
Brand in der Nähe von Acharnes löst Boden- und Lufteinsatz der Feuerwehr aus
Am Freitag kurz vor 16:00 Uhr ist in der Nähe des Hügels Saranta Martyres in Acharnes, Attika, ein Waldbrand in niedriger Vegetation ausgebrochen. Feuerwehrleute, unterstützt von zwei Flugzeugen und einem Hubschrauber, arbeiten daran, den Brand einzudämmen.
Brand in der Nähe des Hügels Saranta Martyres ausgebrochen
Ein Waldbrand brach am Freitag, den 3. Juli, kurz vor 16:00 Uhr im Bereich des Hügels Saranta Martyres (auch als 40 Martyres bezeichnet) in der Gemeinde Acharnes in Attika aus. Das Feuer brennt in trockenem Gras und niedriger Vegetation. Nach Angaben der Feuerwehr befindet sich der Brand in der Nähe von Wohngebieten, und mäßige Winde in der Gegend erschweren die Eindämmung.
Boden- und Lufteinsatz
Unmittelbar nach der Alarmierung setzte die Griechische Feuerwehr Kräfte ein. Am Boden sind 32 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter eine Fußtruppe der 1. Spezialeinheit für Katastropheneinsätze (EMAK), unterstützt von 10 Löschfahrzeugen. Zwei Löschflugzeuge und ein Hubschrauber wurden für den Lufteinsatz alarmiert. Zusätzlich wurden Wasserwagen aus der Region Attika zur Unterstützung der Wasserversorgung herangezogen.
Echtzeit-Überwachung per Drohne
Das Nationale Koordinationszentrum für Einsätze und Krisenmanagement (ESKEDIK) erhält kontinuierlich Live-Bilder von einer Drohne, die mit optischen und Wärmebildkameras ausgestattet ist. Diese Aufnahmen verschaffen der Einsatzleitung ein Echtzeit-Lagebild und helfen, die Ressourcen effektiv zu lenken.
Ermittlungen wegen Brandstiftung eingeleitet
Die Ermittlungseinheit für Brandstiftungsdelikte Westattika wurde zum Einsatzort entsandt, um den Ursprung und die Ursache des Feuers zu ermitteln. Bislang wurden keine vorläufigen Schlussfolgerungen bekannt gegeben. Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Sachschäden vor.


