Der Umsatz im dritten Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 26 % auf 64,6 Milliarden Dollar; für das vierte Quartal stellte Meta 73 bis 76 Milliarden Dollar in Aussicht, bei einem Analystendurchschnitt von 73,73 Milliarden Dollar.
Der Nettogewinn von 9,86 Milliarden Dollar lag fast 50 % unter den Erwartungen der Anleger, was Meta auf eine Belastung von 9,9 Milliarden Dollar aus einem Vergleich mit nahezu allen US-Bundesstaaten zurückführte.
Ein Richter in New Mexico verpflichtete Meta zur Zahlung von 25 Milliarden Dollar, nachdem eine Jury befunden hatte, das Unternehmen habe Nutzer in einem Fall im Zusammenhang mit Cambridge Analytica getäuscht; Meta will Berufung einlegen.
Meta hob die Untergrenze seiner Spanne für KI-Infrastrukturausgaben 2026 um 5 Milliarden Dollar auf 135 Milliarden Dollar an und beließ die Obergrenze bei 145 Milliarden Dollar.
Ab Januar 2027 will Meta stimmrechtslose C-Aktien in einem Verhältnis von 2:1 ausgeben, um Kapital zu beschaffen und zugleich Mark Zuckerbergs Stimmrechtskontrolle zu erhalten.
Meta meldete am Mittwoch, dem 21. Oktober, für das dritte Quartal einen Umsatz von 64,6 Milliarden Dollar, 26 % mehr als im Vorjahr und über den Erwartungen der Analysten. Der Nettogewinn belief sich auf 9,86 Milliarden Dollar und lag damit fast 50 % unter den Erwartungen der Anleger, nachdem das Unternehmen eine Belastung von 9,9 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit einem Vergleich mit nahezu allen US-Bundesstaaten verbucht hatte. Der Gewinn je Aktie halbierte sich auf 3,83 Dollar und wäre ohne die Belastung aus dem Vergleich auf 7,40 Dollar gestiegen. Der im August geschlossene Vergleich zur Beilegung von Klagen, Facebook und Instagram seien suchtfördernd gestaltet worden, sieht eine Zahlung von bis zu 18 Milliarden Dollar vor. Tagesschau bezifferte die Gesamtsumme auf mehr als 17 Milliarden Dollar.
Daten aus dem Artikeltext
Wenige Stunden vor der Vorlage der Quartalszahlen verpflichtete ein Richter in New Mexico Meta zur Zahlung von 25 Milliarden Dollar. Eine Jury hatte im vergangenen Monat befunden, dass das Unternehmen Nutzer in einem Fall im Zusammenhang mit dem Cambridge-Analytica-Skandal getäuscht hat; Meta will gegen das Urteil Berufung einlegen. In der Telefonkonferenz zu den Zahlen beschrieb Finanzchefin Susan Li die Haltung des Unternehmens zu den anhängigen Verfahren.
„Wir beobachten weiterhin laufende rechtliche und regulatorische Verfahren, die erhebliche Auswirkungen auf unser Geschäft und unsere Finanzergebnisse haben könnten“
Li fügte hinzu, dass auf Meta in den kommenden Monaten in den Vereinigten Staaten noch eine Reihe von Verfahren mit Jugendbezug zukommen. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel trotz des Urteils und der Belastung aus dem Vergleich zu.
Meta rechnet in diesem Jahr nun mit Ausgaben zwischen 135 und 145 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur, nachdem das Unternehmen die Untergrenze der Spanne um 5 Milliarden Dollar angehoben hat. Zuvor hatte die Spanne 130 bis 145 Milliarden Dollar betragen. Darüber hinaus teilte Meta mit, künftig rund 825 Milliarden Dollar für Leasingverträge und Verträge ausgeben zu wollen, viele davon im Zusammenhang mit Rechenleistung und KI-Infrastruktur. Für das vierte Quartal prognostizierte Meta einen Umsatz von 73 bis 76 Milliarden Dollar, während Analysten im Schnitt 73,73 Milliarden Dollar erwartet hatten.
Daten aus dem Artikeltext
Ab Januar 2027 plant Meta die Schaffung neuer stimmrechtsloser C-Aktien, was einem Aktiensplit im Verhältnis 2:1 entspricht. Die Aktien sollen die Ausgaben finanzieren und zugleich Mark Zuckerbergs Stimmrechtskontrolle erhalten. Reuters berichtete, Zuckerberg erwarte, dass der Schritt die Finanzierung von Übernahmen erleichtert und hilft, Spitzenkräfte zu halten.
Meta zufolge hat sein KI-Agent Muse etwa 10 Millionen Nutzer in den Vereinigten Staaten und Kanada. Agenten wie Muse können für ihre Nutzer Einkäufe tätigen oder Termine organisieren, doch das Produkt ist noch nicht profitabel, und Werbung auf Facebook, Instagram und WhatsApp erwirtschaftet weiterhin den Großteil der Einnahmen des Unternehmens. Im September stellte Meta auf seiner Konferenz Connect den Muse Charm vor, ein Tamagotchi-ähnliches KI-Gerät, mit dem Nutzer ohne Smartphone mit ihrem Muse-Agenten interagieren können.
„Wir bringen bald den Muse Charm auf den Markt, der in weniger als einem Jahr vom Konzept zu einem Hardwaregerät in den Taschen der Menschen geworden sein wird“
Zuckerberg sagte außerdem, Reality Labs, die Hardware-Sparte, die KI-gestützte Brillen entwickelt, dürfte sich von hier aus verbessern und auf die Gewinnschwelle zubewegen. Meta teilte mit, mindestens eine seiner Apps habe 3,64 Milliarden Nutzer erreicht, nach 3,60 Milliarden drei Monate zuvor.
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Meta hat am Mittwoch, dem 21. Oktober, für das dritte Quartal einen Umsatz von 64,6 Milliarden Dollar gemeldet, doch der Nettogewinn blieb nach einer Rückstellung von 9,9 Milliarden Dollar für einen Vergleich hinter den Erwartungen der Anleger zurück. Zudem hob das Unternehmen die Untergrenze seiner Spanne für KI-Infrastrukturausgaben im Jahr 2026 an.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bloomberg Business, RTE.ie, Wirtschafts Woche und weiteren Medien. Geändert .