Fußball · Seattle

Lukakus sofortiger Einfluss rettet Belgien: Ägyptisches Eigentor erzwingt Remis in Gruppe G

Romelu Lukakus unmittelbarer Druck nach seiner Einwechslung erzwang in der 66. Minute ein Eigentor des Ägypters Mohamed Hany und sicherte Belgien ein 1:1-Unentschieden, nachdem Emam Ashour in Seattle in der ersten Halbzeit für die Führung gesorgt hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Dziennik Bałtycki, www.polsatsport.pl, sport.interia.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Seattle · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 15.06.Anpfiff im Lumen Field, Seattle
  2. 15.06.Emam Ashour bringt Ägypten mit einem Fernschuss in Führung
  3. 15.06.Romelu Lukaku wird eingewechselt; sein Druck erzwingt das Eigentor von Mohamed Hany
  4. 15.06.Schlusspfiff: Belgien 1:1 Ägypten

Früher Rückschlag und ägyptische Abgeklärtheit

Belgiens Kampagne begann nervös bei 28 °C im Lumen Field. Nach einer vorsichtigen Anfangsphase schlug Ägypten in der 19. Minute zu. Mohamed Salah, der seinen 34. Geburtstag feierte, behauptete den Ball zentral und bediente Emam Ashour, der aus der Distanz abzog. Thibaut Courtois konnte den Einschlag nicht verhindern. Die Mannschaft von Hossam Hassan, taktisch diszipliniert in einem kompakten 4-3-3, zog sich anschließend zurück und forderte Belgien heraus, die Defensive zu knacken. Mostafa Ziko und Omar Marmoush prüften Courtois bei ägyptischen Kontern auf die Führungserhöhung.

Sterile Ballbesitzphasen der Belgier

Die Mannschaft von Rudi Garcia kontrollierte den Ball, agierte jedoch zu langsam. Jeremy Doku, der auf dem Flügel für Belebung sorgte, sah sich immer wieder vom erfahrenen Rechtsverteidiger Mohamed Hany gestoppt. Kevin De Bruyne, Belgiens Spielmacher, blieb weitgehend blass, bis er in der 53. Minute einen Freistoß an den Pfosten zirkelte. Belgien war mit einer beeindruckenden Qualifikationsbilanz angereist (fünf Siege und drei Unentschieden, 29 erzielte Tore, davon sechs durch De Bruyne), während Ägypten ebenfalls ungeschlagen durch den von der Konföderation kontrollierten Weg gekommen war. Zur Halbzeit blieb es beim Rückstand, doch Belgien hatte keinen Schuss auf das Tor abgegeben, der Mostafa Shobeir ernsthaft in Bedrängnis gebracht hätte.

Lukakus Einwechslung dreht das Spiel

Die Partie änderte sich, als Romelu Lukaku in der 66. Minute für Charles De Ketelaere kam. Fast unmittelbar danach spielte De Bruyne einen flachen Ball entlang der Grundlinie. Unter starkem Druck von Lukaku beförderte Hany die Flanke ins eigene Netz und glich aus. Das Eigentor—das zweite „afrikanische“ Tor des Abends, da alle drei Treffer in den Spielen mit afrikanischer Beteiligung an diesem Tag von afrikanischen Spielern erzielt wurden—löste eine hektische Schlussphase aus.

Späte Offensivbemühungen und das Gesamtbild

Ägypten reagierte mit frischen Kräften, doch weder Mohamed Zizo noch Ibrahim Adel konnten den Siegtreffer erzielen. Belgien brachte Hans Vanaken und Matias Fernandez-Pardo, konnte sich aber keine klaren Chancen mehr erarbeiten. Das 1:1 lässt Gruppe G völlig offen: Am Dienstag treffen Iran und Neuseeland aufeinander. Belgien, das zum vierten Mal in Folge an einer Weltmeisterschaft teilnimmt, bleibt auf dem Papier der Favorit, doch Ägyptens robuste Leistung deutet darauf hin, dass die Gruppe alles andere als ein Selbstläufer wird. Die Pharaonen, die noch immer ihrem ersten Sieg bei einer Weltmeisterschaft nachjagen, nehmen einen wertvollen Punkt mit in die kommenden Spiele. Das Ergebnis krönte einen Tag der Überraschungen: Zuvor trennten sich Spanien und Kap Verde 0:0, während Schweden Tunesien mit 5:1 besiegte.

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