Die Polizei in Madrid untersucht den Tod einer 52-jährigen Frau, die am Dienstag, dem 20. Oktober, in der Calle Ontanilla im Stadtteil Carabanchel erstochen wurde. Der Notruf erreichte die Einsatzzentrale Cimacc gegen 14.45 Uhr mit dem Hinweis auf eine verletzte Person auf offener Straße. Sanitäter stellten vor Ort einen Herzschlag wieder her und brachten die Frau in kritischem Zustand ins Hospital 12 de Octubre, wo sie starb. Rettungsdienste und Policía Nacional bestätigten den Tod gegenüber Europa Press. El Confidencial verortet die Tat kurz vor 15.00 Uhr und gibt an, die Frau sei guatemaltekischer Herkunft gewesen.
Beamte der Grupo de Atención al Ciudadano trafen laut ABC zuerst ein, fanden die Frau am Boden liegend vor und leisteten Erste Hilfe. Sanitäter von SAMUR-Protección Civil und SUMMA 112 begannen mit der Wiederbelebung, nachdem die Frau einen Herzstillstand erlitten hatte. El Confidencial und ABC berichten übereinstimmend von fünf Stichwunden, während Europa Press angibt, die Verletzungen hätten vor allem Brust und Bauch betroffen. Die Policía Municipal unterstützte am Tatort.
Die Grupo V de Homicidios und die Grupo de Delitos Violentos der Kriminalpolizei haben den Fall übernommen. Die Polizei hat die Tatwaffe nicht gefunden und niemanden festgenommen. Die Beamten halten alle Hypothesen offen, darunter einen möglichen Fall geschlechtsspezifischer Gewalt, haben ein solches Motiv aber nicht bestätigt. El Mundo berichtete unter Berufung auf Zeugen, der Angreifer sei ein früherer Partner der Frau gewesen und sie habe nicht an dem Ort gewohnt. In der Berichterstattung wurde kein Tatverdächtiger öffentlich benannt, und die Suche nach der Waffe und dem Angreifer dauert an.
laSexta berichtete, sollte sich die Hypothese geschlechtsspezifischer Gewalt bestätigen, wäre dies die sechste Frau, die in diesem Jahr in der Autonomen Gemeinschaft Madrid durch geschlechtsspezifische Gewalt getötet wurde. ABC zählt den Tod nach eigener Zählung als 28. gewaltsamen Todesfall in der Region im Jahr 2026. Die beiden Zahlen stammen von unterschiedlichen Medien, und keine von ihnen beruht auf einer offiziellen Statistik.
Die Telefonhotline 016 für Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt ist rund um die Uhr in 53 Sprachen erreichbar und auch per WhatsApp unter 600000016. Opfer können sich zudem an 016-online@igualdad.gob.es wenden. Minderjährige können sich an die Stiftung ANAR unter 900 20 20 10 wenden. In einem Notfall können Betroffene die 112 anrufen, die Policía Nacional unter 091 oder die Guardia Civil unter 062, oder die App ALERTCOPS nutzen, die der Polizei einen Alarm mit Standortdaten sendet.
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Die Polizei in Madrid untersucht den Tod einer 52-jährigen Frau guatemaltekischer Herkunft, die nach Stichverletzungen in der Calle Ontanilla im Krankenhaus Hospital 12 de Octubre starb. Die Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden, Festnahmen gab es keine.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, europa press, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht .