Giuseppe Sala sagte, er sei nicht gegen die Ankunft von 500 Soldaten in Mailand, darunter Fallschirmjäger, und Kontrolle und Repression stünden an erster Stelle. Er äußerte Besorgnis über Samstag, den 24. Oktober.
Die Carabinieri identifizierten einen 11-Jährigen und einen 16-Jährigen. Dem 16-Jährigen werden Verwüstung, Plünderung, Diebstahl und die Beleidigung der Streitkräfte vorgeworfen.
Il Giornale berichtet von 271 Personen, die an zwei Tagen zur Polizeidirektion gebracht wurden, und 32 Festnahmen; 80 Prozent der am Sonntag Angehaltenen seien Minderjährige gewesen.
Händler im Zentrum von Mailand und im Quadrilatero haben einen Chat eingerichtet, um vor herannahenden Gruppen zu warnen. ConfCommercio-Vizepräsident Gabriel Meghnagi sagt, frühe Schließungen seien nutzlos.
Vermummte Jugendliche haben am Wochenende des 17. und 18. Oktober Geschäfte im Zentrum von Mailand angegriffen und Schaufenster geplündert und dabei kurzfristig an mehreren Stellen der Stadt zugeschlagen. Händler in der Via Torino haben beschädigte Fenster mit Holzplatten verdeckt, und Soldaten patrouillieren nun in den Menschenmengen. Nach einer Sitzung des Provinzkomitees für öffentliche Ordnung und Sicherheit sagte Bürgermeister Giuseppe Sala, in dieser kritischen Phase müssten Kontrolle und Repression an erster Stelle stehen.
„Ich möchte unmissverständlich sagen, dass in dieser kritischen Phase vor allem die Kontrolle und die Repression dieser Phänomene an erster Stelle stehen.“
Sala sagte, er sei keineswegs gegen die Ankunft von 500 Soldaten in der Stadt und die Fallschirmjäger würden eine aktive Rolle spielen, weil solche Szenen sich nicht jeden Samstag wiederholen dürften. Er äußerte zudem Besorgnis über Samstag, den 24. Oktober, und befürchtete, dass Menschen, die denen auf dem Platz am Wochenende ähnelten, gemeinsam mit Anarchisten zurückkehren könnten. Die Ermittler können laut Rai News nicht sagen, wer hinter den koordinierten Angriffen steht.
Die Carabinieri haben zwei Minderjährige identifiziert. Der jüngste, ein 11-jähriger italienischer Junge im zweiten Jahr der Mittelschule, wurde im Südwesten der Stadt aufgespürt. Er soll am Sonntag, dem 18. Oktober, ein Geschäft im Stadtzentrum betreten haben, und ein Instagram-Video zeigt ihn mit mehreren Gürteln beim Verlassen. Der zweite, ein 16-Jähriger, wurde in Desio in der Brianza ausfindig gemacht und am Samstag mit einer Carabinieri-Mütze gesehen. Ihm werden Verwüstung, Plünderung, Diebstahl und die Beleidigung der Streitkräfte vorgeworfen, und Videos der Ausschreitungen haben sich in den sozialen Medien weit verbreitet.
Händler im Zentrum von Mailand und im Viertel Quadrilatero haben beschlossen, ihre Geschäfte offen zu halten, statt früh zu schließen. Laut il Giornale haben sie einen Chat eingerichtet, über den sich die Mitglieder warnen, wenn sich kleine Gruppen von Randalierern nähern, sodass sie Zeit haben, ihre Rollläden herunterzulassen. Gabriel Meghnagi, Vizepräsident von ConfCommercio, sprach sich gegen frühe Schließungen aus.
„Früh oder ganz zu schließen ist nutzlos, denn wer Geschäfte plündern oder verwüsten will, ändert einfach den Zeitpunkt.“
Meghnagi sagte zudem, eine Schließung der Geschäfte am Samstag würde die Stadt leeren, was die Händler nicht wollten. Il Giornale berichtet, Cartier habe in Paris rund zwanzig private Sicherheitskräfte zum Schutz seiner Schaufenster abgestellt. Tgcom24 berichtet, Minister Crosetto spreche von einem hybriden Krieg, während Mailand weiterhin stark bewacht wird und einige Gruppen in den sozialen Medien dazu aufrufen, am Wochenende des 24. und 25. Oktober auf den Platz zurückzukehren.
Il Giornale berichtet, die Ermittlungshypothese drehe sich um private Mikro-Chats, die von der Postpolizei geprüft würden und mit russischen Geheimdiensten in Verbindung zu stehen schienen. Dieselbe Zeitung beschreibt Flugblätter, die dazu aufriefen, sich von Universitäten fernzuhalten, und behaupteten, während des Chaos würden Vergewaltigungen stattfinden; sie ordnet sie als Versuch ein, Angst zu machen statt zu informieren. Der Account Italia in piazza, so il Giornale, sei am 4. Oktober auf TikTok und Instagram erschienen und später in Movimento 17 ottobre umbenannt worden, das jede Woche Demonstrationen verspreche. Rai News zitiert die Bewegung mit den Worten, sie sei kein Label, sondern eine Bewegung ohne Anführer. Rund 5.000 Menschen wurden am 17. Oktober in Richtung des Mailänder Doms geführt, und il Giornale berichtet von 271 Personen, die an zwei Tagen zur Polizeidirektion gebracht wurden, und 32 Festnahmen.
Daten aus dem Artikeltext
Salas Sorge gilt Samstag, dem 24. Oktober, wenn die wöchentlichen Aufrufe der Bewegung Menschen zurück auf den Platz bringen könnten. Die Ermittler prüfen weiterhin die Chats und die Online-Ursprünge der Aufrufe, und es ist noch unklar, welche Spuren sich bestätigen werden. Die Ladenbesitzer, so il Giornale, wollen geöffnet bleiben und nur dann plötzlich schließen, wenn Gefahr droht.
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Pollar unterstützenSicherheit · Mailand und Desio
Die Carabinieri haben zwei Minderjährige identifiziert, einen 11-Jährigen und einen 16-Jährigen, während Ladenbesitzer einen Alarm-Chat einrichteten und Bürgermeister Giuseppe Sala erklärt, er sei nicht gegen die Ankunft von 500 Soldaten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, Adnkronos, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht .