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Heutiger Brief

Quibdó, Hormus und durstiges Europa

Kolumbien zählt Erdbebentote, maritime Drohungen und Europas Hitze belasten Regierungen

Ein tödliches Erdbeben in Kolumbien prägte den Tag, während Regierungen andernorts mit schleichenderen Erschütterungen rangen. Schifffahrtsrouten wirkten weniger sicher, Europas Hitze belastete Stromnetze, und amerikanische Gerichte zogen erneut die Grenze zwischen Präsidialerlassen und Wahlrecht.

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  • Totale Sonnenfinsternis über Spanien

    Menschenmengen in Yorkshire und den East Midlands verfolgen die partielle Sonnenfinsternis, während in Asturien um 20:27 die Totalität eintrat.

  • Brasilien stoppt Discord-Livestreams

    Ein Gericht ordnet die landesweite Sperrung von Livestreaming-Diensten auf Discord nach dem Suizid eines 13-jährigen Mädchens in São Paulo an.

  • Suche nach portugiesischen Touristen

    Retter finden zwei Überlebende. Die Suche nach zwei vermissten portugiesischen Touristen dauert an, nachdem ihr Boot in einem Sturm sank.

Im Rampenlicht

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Sonstiges · Aktualisiert vor 23 m

Kultur, Medien und die neuen Gräben

Eine Koalition von fast 300 französischen Zeitungen hat Beschwerde gegen Googles KI-generierte Suchzusammenfassungen eingereicht, was die anhaltenden Sorgen der Verlage über Inhaltsvergütung und Verkehrsverluste widerspiegelt.

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© Le Figaro.fr
Wahlen·28. Juni

Neukaledonien wählt bei ersten Provinzwahlen seit 2019, Wahlbeteiligung sinkt stark, Loyalisten gewinnen an Boden

Die ersten Provinzwahlen in Neukaledonien seit 2019 verzeichneten am Sonntag einen starken Rückgang der Wahlbeteiligung, mit ersten Anzeichen für eine stärkere Vertretung der Loyalisten im Kongress, während das Unabhängigkeitslager stabil blieb. Die ruhige Wahl soll die Verhandlungen über die institutionelle Zukunft des Archipels prägen, die seit den tödlichen Unruhen im Mai 2024 festgefahren sind.

Rückgang der Wahlbeteiligung

Die Wahl verlief ruhig, aber die Wahlbeteiligung war deutlich niedriger als 2019.

Es gingen weniger Wähler zur Wahl als 2019.

— Karim Yahiaoui
Die genauen Zahlen lagen zunächst nicht vor, aber der Rückgang wurde von mehreren Quellen vor Ort bestätigt.

Politische Landschaft neu geordnet

Das loyalistische Lager ging gestärkt hervor, so Le Figaro, während die Unabhängigkeitsparteien ihre Unterstützung halten konnten. Die Ergebnisse, die am Sonntagabend noch ausstanden, dürften die Machtverhältnisse im Kongress Neukaledoniens neu zeichnen.

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Institutionelle Blockade nach tödlichen Unruhen

Diese Wahlen sind die ersten seit den Unruhen im Mai 2024, die die politische Zukunft des Archipels in der Schwebe ließen. Die als tödlich beschriebene Gewalt stoppte die institutionellen Verhandlungen, die seit der vorherigen Provinzwahl 2019 im Gange waren.

Wie es weitergeht

Nach der Wahl richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf erneute Gespräche mit der Regierung Lecornu in Paris. Die neue Provinzversammlung wird eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Rahmens für einen künftigen Status Neukaledoniens spielen, ein Prozess, der seit zwei Jahren ins Stocken geraten ist.

Wichtige Ereignisse seit der letzten Provinzwahl
  1. 1. Mai 2024Tödliche Unruhen brechen in Neukaledonien aus und legen institutionelle Verhandlungen lahm.
  2. 28. Juni 2026Provinzwahlen mit stark gesunkener Wahlbeteiligung abgehalten; Loyalisten gewinnen an Boden, Unabhängigkeitslager bleibt stabil.
Nouméa
Karim YahiaouiIsabelle Merle
Jean-Luc MélenchonNouméaIsabelle MerleKarim Yahiaoui

5 Quellen

  • Nouvelle-Calédonie : le scrutin a moins mobilisé qu'en 2019
    France 24·28. Juni
  • En Nouvelle-Calédonie, la droite loyaliste sort renforcée des élections provinciales
    Le Figaro.fr·28. Juni
  • Nouvelle-Calédonie: participation en net recul aux provinciales, l'archipel attend les résultats
    Mediapart·28. Juni
  • Nouvelle-Calédonie : les électeurs votent dimanche pour des provinciales à hauts enjeux
    Le Monde.fr·28. Juni
  • Nouvelle-Calédonie: les électeurs aux urnes pour un scrutin décisif pour l'avenir de l'archipel
    Mediapart·27. Juni

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