
35-jähriger Mann im Stadtteil Dendropotamos von Thessaloniki angeschossen, außer Lebensgefahr im Krankenhaus
Ein 35-jähriger Mann wurde am Freitagabend im Stadtteil Dendropotamos in den Bauch geschossen. Er ging zu einer nahegelegenen Bushaltestelle, um Hilfe zu rufen, und befindet sich nun außer Lebensgefahr im Krankenhaus.
Der Vorfall
Am Abend des Freitags, 24. Juli 2026, ereignete sich im Stadtteil Dendropotamos von Thessaloniki eine Schießerei. Kurz nach 20:00 Uhr Ortszeit wurde ein 35-jähriger Mann von einem unbekannten Täter angeschossen. Der Angriff fand im Gebiet Dendropotamos statt, einem Viertel im Westen der Stadt. Ersten Berichten zufolge war das Opfer das Ziel eines männlichen Täters. Eine Quelle deutete an, dass es sich bei der Waffe möglicherweise um eine Schrotflinte handelte. Die genauen Umstände und das Motiv bleiben unklar, die Polizei ermittelt. Der Schussknall löste bei den Anwohnern Besorgnis aus. Über den Vorfall berichteten mehrere griechische Nachrichtenportale, darunter Iefimerida, Kathimerini, To Vima und Skai.
Handlungen des Opfers und Notfallmaßnahmen
Trotz seiner Verletzung konnte der Verletzte zur nahegelegenen Fernbushaltestelle KTEL Makedonien gehen. Von dort aus rief er mit seinem Handy die Soforteinsatzleitung der Griechischen Polizei, bekannt als Amessi Drasi, und meldete, dass er angeschossen worden sei. Der Anruf erfolgte kurz nach dem Angriff. Polizeieinheiten und ein Krankenwagen des Nationalen Zentrums für Notfallversorgung (EKAV) eilten zur Bushaltestelle. Die Beamten trafen den 35-Jährigen am Ort des Geschehens an, bei Bewusstsein und mit einer sichtbaren Schusswunde. Er konnte mit den eintreffenden Beamten kommunizieren und einen ersten Bericht über den Vorfall geben.
Medizinischer Zustand
Das Opfer wurde mit einem EKAV-Krankenwagen in das Hippokrateio-Krankenhaus, eines der öffentlichen Krankenhäuser Thessalonikis, gebracht. Das medizinische Personal stellte fest, dass er eine Schusswunde im Bauchbereich erlitten hatte. Er wurde zur Behandlung und Beobachtung aufgenommen. Krankenhausquellen, die von mehreren griechischen Medien zitiert wurden, bestätigten, dass der Mann außer Lebensgefahr im Krankenhaus liegt. Sein Zustand ist stabil und gilt nicht als lebensbedrohlich. Informationen über seine Identität oder seinen Hintergrund wurden nicht veröffentlicht.
Ermittlungen laufen
Die Kriminalpolizei von Ampelokipoi-Menemeni, eine für das Gebiet zuständige Abteilung der Griechischen Polizei, hat eine vorläufige Untersuchung eingeleitet. Die Beamten suchen aktiv nach dem Täter, der unmittelbar nach der Schießerei vom Tatort floh. Bis Freitagabend wurden keine Festnahmen gemeldet. Die Behörden sammeln Beweise und befragen mögliche Zeugen. Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei hat keine Täterbeschreibung veröffentlicht. Die Abteilung leitet die Bemühungen zur Identifizierung und Festnahme des Schützen.


