
Guatemaltekisches Mädchen (15), vom Vater für tot gehalten, erwacht beim Trauerzug im Sarg
Ein 15-jähriges Mädchen in El Jocote in Guatemala wurde von ihrem Vater für tot gehalten, nachdem sie im Familienauto das Bewusstsein verloren hatte, und setzte sich später während der Totenwache im Sarg auf.
Was geschah
Ein 15-jähriges Mädchen aus dem Dorf El Jocote im guatemaltekischen Departamento Quiché wurde von ihrem Vater, einem Pastor, für tot gehalten, nachdem sie auf dem Weg zu einem medizinischen Zentrum im Familienauto das Bewusstsein verloren hatte. Sie beschrieb später einen Brustschmerz, der sich schwer anfühlte, woraufhin sie ohnmächtig wurde. Ihr Vater berichtete, keine Atmung und keinen Puls festgestellt zu haben, und schloss daraus, dass sie gestorben sei. Ein Arzt wurde nicht hinzugezogen, es fand keine medizinische Untersuchung statt und es wurde kein Totenschein ausgestellt. Stattdessen ging er zu einem Bestattungsinstitut, kaufte einen Sarg und brachte sie nach Hause, damit die Familie eine Totenwache abhalten konnte.
- Das Mädchen verliert im Auto das Bewusstsein; ihr Vater stellt keine Atmung und keinen Puls fest und kauft einen Sarg
- Während der Totenwache im Haus der Familie bewegt sich das Mädchen und setzt sich im Sarg auf, einem Bericht zufolge
Die Totenwache
Verwandte, Nachbarn und Mitglieder der Gemeinde versammelten sich im Haus der Familie zur Totenwache, die einem Bericht zufolge gegen 14:30 Uhr begann. Der Sarg wurde in einem für die Totenwache vorgesehenen Raum aufgestellt, und während die Trauernden danebensaßen, begann sich das Mädchen zu bewegen. Ihre Mutter, die am Sarg stand, sagte, das Mädchen habe die Augen geöffnet und sich aufgesetzt. Die Anwesenden gaben ihr Wasser und halfen ihr aus dem Sarg, und spanischsprachige Berichte besagen, sie sei anschließend auf einen Stuhl gesetzt worden. Ein Video des Moments verbreitete sich schnell in den sozialen Medien.
Widersprüchliche Angaben zum Zeitpunkt
Die Berichte unterscheiden sich beim Datum und bei der Frage, wie lange sie für tot gehalten wurde. Die meisten verlegen den Zusammenbruch in die frühen Morgenstunden des Samstags, 10. Oktober, während ein Bericht den Montag, 12. Oktober, nennt. Spanische und polnische Berichte besagen, sie sei etwa acht Stunden lang für tot gehalten worden. Der deutsche Bericht beschreibt dagegen, sie sei wenige Minuten, nachdem der Sarg in den Raum gebracht worden war, erwacht, und er erklärt, die Umstände des Vorfalls blieben unklar.
Medizinische Erklärung und offene Fragen
Polnische Medien beriefen sich auf TV Azteca und legten nahe, sie könnte sich in einem kataleptischen Zustand befunden haben, einer neurologischen Störung, bei der der Körper erstarrt, sehr blass wird und die Vitalfunktionen stark verlangsamen, was von Minuten bis zu Stunden oder sogar Tagen dauern kann. Dieselben Berichte weisen darauf hin, dass ein Mensch in diesem Zustand tot erscheinen kann, ohne auf äußere Reize zu reagieren. Da damals kein Arzt sie untersuchte, wurde der Tod nie medizinisch bestätigt. Warum sie das Bewusstsein verlor und warum sie wieder zu sich kam, ist nicht bekannt.
Aktueller Zustand und Reaktion der Familie
Die Familie betrachtet ihre Rückkehr ins Leben polnischen Berichten zufolge als Wunder. Das Mädchen selbst sagte, sie halte ihre Rückkehr für ein Wunder und sei dankbar für alles, was ihr widerfahren sei. Griechische Berichte besagen, sie sei jetzt voll bei Bewusstsein und erhole sich, während polnische Berichte angeben, sie sei zu Hause und erhole sich.


