De la Fuente erinnert sich an den Tag, als ein 16-jähriger Messi in 15 Minuten vier Tore erzielte – Spanien bereitet sich auf WM-Finale vor
Luis de la Fuente erzählte eine Geschichte von der ersten Begegnung mit einem 16-jährigen Lionel Messi, der in 15 Minuten vier Tore erzielte, während Spanien sich auf das WM-Finale am Sonntag gegen Argentinien im MetLife Stadium vorbereitet.
Ein Helikopterflug und eine 22 Jahre alte Erinnerung
Luis de la Fuente stellte sich zwei Tage vor dem WM-Finale im New Yorker Javits Center den Medien, und seine größte Sorge galt nicht Lionel Messi, sondern dem Helikopterflug zurück zum Teamhotel. „Estoy bastante nervioso porque volvemos en helicóptero, eso me pone nervioso, lo demás no“, sagte er. Der spanische Trainer griff dann mehr als zwei Jahrzehnte zurück in seine Zeit als Chef der Jugendmannschaft des FC Sevilla, als er einem 16-jährigen Messi in einem Achtelfinale der Copa del Rey im Mini Estadi zum ersten Mal gegenüberstand. De la Fuente stellte dem Argentinier einen Manndecker zur Seite. Bei einem Stand von 0:0 nach 70 Minuten erhielt dieser Spieler eine gelbe Karte und wurde ausgewechselt. „En quince minutos nos metieron cuatro goles“, berichtete De la Fuente. Barcelona gewann die Partie mit 5:0. Der Trainer machte klar, dass es am Sonntag keine Wiederholung des Manndeckungsplans geben wird: „No le vamos a poner marcaje individual.“
Messis Schatten und die Yamal-Verbindung
Messi sprach nicht auf der offiziellen Pressekonferenz Argentiniens, aber er trat bei einer FIFA-Fanveranstaltung zusammen mit Emiliano Martínez und Lionel Scaloni auf, wo er nach Lamine Yamal gefragt wurde. Die beiden verbindet ein berühmtes Foto aus dem Jahr 2007, als ein Baby-Yamal für einen Wohltätigkeitskalender von Messi gebadet wurde. „Lo de esa foto es una locura porque ahora estamos aquí los dos para jugar la final de un Mundial“, sagte Messi. Er nannte Yamal „un gran jugador“ und fügte hinzu: „Intentaremos hacer un buen partido para que él no pueda sacar su versión.“ De la Fuente bestätigte, dass Yamal fit ist, nachdem der Flügelspieler die Donnerstagseinheit verpasst hatte: „Lamine está bien. Hoy han entrenado todos bien.“
Lamine ist ein großartiger Spieler, und ich wünsche ihm das Beste, weil er bei einem Verein spielt, den ich liebe. Mit 19 Jahren hat er seine gesamte Karriere noch vor sich und ist bereits ein Weltstar.
Rodris Wiedererstarken und Del Bosques Segen
Vicente del Bosque, der Trainer, der Spanien 2010 zum Titel führte, sagte gegenüber El País, dass La Roja „ha tenido un saber estar en todo momento“ und dass „se ha jugado a lo que ha querido la selección.“ Er hob Rodri hervor, der mit mangelnder Fitness ins Turnier gekommen war, aber im Halbfinale gegen Frankreich eine überragende Leistung zeigte. Rodri selbst sagte, seine Botschaft an die Mannschaft sei gewesen: „Hay que tener más ganas de ganar que miedo de perder.“ De la Fuente verriet, dass er den Rat von Del Bosque gesucht habe, den er „un sabio“ nannte.
Wir haben niemandem etwas zu beneiden. Früher sind wir ins Ausland gereist, um zu sehen, was unsere Rivalen machen, und jetzt kommen sie zu uns. Ein auf Dominanz basierender Spielstil hat sich gefestigt.
Iniesta hinterfragt Pedris Rolle
Andrés Iniesta, dessen Tor das Finale 2010 entschied, sagte gegenüber Cadena SER, dass er diese spanische Mannschaft gerne sehe. „Tiene un talento brutal, una generación muy buena, y no es casualidad que se haya plantado en la final de un Mundial.“ Aber er zeigte sich überrascht über Pedris reduzierte Spielzeit: „Me sorprende que sea suplente por lo que yo concibo de Pedri y el jugador que es.“ Iniesta fügte hinzu, dass in einem kurzen Turnier jeder Spieler in einem Finale entscheidend werden könne.
Eine feindselige Fanveranstaltung und der Weg zum Sonntag
Eine von der FIFA zwischen den beiden Pressekonferenzen organisierte Veranstaltung wurde für die spanische Delegation unangenehm. Rodri und De la Fuente wurden von einer Menge ausgebuht, die gekommen war, um Messi zu sehen, was De la Fuente zu einem Aufruf zu Respekt veranlasste. Tom Brady, Kevin Durant und Novak Djokovic fungierten als Interviewer, Rio Ferdinand moderierte. De la Fuente sagte unterdessen, er würde „firmar llegar todos los años a una final de Mundial y perderla“ und betonte, dass beide Teams dem Angriffsfußball verpflichtet seien. Das Finale beginnt am Sonntag im MetLife Stadium in New Jersey.
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