
Brand in psychiatrischer Klinik in Pamplona: eine Tote und 18 Krankenhauseinweisungen
Eine 56-jährige Frau starb und 18 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem in einem Schlafzimmer der psychiatrischen Einrichtung Padre Menni in Pamplona ein Brand ausgebrochen war, der die vorsorgliche Verlegung von 50 Patienten erforderlich machte.
Brand in psychiatrischer Einrichtung in Pamplona gemeldet
Ein Brand brach am Samstag, 19. September 2026, um etwa 20:55 Uhr in einem Zimmer der psychiatrischen Einrichtung Padre Menni am Paseo de los Enamorados in Pamplona aus. Der Vorfall führte zum Tod einer 56-jährigen Patientin, die sich in der Einrichtung befand. Der Rauch breitete sich schnell von dem betroffenen Zimmer in angrenzende Flure und Wohnbereiche des Gebäudes aus, was das Personal und die Rettungskräfte dazu veranlasste, eine sofortige Evakuierung einzuleiten. Feuerwehrkräfte rückten an und brachten die Flammen unter Kontrolle, wodurch eine Ausbreitung des Feuers auf andere Gebäudeteile verhindert wurde.
Medizinische Untersuchungen und Verletzungsstatistik
Rettungsteams brachten 18 Menschen aufgrund von Verletzungen und Rauchvergiftung, die sie bei dem Vorfall erlitten hatten, in örtliche Krankenhäuser. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Navarra wurde ein 62-jähriger Mann in ernstem Zustand auf die Intensivstation eingeliefert. Zwei weitere Personen wurden in Wiederbelebungseinheiten untergebracht, ihr Zustand wurde als stabil beschrieben. Die übrigen eingelieferten Patienten litten unter leichter Rauchvergiftung.
- Intensivstation (UCI)
- 1 Personen
- Wiederbelebungseinheit
- 2 Personen
- Behandelte Mitarbeiter
- 6 Personen
- Zunächst gemeldete Einweisungen
- 7 Personen
- Gesamtzahl der Einweisungen
- 18 Personen
Sechs der 18 Personen, die eine Krankenhausbehandlung benötigten, waren Mitarbeiter des psychiatrischen Zentrums, die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs arbeiteten. Erste offizielle Mitteilungen der Regierung von Navarra am Samstagabend berichteten von sieben Personen, die wegen Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden waren. Diese Zahl wurde später auf 18 nach oben korrigiert, nachdem das medizinische Personal vor Ort die Untersuchungen aller betroffenen Bewohner und Mitarbeiter, die Rauch eingeatmet hatten, abgeschlossen hatte.
Mobilisierung von Rettungseinheiten und Verlegung von Patienten
Der Rettungseinsatz umfasste Feuerwehreinheiten, die von den Feuerwachen Trinitarios und Cordovilla im Großraum Pamplona entsandt wurden. Die medizinischen Notfallbehörden setzten zwei Rettungswagen mit erweiterter Lebensrettung, sechs Rettungswagen mit grundlegender Lebensrettung und ein spezialisiertes medizinisches Team vor Ort ein, um die Opfer zu versorgen. Das öffentliche Gesundheits-Transportunternehmen Navarras, Bidean, errichtete ein logistisches Unterstützungszelt direkt vor der Einrichtung, um die Patiententriage zu organisieren und die Krankenhaustransporte zu koordinieren.
- Rettungswagen mit erweiterter Lebensrettung (SVA)
- 2 Fahrzeuge
- Rettungswagen mit grundlegender Lebensrettung (SVB)
- 6 Fahrzeuge
Da Restschwaden und die Bedingungen im Inneren es den Patienten nicht erlaubten, über Nacht im Gebäude zu bleiben, evakuierten und verlegten die Behörden vorsorglich etwa 50 Bewohner in alternative Unterkünfte. Die Feuerwehr führte spät am Samstagabend Lüftungs- und Sicherheitskontrollen durch, sodass die Rettungskräfte den Ort sichern konnten.
Polizeiliche Ermittlungen zur Brandursache
Die Nationalpolizei übernahm die gerichtlichen Ermittlungen und das förmliche Verfahren, um die genauen Umstände und die Zündquelle des Feuers in dem Schlafzimmer zu ermitteln. Beamte der Stadtpolizei von Pamplona arbeiteten während des gesamten Einsatzes zusammen, indem sie den Umkreis entlang des Paseo de los Enamorados absicherten, den Verkehr regelten und die Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge freihielten.
Die psychiatrische Klinik Padre Menni, die von den Hermanas Hospitalarias betrieben wird, ist das wichtigste spezialisierte Zentrum in der Autonomen Gemeinschaft Navarra für die Behandlung von psychischen Erkrankungen und psychiatrischen Störungen. Die Behörden bestätigten, dass die technischen Untersuchungen zur Brandursache noch andauern.


