
Mann in Rom ersticht russische Mitbewohnerin in Wohnung in Cipro und bricht in Gewahrsam zusammen
Ein 53-jähriger Mann wurde nach einem angeblichen Messerangriff auf eine russische Mitbewohnerin im römischen Stadtteil Cipro und dem Verschlucken giftiger Flüssigkeiten vor seiner Festnahme am 20. September 2026 unter Code-Rot-Bedingungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Auseinandersetzung in der Via Francesco Sivori
Am Sonntagmorgen, dem 20. September 2026, eskalierte ein häuslicher Streit zu Gewalt in einer Wohnung in der Via Francesco Sivori im römischen Stadtteil Cipro in der Nähe des Vatikans. Drei Personen lebten zusammen in der gemeinsamen Unterkunft, ohne familiäre oder romantische Beziehungen: ein 53-jähriger Italiener und zwei Mitbewohnerinnen. In den Morgenstunden brach aus noch ungeklärten Gründen ein Streit in der Wohnung aus. Der Mann griff beide Frauen während der Auseinandersetzung an, lieferte sich eine körperliche Auseinandersetzung und zog ein Messer gegen sie. Er erstach eine der beiden Frauen, eine russische Staatsbürgerin, die von den Behörden auf 47 oder 48 Jahre geschätzt wird, und fügte ihr Schnittwunden am rechten Arm und am linken Schulterblatt zu.
Notfallmaßnahmen und Krankenhauseinweisung des Opfers
Nach dem Messerangriff gelang es der verletzten Russin, aus der Wohnung zu fliehen und die Straße zu erreichen, wo sie um dringende Hilfe rief. Gegen 09:45 Uhr meldete ein Anruf bei der Notrufnummer 112 der Polizei eine verletzte Frau auf der Via Francesco Sivori. Carabinieri-Streifen und Rettungssanitäter trafen am Ort ein, wo das Opfer den Beamten sagte, dass ein Bekannter sie in der gemeinsamen Unterkunft angegriffen und erstochen habe. Die Sanitäter leisteten erste Hilfe auf der Straße, bevor sie sie mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus Policlinico Gemelli brachten. Das medizinische Personal nahm sie zur Beobachtung und Behandlung auf und bestätigte, dass ihre Stichverletzungen nicht lebensbedrohlich waren.
Festnahme des Verdächtigen und medizinischer Zusammenbruch
Die Carabinieri orteten, identifizierten und nahmen den 53-jährigen Verdächtigen unmittelbar nach dem Vorfall in der Wohnung fest. Die Beamten brachten ihn aus dem Viertel zum Hauptquartier des Carabinieri Nucleo Radiomobile zur formellen Registrierung und Inhaftierung. Während er sich in den Büroräumen der Dienststelle befand, erlitt der Gefangene einen plötzlichen und schweren medizinischen Zusammenbruch. Militärpersonal rief den Rettungsdienst 118, dessen Sanitäter am Ort eintrafen, den Mann stabilisierten und ihn unter Code-Rot-Bedingungen ins Krankenhaus Policlinico Tor Vergata brachten. Vorläufige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Verdächtige vor dem Eintreffen der Polizei in der Wohnung giftige Flüssigkeiten zu sich genommen hatte, offenbar ein Suizidversuch.
- Ein Streit in einer Wohnung in Cipro eskaliert, als ein 53-jähriger Mann seine russische Mitbewohnerin ersticht.
- Notrufzentrale erhält einen 112-Anruf, der eine verletzte Frau auf der Via Francesco Sivori meldet.
- Der festgenommene Verdächtige bricht auf der Dienststelle Nucleo Radiomobile zusammen und wird nach Tor Vergata gebracht.
Ermittlungsschritte und Befragungen
Justizermittler und Carabinieri-Beamte leiteten Ermittlungen ein, um den vollständigen Ablauf der Ereignisse zu klären, von der Auseinandersetzung in der Wohnung über die Messerattacke bis hin zum anschließenden Zusammenbruch des Verdächtigen in Gewahrsam. Die Ermittlungen zielen darauf ab, die genauen Umstände und Auslöser zu rekonstruieren, die zu der anfänglichen Gewalt zwischen den drei Mitbewohnern führten. Die Ermittler planten formelle Befragungen sowohl des verletzten russischen Opfers im Krankenhaus als auch der zweiten Mitbewohnerin, die während der Auseinandersetzung anwesend war. Parallel dazu führen Medizinspezialisten am Policlinico Tor Vergata toxikologische Analysen durch, um die spezifischen Flüssigkeiten zu identifizieren, die der Verdächtige zu sich genommen hat. Der Fall wird von den römischen Behörden weiterhin aktiv untersucht, während beide Personen im Krankenhaus behandelt werden.


