Getxo: Polizei nimmt Wiederholungstäter nach Kettensägen-Verfolgung in Algorta fest
Die Gemeindepolizei von Getxo hat am 12. September 2026 einen Wiederholungstäter festgenommen, nachdem er nach einem Straßenstreit eine Gruppe von Menschen mit einer laufenden Kettensäge durch Algorta gejagt hatte.
Straßenstreit und Kettensägen-Jagd
Beamte der Gemeindepolizei Getxo haben in den frühen Morgenstunden des Samstags, 12. September 2026, einen Mann nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung in der Küstengemeinde Bizkaia festgenommen. Der Vorfall begann mit einem Streit zwischen dem Einzelnen und mehreren anderen Personen im Stadtteil Algorta. Nach der anfänglichen Auseinandersetzung verließ der Mann den Ort kurzzeitig, kehrte aber wenige Minuten später mit einer laufenden Kettensäge bewaffnet zurück. Er begann sofort, die Gruppe unter Androhungen durch die Straße zu jagen, was die örtlichen Behörden als eine Situation beschrieben, die eine offensichtliche Gefahr und ein schweres Risiko für alle Anwesenden in dem Gebiet darstellte. Die Verfolgungsjagd in den frühen Morgenstunden verursachte erhebliche Störungen in der Nachbarschaft, während die Personen flohen, um der motorisierten Säge zu entkommen.
Mechanischer Defekt und Konfrontation
Die Verfolgung änderte sich abrupt, als die mechanische Kettensäge während der Jagd ins Stocken geriet und ihren Dienst versagte. Nachdem sie festgestellt hatten, dass das Werkzeug nicht mehr lief, drehten sich mehrere Mitglieder der verfolgten Gruppe um und stürzten sich auf den bewaffneten Mann, um ihn zu überwältigen. Zwischen dem Verdächtigen und den kurz zuvor Verfolgten kam es auf der Straße zu einem heftigen körperlichen Kampf. Während der Auseinandersetzung erlitt der Verdächtige eine Körperwunde, die als mit einer Klingenwaffe vereinbar eingestuft wurde. Die eintreffenden Polizeibeamten fanden anschließend eine Stichwaffe in unmittelbarer Nähe des Tumults, obwohl die Ermittler noch nicht geklärt haben, welcher Beteiligte die Klinge führte oder wegwarf.
- Ein verbaler Streit bricht zwischen dem Verdächtigen und mehreren Personen in Algorta aus.
- Der Verdächtige kehrt mit einer laufenden Kettensäge zurück und jagt die Gruppe durch die Straße.
- Die Kettensäge bleibt stehen, sodass die Verfolgten den Verdächtigen überwältigen und festhalten können.
- Die Gemeindepolizei nimmt den verletzten Verdächtigen fest und bringt ihn ins Cruces-Universitätsklinikum.
Notfallreaktion und medizinische Versorgung
Rettungsteams und Polizeibeamte der Gemeinde trafen gegen 5:00 Uhr am Ort des Geschehens in Algorta ein, um den Bereich abzusichern und dringende Hilfe zu leisten. Die Sanitäter untersuchten die Beteiligten und behandelten mindestens zwei Personen vor Ort wegen leichter Verletzungen, die sie bei der körperlichen Auseinandersetzung erlitten hatten. Der Hauptverdächtige, von Gemeindequellen als ein örtlicher Einwohner von Getxo mit polizeilichen Voreintragungen und einer Vorgeschichte wiederholter Straftaten identifiziert, wurde am Tatort von Gemeindebeamten festgenommen. Aufgrund der Stichverletzung, die er sich während des Kampfes zugezogen hatte, wurde er von Rettungskräften unter Polizeigewahrsam in das Cruces-Universitätsklinikum gebracht. Der Stadtrat von Getxo würdigte in einer offiziellen Erklärung zu dem Vorfall das Eingreifen der Rettungseinheiten.
Die Koordination mit den Gesundheitsdiensten ermöglichte sofortiges Handeln und die Kontrolle einer Situation, die eine offensichtliche Gefahr für die körperliche Unversehrtheit mehrerer Personen darstellte.
Ermittlungen und rechtliche Schritte
Die Gemeindepolizei Getxo bestätigte, dass eine aktive Untersuchung läuft, um die genaue Ereigniskette zu klären und die rechtliche Verantwortung aller Beteiligten festzustellen. Forensiker und Ermittler untersuchen die sichergestellte Schneidwaffe zusammen mit der bei der anfänglichen Straßenverfolgung verwendeten Kettensäge. Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, den genauen Ursprung des anfänglichen Streits, den zeitlichen Ablauf der Verfolgung und die genauen Umstände, unter denen der Verdächtige erstochen wurde, zu rekonstruieren. Die Polizeibehörden rieten den Bürgern zudem, dass in gewalttätigen oder konfliktreichen Situationen, die eine Gefahr darstellen könnten, körperliche Auseinandersetzungen stets vermieden werden sollten. Der festgenommene Verdächtige bleibt unter Polizeigewahrsam im Krankenhaus, während die Beamten die Formalitäten für das gerichtliche Verfahren abschließen.

