch übertragen wird.

Wie die Amöbe Menschen infiziert

Das Robert Koch-Institut erklärt, der Erreger sei besonders in subtropischen und tropischen Regionen verbreitet. Er verbreite sich vor allem in warmem Wasser und könne beim Schwimmen über die Nase ins Gehirn gelangen. Einmal dort angekommen, könne er eine Entzündung der Hirnhäute verursachen, die in den meisten Fällen zu Koma und Tod führe. Typische frühe Symptome sind starke Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen.

Mérida · Ruston
Alberto Alcocer
Problem mit diesem Artikel melden
Alberto AlcocerMéridaRustonMexico

7 Quellen

  • Nach Tod durch "hirnfressende Amöbe": Mexiko sperrt Seen
    Süddeutsche Zeitung·vor 2 Std.
  • Gefährlicher Parasit: Nach Tod durch "hirnfressende Amöbe": Mexiko sperrt Seen
    Der Tagesspiegel·vor 2 Std.
  • Mexiko sperrt Seen in Yucatán wegen "hirnfressender" Amöbe
    Spiegel Online·vor 5 Std.
  • L'amibe " mangeuse de cerveau " détectée au Mexique, six lacs fermés
    20minutes·vor 8 Std.
  • Der Tag: Hirnfressende Amöbe: Sechs Seen in mexikanischer Touristenregion gesperrt
    N-tv·vor 8 Std.
  • Amiba "mâncătoare de creier" a fost detectată în Yucatan / Șase lacuri au fost închise în Mexic / "Infectarea se produce atunci când apa contaminată pătrunde prin nas"
    G4Media.ro·vor 8 Std.
  • El Gobierno de Yucatán clausura seis lagos artificiales en Mérida por la presencia de la ameba 'comecerebros'
    EL PAÍS·vor 13 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Jederzeit abbestellbar.

Weiterlesen
Von KI erstellter Text·
Gesundheit & Bildung·vor 13 Std.

Zwei West-Nil-Todesfälle in Flandern bestätigt – EU-Fälle auf Rekordhoch

Die flämischen Gesundheitsbehörden teilten mit, dass beide Verstorbenen einer Risikogruppe für schwere Krankheitsverläufe angehörten. Daten des ECDC zeigen, dass in der EU in diesem Jahr 1.715 menschliche Fälle und 130 Todesfälle registriert wurden.

Artikel lesen
Gesundheit & Bildung·1. Okt.

Niederländische Gesundheitsbehörde meldet vier weitere West-Nil-Virus-Todesfälle – Fallzahl steigt auf 56

Das niederländische Institut für öffentliche Gesundheit RIVM bestätigte zwölf neue Infektionen und vier weitere Todesfälle und erklärte, der im August 2026 begonnene Ausbruch habe seinen Höhepunkt inzwischen überschritten.

Artikel lesen
Gesundheit & Bildung·seit 26. Aug.·akt. 18. Sept.

Drei Tote bei Malaria-Ausbruch am Frankfurter Flughafen – acht Fälle bestätigt

Acht Menschen haben sich seit Juli 2026 in der Umgebung des Frankfurter Flughafens mit Malaria tropica infiziert, drei sind bestätigt tot, nachdem infizierte Mücken mit internationalen Flügen eingeschleppt wurden.

Artikel lesen
Wie dieser Text entsteht