Wahlen · Madrid und Piélagos
Zehntausende marschieren in Madrid für an die reale Inflation gekoppelte Renten vor der Wahl am 29. November
Veranstalter und Regierungsdelegation widersprechen sich bei der Teilnehmerzahl: 50.000 gegenüber 25.000 Menschen. Die Demonstrierenden forderten zudem eine Rentenerhöhung um 6 % für 2027 und eine Mindestrente in Höhe des SMI.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Confidencial, europa press, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Die Regierungsdelegation in Madrid zählte 25.000 Menschen, die Veranstalter beanspruchten 50.000. LaSexta nannte 40.000 als Zahl der Veranstalter.
Coespe verlangt eine Erhöhung um 6 % für 2027, eine Anpassung an den realen CPI und eine Mindestrente in Höhe des Netto-SMI von 1.221 Euro im Monat.
Ada Colau schlägt vor, die Mindestrenten an den SMI zu koppeln und das Renteneintrittsalter auf 65 Jahre zu setzen, während Pablo Bustinduy sagt, 60 % der Altersrenten lägen unter 1.500 Euro.
Die kantabrische Präsidentin María José Sáenz de Buruaga (PP) sagte in Piélagos, die Renten seien garantiert und angepasst, wer auch immer regiere.
Ein Marsch von Atocha zur Puerta del Sol
Am Samstag, 24. Oktober, zogen Tausende Rentnerinnen und Rentner durch das Zentrum Madrids, von Atocha zur Calle de Alcalá und weiter in Richtung Puerta del Sol. Der Marsch war von der Coordinadora Estatal por la Defensa del Sistema Público de Pensiones (Coespe) ausgerufen worden, und die Confederación de Sindicatos de Inquilinas, ein Mietergewerkschaftsbund, schloss sich ihm an. LaSexta nannte 12:00 Uhr als Startzeit. Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen Regionen Spaniens, einige von ihnen reisten am frühen Morgen mit dem Zug an. Die Route endete nahe dem Wohnungsprotestcamp an der Puerta del Sol, wo Demonstrierende bezahlbaren Wohnraum fordern.
Der Protest verknüpfte Renten mit Löhnen und Wohnen und argumentierte, die steigenden Lebenshaltungskosten zehrten an den Haushaltseinkommen. Auf Transparenten standen „Subida de salarios y pensiones con IPC real“ und „Blindar pensiones públicas“ – die Forderung nach einer an der realen Inflation ausgerichteten Rentenanpassung und nach Schutz der öffentlichen Renten.
Teilnehmerzahlen gehen auseinander
Die Regierungsdelegation in Madrid zählte 25.000 Menschen, die Veranstalter sprachen von 50.000 Teilnehmenden. LaSexta nannte 40.000 als Zahl der Veranstalter, sodass die drei Angaben weiterhin unvereinbar bleiben und jede ihrer Quelle zugeordnet wird. Damián Rodríguez, nationaler Sprecher von Coespe, äußerte sich besorgt über die Zukunft der Renten vor der Parlamentswahl am 29. November.
„Die Renten sind jeden Tag weniger wert im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten, und das zeigt sich in unseren Wohnungen.“
- Regierungsdelegation in Madrid
- 25000 Personen
- Veranstalter (Coespe)
- 50000 Personen
Daten aus dem Artikeltext
Renten, Inflation und Mindestrente
Die Demonstrierenden fordern eine Rentenerhöhung um 6 % für 2027, eine Anpassung an den realen Verbraucherpreisindex (IPC) und eine Mindestrente in Höhe des Netto-SMI, der bei 1.221 Euro im Monat liegt. Das Gesetz knüpft die jährliche Anpassung an den durchschnittlichen CPI der vorangegangenen zwölf Monate, die Erhöhung wird jedoch im Januar angewandt, und die Inflation liegt bei 4,9 %. Der Bericht von El Confidencial stellte fest, dass 51,3 % der Bezieher mit ihrer Rente nicht bis zum Monatsende über die Runden kommen. Coespe will zudem die Ausgleichszahlung zum Jahresende wiederhergestellt sehen und eine ausstehende Prüfung der Sozialversicherungskonten durchgeführt wissen.
Die Organisation fordert außerdem ein Ende der Abschläge für Frührentner mit mehr als 40 Beitragsjahren, eine Gruppe, die sie auf 900.000 Menschen schätzt. Encarna González, Sprecherin von Coespe und 75-jährige ehemalige städtische Angestellte aus Málaga, erläuterte die Forderung und die grundsätzliche Begründung des Systems.
„Wenn wir dieses Rentensystem verteidigen, verteidigen wir die Zukunft.“
Die Renten im Wahlkampf
Ada Colau, ehemalige Bürgermeisterin von Barcelona und Kandidatin der Koalition Frente Amplio für das Amt des Regierungspräsidenten, sagte, 4,6 Millionen Rentner erhielten weniger als den SMI und 2 Millionen von ihnen bekämen 900 Euro im Monat. Frauen stellten die Gruppe mit den niedrigsten Renten. Zu ihren Vorschlägen gehören die Kopplung der Mindestrenten an den SMI und ein Renteneintrittsalter von 65 Jahren.
„Wenn der Mindestlohn steigt, sollten die Renten im gleichen Tempo steigen, und keine sollte darunter fallen.“
Pablo Bustinduy, Minister für soziale Rechte, Verbraucherangelegenheiten und die Agenda 2030 sowie Wahlkampfsprecher von Frente Amplio, schrieb auf X, die Rechte wolle künftige Leistungen kürzen und privatisieren. Er sagte, 60 % der Altersrenten lägen unter 1.500 Euro im Monat und 66 % der Witwenrenten unter 1.000 Euro. Emilio Delgado, Spitzenkandidat von Frente Amplio in Madrid, nahm ebenfalls an dem Marsch teil, gemeinsam mit Colau und Bustinduy.
In Piélagos in Kantabrien sagte die PP-Regionspräsidentin María José Sáenz de Buruaga, die Renten seien nicht in Gefahr und „garantiert und angepasst, wer auch immer regiert“. Sie wies die Kritik der Opposition am System zurück.
- Altersrenten unter 1.500 Euro im Monat (Bustinduy)
- 60 %
- Witwenrenten unter 1.000 Euro (Bustinduy)
- 66 %
- Bezieher, die nicht bis zum Monatsende über die Runden kommen (El Confidencial)
- 51.3 %
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- El ConfidencialTausende Rentner besetzen Madrid, um Erhöhungen gemäß dem realen VPI zu fordern und die Privatisierung einen Monat vor den Parlamentswahlen am 29. November zu stoppenMiles de pensionistas toman Madrid para exigir subidas con el IPC real y frenar la privatización a un mes de las generales del 29-N · Original auf Spanisch
- europa pressBuruaga erklärt, dass Renten „nicht in Gefahr“ seien: „Garantiert...“Buruaga afirma que las pensiones "no corren peligro": "Garantizadas... · Original auf Spanisch
- EL MUNDOTausende Rentner gehen auf die Straße, um 6% Rentenerhöhungen, bessere Löhne und Zugang zu Wohnraum zu fordernMiles de pensionistas salen a la calle a exigir subidas de las pensiones del 6%, mejores salarios y acceso a la vivienda · Original auf Spanisch
- europa pressRentner demonstrieren in Madrid, um Renten zu fordern...Pensionistas se manifiestan en Madrid para reclamar pensiones... · Original auf Spanisch
- Ada Colau
- Ehemalige Bürgermeisterin von Barcelona und Kandidatin der Koalition Frente Amplio für das Amt des Regierungspräsidenten
- Pablo Bustinduy
- Minister für soziale Rechte, Verbraucherangelegenheiten und die Agenda 2030 sowie Wahlkampfsprecher von Frente Amplio
- Emilio Delgado
- Spitzenkandidat von Frente Amplio in Madrid
- María José Sáenz de Buruaga
- Präsidentin von Kantabrien (PP)
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen