
Ex-Freund nach zwölf Messerstichen an 17-Jähriger nahe Bahnhof Reims festgenommen; Mädchen in kritischem Zustand
Ein 17-jähriges Mädchen kämpft um ihr Leben, nachdem es am Freitagabend von ihrem Ex-Freund nahe des Bahnhofs in Reims, Frankreich, zwölfmal erstochen wurde. Der 28-jährige Tatverdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam.
Der Angriff
Am Freitag, dem 12. Juni, gegen 20:40 Uhr, wurde ein 17-jähriges Mädchen kongolesischer Staatsangehörigkeit an einer Bushaltestelle nahe des Hauptbahnhofs von Reims im Nordosten Frankreichs niedergestochen. Sie erlitt zwölf Messerstiche, wobei ein lokales Nachrichtenmedium von sechs berichtete. Rettungskräfte brachten sie in kritischem Zustand ins Krankenhaus.
- Messerangriff an einer Bushaltestelle nahe des Hauptbahnhofs von Reims.
- Der Tatverdächtige, der Ex-Freund des Opfers, wird festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen.
- Staatsanwalt leitet Ermittlungen wegen versuchten Mordes ein; Verdächtiger bleibt in Gewahrsam.
- Opfer befindet sich am Samstagabend weiterhin in kritischem Zustand.
Tatverdächtiger und Festnahme
Der Ex-Freund des Opfers, ein 28-jähriger Angolaner, wurde kurz nach der Tat festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen. Laut Staatsanwalt François Schneider hatte der Verdächtige keine Vorstrafen, war jedoch bereits Gegenstand eines laufenden Ermittlungsverfahrens aufgrund einer Anzeige wegen häuslicher Gewalt, die dasselbe Mädchen erstattet hatte. Er befand sich am Samstagabend weiterhin in Gewahrsam.
Ermittlungen und Motiv
Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes wurde eingeleitet.
Die Staatsanwaltschaft bestätigte zudem, dass ein separates Ermittlungsverfahren zu einer Anzeige wegen häuslicher Gewalt gegen den Verdächtigen bereits lief.Das Motiv scheint die Trennung zu sein.
Kampf des Opfers ums Überleben
Die Jugendliche, die in einer Pflegeeinrichtung lebte, kämpfte am Samstagabend weiterhin um ihr Leben.
Ihre Lebensprognose ist weiterhin kritisch.
Nationaler Hintergrund
Die Messerattacke ereignet sich vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt in Paarbeziehungen in Frankreich. Offizielle Zahlen, die im vergangenen Oktober veröffentlicht wurden, zeigten einen Anstieg der Femizide in Paarbeziehungen um 11 % zwischen 2023 und 2024, wobei 107 Frauen von einem aktuellen oder ehemaligen Partner getötet wurden.


