Fußball · Inglewood
Johan Manzambi trifft doppelt: Schweiz deklassiert Bosnien 4:1 in der WM-Gruppe B
Johan Manzambi erzielte als Einwechselspieler in der zweiten Halbzeit zwei Tore und führte die Schweiz zu einem 4:1-Sieg gegen Bosnien und Herzegowina bei der Weltmeisterschaft, wodurch die Schweiz kurz vor dem Einzug in die K.o.-Runde steht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tages Anzeiger, 20 Minuten, SRF News und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Der 20-jährige Freiburger Mittelfeldspieler kam in der 72. Minute und erzielte zwei Tore, seinen ersten Karriere-Doppelpack, um eine enge Partie zu entscheiden.
Trainer Murat Yakin wartete auf die zweite Trinkpause, um Vargas und Manzambi zu bringen, und nutzte die ermüdenden bosnischen Verteidiger aus.
Der Kapitän lieferte 26 vertikale Pässe (14 gegen Katar) und verwandelte einen Elfmeter in der Nachspielzeit.
Die Schweiz braucht aus dem letzten Gruppenspiel gegen Kanada einen Punkt, um die Runde der letzten 32 zu erreichen; Bosnien trifft auf Katar und hat noch eine Chance aufs Weiterkommen.
Spielbericht
Die Schweiz erholte sich von einem Auftakt-Unentschieden und deklassierte Bosnien und Herzegowina im zweiten Gruppenspiel der Gruppe B im SoFi Stadium mit 4:1. Die Schweizer dominierten den Ballbesitz, taten sich aber schwer, die Abwehr zu knacken, bis Trainer Murat Yakin nach der zweiten Trinkpause Johan Manzambi und Ruben Vargas einwechselte. Manzambi traf per Volley drei Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:0 in der 74. Minute. Bosnien wurde durch die rote Karte für Tarik Muharemovic dezimiert, und Vargas erhöhte in der 84. Minute auf 2:0. Manzambi erzielte in der 90. Minute seinen zweiten Treffer, bevor Ermin Mahmic tief in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer erzielte. Kapitän Granit Xhaka verwandelte dann mit dem letzten Schuss einen Foulelfmeter zum 4:1-Endstand.
Taktisches Timing
Yakin sagte, er habe bewusst bis zur zweiten Trinkpause gewartet, um seine schnellsten Spieler einzusetzen. Er sagte Reportern, er hätte die Wechsel früher vornehmen können, aber Bosnien keine Zeit zur Reaktion geben wollen. Der Schweizer Trainer hatte Vargas bereits vorgewarnt, dass er zurückgehalten würde, bis die Gegner ermüdet seien. Die dreiminütige Kühlpause ermöglichte es ihm zudem, die Mannschaft neu zu ordnen und die Anpassungen zu erklären.
„Wir mussten sehr geduldig sein und im Spiel bleiben. Es war wichtig, dass wir nach der zweiten Trinkpause einige Dinge geändert haben. Das war der Vorteil, den wir hatten.“
Manzambis Moment
Der 20-jährige Freiburger Mittelfeldspieler sagte, der Doppelpack sei der erste seiner Karriere gewesen. Als sich die Gelegenheit für sein erstes Tor bot, hatte er nur wenige Optionen, aber sein Fallrückzieher nach einem Klärungskopfball ließ die bosnische Abwehr staunen. Anschließend kombinierte er mit Vargas zum dritten Tor.
„Ehrlich gesagt, gab es im Strafraum nicht viel Platz. Ich glaube nicht, dass es tausend Optionen gab, aber – Gott sei Dank – hat es geklappt.“
Xhakas Inszenierung
Nach einem zurückhaltenden Auftritt gegen Katar stellte Granit Xhaka seinen Einfluss als Schweizer Taktgeber wieder her. Er vollendete 94 von 103 Pässen und lieferte 26 vertikale Pässe, fast doppelt so viele wie im Auftaktspiel. Sieben dieser Pässe führten zu Torchancen, und er krönte seine Leistung mit dem späten Elfmeter.
- gegen Katar (Spiel 1)
- 14 Pässe
- gegen Bosnien-Herzegowina (Spiel 2)
- 26 Pässe
Daten aus dem Artikeltext
Die Steigerung spiegelte einen Spieler wider, der nach dem schleppenden Turnierstart öffentlich eine Reaktion gefordert hatte.
Bewertungsschere
Schweizer Medien und Fans bewerteten die Einwechselspieler am besten, während mehrere Startelfspieler Kritik erhielten. Eine Leserumfrage des Tages-Anzeigers gab Manzambi eine mannschaftsbestnote von 5,3 aus 6, Vargas 4,8. Von den Startelfspielern erzielten nur Manuel Akanji (4,3) und Xhaka (4,2) überdurchschnittliche Noten. Die Außenverteidiger Ricardo Rodriguez und Silvan Widmer waren unter den am schlechtesten bewerteten. SRF-Nutzer setzten Manzambi (5,7) und Vargas (5,4) ebenfalls klar vor dem Rest des Feldes.
- Johan Manzambi
- 5.3
- Ruben Vargas
- 4.8
- Manuel Akanji
- 4.3
- Granit Xhaka
- 4.2
- Fabian Rieder
- 3.5
- Michel Aebischer
- 3.4
Daten aus dem Artikeltext
Wie es weitergeht
Die Schweiz steht nun bei vier Punkten und braucht gegen Kanada am Mittwoch in Vancouver nur ein Unentschieden, um sich einen Platz in der Runde der letzten 32 zu sichern. Bosnien steht bei einem Punkt und trifft in Seattle auf Katar – die Chance auf das Weiterleben besteht noch.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Tages AnzeigerLeser-Noten zu Schweiz - Bosnien: Joker-Duo setzt sich an die Spitze - Aussenverteidiger ohne Glanz
- 20 MinutenDaniel Gygax lobt Nati: "Vargas und Manzambi brachten Dynamik ins Spiel"
- SRF NewsRating Schweiz - Bosnien-H. - Manzambi schwingt obenaus - Embolo am anderen Ende der Skala
- Neue Zürcher ZeitungDiese Grafik zeigt, wieso Xhaka eine Schlüsselrolle gegen Bosnien eingenommen hat
- Johan Manzambi
- Schweizer Mittelfeldspieler, der als Einwechselspieler gegen Bosnien zwei Tore erzielte
- Murat Yakin
- Nationaltrainer der Schweiz
- Ruben Vargas
- Schweizer Flügelspieler, der von der Bank kam und ein Tor erzielte
- Granit Xhaka
- Schweizer Kapitän und Mittelfeldspieler
- Ermin Mahmic
- Bosnischer Stürmer, der den Ehrentreffer erzielte
- Tarik Muharemovic
- Bosnischer Verteidiger, der während des Spiels vom Platz gestellt wurde
- Daniel Gygax
- Kolumnist der 20 Minuten
- Orte
- Los Angeles
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen