Kurz gefasst
Madrid traf laut El País 21 von 40 Dreiern (52,5 Prozent), der beste Wert an verwandelten Dreiern in der EuroLeague, während aus dem Zweipunktbereich nur 12 von 29 fielen (41,4 Prozent).
Maccabi führte mit bis zu 15 Punkten, Madrid kam zurück und lag zur Halbzeit 52-51 vorn, ehe es am Donnerstag, 22. Oktober, in Belgrad 113-99 gewann.
Facundo Campazzo erzielte 21 Punkte und Andrés Feliz 18, während Alberto Abalde und Timothé Luwawu-Cabarrot je 15 beisteuerten.
Der Sieg ist der vierte in Folge in der EuroLeague. Madrid spielt am Dienstag, 27. Oktober, in Vitoria und empfängt danach Fenerbahçe und Panathinaikos in der Movistar Arena.
- HalbzeitMadrid führt nach schwachem Start zur Pause 52-51
- EndstandMadrid gewinnt 113-99 gegen Maccabi Tel Aviv
Ein schwacher Start in Belgrad
Real Madrid besiegte Maccabi Tel Aviv am Donnerstag, 22. Oktober, in der siebten Runde der EuroLeague in der Aleksandar-Nikolić-Halle in Belgrad mit 113-99, wo Maccabi im Exil spielt. Der Sieg bringt die Mannschaft von Pedro Martínez in der Tabelle auf 4-3 und verlängert die Serie auf vier EuroLeague-Siege in Folge. Rechnet man die Liga Endesa hinzu, ist es der siebte Sieg in Folge in allen Wettbewerben. Madrid hatte die EuroLeague-Saison mit drei Niederlagen eröffnet, alle auswärts.
Die ersten Minuten verliefen schlecht für die Gäste. Maccabi baute mit Jimmy Clark III und Yam Madar als Antreibern einen Vorsprung von bis zu 15 Punkten auf, und El Mundo berichtet, Madrid habe in 15 Minuten 44 Punkte kassiert. El Confidencial schreibt, Maledon habe 1 von 13 aus dem Feld getroffen, allerdings alle neun Freiwürfe verwandelt. Die Halle war nahezu ohne Zuschauer, was den Auftakt laut El País gedämpft wirken ließ.
Die Dreier drehten das Spiel
Der Umschwung kam von der Dreierlinie. Madrid traf 21 von 40 Dreipunktversuchen, eine Quote von 52,5 Prozent und der beste Wert an verwandelten Dreiern in der EuroLeague, während aus dem Zweipunktbereich nur 12 von 29 fielen (41,4 Prozent). Zudem verbuchte das Team 23 Assists bei acht Ballverlusten. Facundo Campazzo war mit 21 Punkten bester Werfer, gefolgt von Andrés Feliz mit 18 sowie Alberto Abalde und Timothé Luwawu-Cabarrot mit je 15.
Campazzo, der trotz zweier Fouls auf dem Feld blieb, stabilisierte das Team im zweiten Viertel. La Razón berichtet, Madrid habe in diesem Abschnitt acht von elf Dreiern getroffen, sechs Spieler hätten gepunktet, und der Schlag habe den Rückstand in weniger als fünf Minuten wettgemacht. Europa Press schreibt Campazzo eine Bewertung von 28 und Edy Tavares von 18 zu.
- Facundo Campazzo
- 21 Punkte
- Andrés Feliz
- 18 Punkte
- Alberto Abalde
- 15 Punkte
- Timothé Luwawu-Cabarrot
- 15 Punkte
Daten aus dem Artikeltext
Verteidigung, Rotationen und die Halbzeitführung
Madrids Verteidigung verbesserte sich nach dem ersten Viertel. Edy Tavares sicherte die Zone, und laut Europa Press stützte sich Madrid nach der Pause weniger auf ihn, als Jaime Pradilla auf der Center-Position spielte. ABC berichtet, Chuma Okeke und Jantunen hätten neben Tavares begonnen, was Madrid früh einen Vorteil bei den Rebounds verschaffte. La Razón ergänzt, Madrid habe im ersten Viertel sieben Offensiv-Rebounds geholt.
Zur Halbzeit führte Madrid 52-51, und laut ABC wuchs der Vorsprung im dritten Viertel auf acht Punkte. Maccabis Trainer Oded Kattash sah seine Rotation nach einem starken Auftakt schrumpfen, und Daniel Theis verlor laut Europa Press den Anschluss an die frühe Offensive. Bonzie Colson erzielte laut El Mundo 15 Punkte für Maccabi, doch Yam Madar wurde in der zweiten Halbzeit enger gedeckt.
Wie es weitergeht
Madrids nächstes Spiel ist eine Reise nach Vitoria am Dienstag, 27. Oktober. Danach kommen Fenerbahçe und Panathinaikos in die Movistar Arena – eine Phase, die laut La Razón zeigen wird, wie stark das Team wirklich ist. Europa Press hob bei diesem Sieg gute Minuten von der Bank hervor, die Pedro Martínez brauchen wird, wenn sich die Spiele häufen.