Die Tat ereignete sich am Morgen des 22. Oktober in einer Wohnung, die das Paar in Vergiate in der Provinz Varese gemietet hatte; die Frau wurde tot im Schlafzimmer gefunden, neben ihr ein Küchenmesser.
Anwalt Leonardo Casciere erklärt, Panichi habe in Notwehr gehandelt und die Frau habe ihn aus Eifersucht zuerst mit einem Messer angegriffen. Er verweist auf eine tiefe Wunde am linken Arm Panichis und Verletzungen an der rechten Hand; die Ermittler müssen die Darstellung noch überprüfen.
Panichi fuhr in die Abruzzen zurück und gestand über Nacht auf der Carabinieri-Wache in Avezzano vor dem Staatsanwalt Maurizio Maria Cerrato, nachdem er zunächst geflohen war und seinen Vater erreicht hatte.
Panichi befindet sich im Gefängnis von Avezzano in Haft; ein Haftprüfungstermin ist für den Nachmittag des 23. Oktober angesetzt. Die Staatsanwaltschaft Busto Arsizio koordiniert die Ermittlungen.
Die Ermittler gehen davon aus, dass Marco Panichi, ein 53-Jähriger aus Civitella Roveto in der Provinz L'Aquila, am Morgen des Donnerstags, 22. Oktober, in einer Wohnung, die das Paar in Vergiate in der Provinz Varese gemietet hatte, seine 36-jährige Partnerin tötete. Die Frau wurde tot auf dem Schlafzimmerboden gefunden, mit mehreren Stichwunden an Körper und Hals; neben ihr lag ein Küchenmesser, das die Ermittler als Tatwaffe ansehen. Carabinieri aus Gallarate betraten die Wohnung, nachdem Feuerwehrleute die Tür geöffnet hatten. Il Fatto Quotidiano berichtet, sie stamme ursprünglich aus Kolumbien, andere Medien bezeichnen sie lediglich als Ausländerin. Panichi hatte am 19. Oktober, nur wenige Tage vor der Tat, ein Foto des Paares in inniger Umarmung in den sozialen Medien veröffentlicht.
Laut Fanpage, unter Berufung auf Ermittlungskreise, lebte die Frau in der Region Marken, während Panichi, der im Sanitärbereich arbeitete, sie an Wochenenden besuchte; die Wohnung in Vergiate diente ihm als Basis für seine Arbeit. Derselbe Bericht schildert, der Streit habe begonnen, als die Frau auf einem alten Handy Panichis ein Foto einer anderen Frau fand.
Panichis Anwalt Leonardo Casciere erklärt, sein Mandant habe dem Staatsanwalt gesagt, der Angriff sei von der Frau ausgegangen, die er als extrem eifersüchtig beschreibt und die ein Messer in der Hand gehalten habe. Der Anwalt sprach nach der Vernehmung mit ANSA und bezeichnete die Schilderung als eine Version, die die Ermittler noch überprüfen müssen. Er sagte, die Frau habe das Messer in der Hand gehabt, und Panichi habe mehrere Wunden erlitten, während er sich zu verteidigen versuchte. Zu den Verletzungen sagte Casciere:
„Er hat Abwehrverletzungen, sowohl am linken Arm, die sehr tief ist, als auch an der rechten Hand.“
Zahl und Schwere dieser Verletzungen sind bislang nicht geklärt und werden von den medizinischen Unterlagen abhängen. Rai News berichtete, Panichi habe bei seiner Selbststellung mehrere Messerwunden aufgewiesen, die der Sender als nicht schwerwiegend beschrieb.
Laut dem Anwalt floh Panichi zunächst aus Angst, erreichte dann seinen Vater und stellte sich anschließend. Er fuhr in die Abruzzen zurück und erschien über Nacht auf der Carabinieri-Wache in Avezzano, wo er vor dem Staatsanwalt von Avezzano, Maurizio Maria Cerrato, die Tat gestand. Die folgende Chronologie zeigt die bislang gemeldeten zentralen Momente.
Die Ermittler haben noch nicht geklärt, wie die Wunden zugefügt wurden und was sich in den Momenten vor der Tat abspielte; die Darstellung des Anwalts von der Auseinandersetzung ist nicht bestätigt.
Panichi ist festgenommen und befindet sich im Gefängnis von Avezzano in Haft; für den Nachmittag des 23. Oktober ist ein Haftprüfungstermin angesetzt. Die Festnahme wurde von den Justizbehörden in Avezzano in Abstimmung mit den Staatsanwaltschaften der Lombardei angeordnet. Die Staatsanwaltschaft Busto Arsizio, zuständig für den Tatort, führt die Ermittlungen; der Leichnam der Frau wurde für die Obduktion an das Institut für Rechtsmedizin in Pavia überstellt. ANSA weist darauf hin, dass Italien eine Reihe von Femizid-Fällen erlebt hat und das Parlament 2025 ein Gesetz verabschiedet hat, das Femizid zu einem eigenen, mit lebenslanger Haft strafbaren Delikt macht. Die Ermittler arbeiten weiter daran, den genauen Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren und die Herkunft der bei Panichi festgestellten Wunden zu klären.
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Pollar unterstützenSicherheit · Vergiate und Avezzano
Die italienischen Behörden haben Marco Panichi, 53, festgenommen, nachdem er sich nach der Tötung seiner 36-jährigen Partnerin in Vergiate bei den Carabinieri in Avezzano in den Abruzzen gestellt hatte. Sein Anwalt erklärt, die Frau habe ihn zuerst mit einem Messer angegriffen – eine Darstellung, die die Ermittler noch überprüfen müssen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, Adnkronos, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht .