Film & Medien · Alessandria, Mailand und Rom

Enrico Mentana verlässt TgLa7 am 23. Dezember – Vertrag läuft aus

Mentana, der die Nachrichtensendung TgLa7 seit Juli 2010 leitet, sagte bei einer Journalistenpreisverleihung in Alessandria, der 23. Dezember werde sein letzter Tag als Moderator sein. Sein Vertrag läuft zum Jahresende aus und wird nicht verlängert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Il Messaggero, La Repubblica.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Alessandria, Mailand, Rom · Italien
Wie es dazu kam
  1. Juli 2010Übernimmt die Leitung von TgLa7
  2. 24.10.Kündigt seinen Abschied bei der Preisverleihung in Alessandria an
  3. 23.12.Geplanter letzter Tag als Moderator der TgLa7-Nachrichten

Die Ankündigung

Enrico Mentana bestätigte, dass er sich nach dem 23. Dezember 2026 von der Nachrichtensendung TgLa7 zurückziehen wird; sein Vertrag mit dem Sender läuft zum Jahresende aus und wird nicht verlängert. Er machte die Ankündigung auf der Bühne beim Premio Franco Marchiaro in Alessandria, wo er als Zeuge des Journalismus ausgezeichnet wurde, und bestätigte anschließend gegenüber ANSA das Vertragsdetail. Auf die Frage, was er danach tun werde, wich er mit der Bemerkung aus, er werde die Weihnachtsferien nehmen. Seit Juli 2010 leitet er die Nachrichten des Senders, und in diesen sechzehn Jahren wurden seine Wahlsondersendungen zum Markenzeichen des Programms.

„Am 23. Dezember werde ich mich von meinen Zuschauern verabschieden, das wird mein letzter Tag als Moderator der TgLa7-Nachrichten sein.“

Enrico Mentana, Erfahrener Journalist

Der Vertrag und der Schlagabtausch mit Cairo

Mentanas Vertrag mit dem Verleger Urbano Cairo endet zum Jahresende, eine Verlängerung wurde nicht vereinbart. Im Juli hatte Cairo ihn bei der Programmpräsentation in Mailand öffentlich gelobt und erklärt, er freue sich immer, ihn beim Sender zu haben. Cairo sagte damals auch, die beiden würden sich kurz vor Ablauf der Frist treffen, um zu sehen, ob Mentana bleiben oder andere Projekte verfolgen wolle. Seine öffentliche Einladung änderte am Ergebnis nichts.

„Eine Verlängerung per Handschlag, wohl eher nicht. Verträge muss man schriftlich machen.“

Urbano Cairo, Verleger von La7

Warum der Abgang für La7 zählt

Fanpage beschreibt den Weggang als erhebliche redaktionelle und industrielle Lücke für den Sender, weil die 20-Uhr-Nachrichten seit Langem die zentrale Säule des Hauptabendprogramms sind. Mentana gab dieser Sendung ihre Identität und verlieh ihr mit Formaten wie den Wahlmarathons breite Autorität und Popularität. Im Mai sagte er beim Festival della Tv in Dogliani, ein Wähler der Mitte-rechts-Parteien könne sich beim Ansehen der Programme von La7 nicht zu Hause fühlen, da sich einige Gäste wohlfühlten und andere nicht. Bei der Zeremonie in Alessandria sagte er zudem, das Durchschnittsalter der Nachrichtenzuschauer liege näher bei 70 als bei 65.

„Kein junger Mensch schaut die Nachrichtensendungen, und die Art, wie Menschen Nachrichten wahrnehmen, ist eine andere.“

Enrico Mentana, Erfahrener Journalist

Spekulationen über das Danach

Berichte, von denen keiner durch eine offizielle Ankündigung bestätigt wurde, brachten Mentana mit der Antenna Group in Verbindung, der griechischen Gruppe unter Führung von Theo Kyriakou, die in Italien angeblich einen Nachrichtenkanal nach dem Vorbild von CNN vorbereitet. Demnach wäre Mentana einer der bevorzugten Namen für die Leitung des redaktionellen Projekts. Bei einer Programmpräsentation sagte Pier Silvio Berlusconi, Mentana genieße seine berufliche Wertschätzung, und öffnete die Tür für eine mögliche Rückkehr, sofern ein Projekt den Vorstellungen beider Seiten entspreche. Ein früherer Vorstoß von Canale Nove scheint inzwischen verworfen. Fanpage berichtet, Antonio Di Bella gelte als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge als Direktor.

Eine Karriere über drei Sender

Mentana kam 1980 zur Rai und arbeitete am Auslandsdesk von TG1; 1989 wurde er stellvertretender Direktor von TG2. 1991 wechselte er zu Fininvest, wo er die Nachrichtensendung Tg5 gründete, die im Januar 1992 startete – mit ihm als erstem Direktor bis 2004. 2005 entwickelte und moderierte er Matrix auf Canale 5, und 2009 verließ er Mediaset nach einem Zerwürfnis mit dem Unternehmen. Die folgende Zeitleiste stellt diese Stationen den TgLa7-Jahren und der Ankündigung gegenüber.

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