
MLS bestraft Lionel Messi wegen Auseinandersetzung in der Nachspielzeit mit Quinn Sullivan
Das Disziplinarkomitee der MLS verhängte eine Geldstrafe gegen Lionel Messi, weil er während eines 2:2-Unentschiedens am 19. August dem Spieler Quinn Sullivan von Philadelphia Union ins Gesicht oder an den Hals gefasst hatte.
Das Disziplinarkomitee der MLS hat gegen den Inter-Miami-Stürmer Lionel Messi eine Geldstrafe verhängt, nachdem es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem Philadelphia-Union-Spieler Quinn Sullivan gekommen war. Die Liga stellte fest, dass der 39-jährige Stürmer gegen die üblichen Spieler-Verhaltensregeln bezüglich körperlichen Kontakts mit dem Kopf, Hals oder Gesicht eines Gegners verstoßen hatte. Die Entscheidung folgte auf eine offizielle Überprüfung der Vorfälle durch die Liga, die nach der 101. Minute des am 19. August ausgetragenen regulären Saisonspiels stattfanden. Während die Liga die Disziplinarmaßnahme durch eine offizielle Erklärung bestätigte, nannte sie den konkreten Geldbetrag, der gegen den Spieler verhängt wurde, nicht.
Das Disziplinarkomitee der MLS hat Inter-Miami-Stürmer Lionel Messi mit einer Geldstrafe belegt, weil er in der 101. Minute des Spiels gegen die Philadelphia Union am 19. August gegen die Ligaregel bezüglich Handkontakts mit dem Gesicht, Kopf oder Hals eines Gegners verstoßen hat.
Auseinandersetzung auf dem Spielfeld in der Nachspielzeit
Die Auseinandersetzung ereignete sich tief in der Nachspielzeit in den Schlussminuten der Begegnung zwischen Inter Miami und Philadelphia Union. Messi näherte sich Sullivan, und die beiden gerieten sofort in einen verbalen Streit nahe der Seitenlinie. Während des hitzigen Wortwechsels schlug Messi Sullivan mit der Hand auf den Nacken und ins Gesicht, woraufhin sich die beiden Spieler kurz Kopf an Kopf gegenüberstanden. Der Schiedsrichter hatte zum genauen Zeitpunkt des Körperkontakts den Rücken zugedreht, griff aber schnell ein, um die Auseinandersetzung zu beenden und eine größere Massenschlägerei zu verhindern. Weder der Schiedsrichter noch der Video-Assistent-Schiedsrichter bestraften Messi während des Spiels mit einer gelben oder roten Karte, so dass der Vorfall der nachträglichen Überprüfung durch die Liga überlassen blieb.
- Jorge Messi stirbt
- Messi erzielt ein Tor und bereitet ein weiteres beim 2:2-Unentschieden gegen Philadelphia vor
- Messi schlägt Quinn Sullivan in der Nachspielzeit
- Disziplinarkomitee der MLS kündigt nicht genannte Geldstrafen für Messi und Ian Fray an
Torbeiträge und persönlicher Verlust
Der Disziplinarstreit folgte auf Messis direkte Torbeiträge beim 2:2-Unentschieden gegen Philadelphia. Messi war direkt an beiden Toren von Inter Miami während des Spiels beteiligt. Er leitete die Sequenz für Miamis erstes Tor ein, indem er den Pass vor der Vorlage gab, und erzielte später selbst das zweite Tor der Mannschaft. Das Tor war sein erstes seit dem Tod seines Vaters Jorge Messi, der am 8. August verstorben war. Trotz der offensiven Produktion ihres Kapitäns gelang es Inter Miami nicht, einen Sieg zu erringen, und sie verloren Boden in der Eastern Conference.
Nicht genannte Geldstrafen und Ligaprozedur
Nach Abschluss des Spieltags überprüfte das Disziplinarkomitee der MLS Videoaufnahmen des Vorfalls in der Nachspielzeit, um zu entscheiden, ob eine nachträgliche Disziplinarmaßnahme erforderlich war. Das Komitee bestätigte die Geldstrafe gegen Messi und kündigte außerdem eine separate finanzielle Strafe gegen seinen Inter-Miami-Teamkollegen Ian Fray wegen eines Verstoßes im selben Spiel an. In Übereinstimmung mit früheren Ligabekanntmachungen bezüglich Spielerverhaltensverstößen gab die MLS die Geldstrafen für keinen der beiden Athleten bekannt. Die Disziplinarverfügung beinhaltete keine Spielsperre, so dass beide Spieler für die Aufstellung verfügbar bleiben.


