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Kurz gefasst

  • Das Kulturministerium schließt am Samstag, 24. Oktober, den Louvre, das Orsay und das Picasso-Museum; die Art Basel Paris hat ihr Wochenendprogramm im Grand Palais abgesagt.

  • Zusammenstöße, Brandstiftungen und Plünderungen am Samstag, 17. Oktober, wurden von der AP als schwerste Ausschreitungen in Frankreich seit Jahren beschrieben; nach Angaben von Justizminister Gerald Darmanin wurden seitdem 2.700 Menschen festgenommen.

  • Die UNEF hat für Samstag, 24. Oktober, Demonstrationen angekündigt, und die Gelbwesten-Bewegung hat beantragt, durch das Zentrum von Paris zu ziehen; in Marseille und Lyon wurden Proteste verboten.

  • Am Donnerstag, 22. Oktober, sagte Emmanuel Macron, in den kommenden Tagen seien nur von Gewerkschaften organisierte Demonstrationen erlaubt; die CFDT-Vorsitzende Marylise Léon erklärte, die Maßnahme werde die Spannungen nicht entschärfen.

Wie es dazu kam
  1. 22. Oktober, Art BaselOrganisatoren sagen das Wochenendprogramm der Messe ab
  2. 23.10.Art Basel Paris öffnet einen Tag lang für das Publikum
  3. 24.10.Museen geschlossen, für den Tag sind gewerkschaftlich getragene Proteste geplant

Museen schließen vor den Protesten am Samstag

Das französische Kulturministerium lässt den Louvre, das Musée d'Orsay und das Picasso-Museum am Samstag, 24. Oktober, geschlossen, weil die Behörden neue Gewalt bei den für denselben Tag geplanten Protesten befürchten. In einer Erklärung gegenüber der Associated Press nannte das Ministerium das Orsay und das Picasso-Museum unter den betroffenen Häusern. Einige Berichte nennen auch den Grand Palais unter den Schließungen. Das Ministerium hat alle ihm unterstellten Einrichtungen aufgefordert, alle Maßnahmen zu ergreifen, die sie zum Schutz von Besuchern, Personal und Kunstwerken für notwendig halten.

Ausschreitungen am Wochenende als Grund

Proteste am Samstag, 17. Oktober, eskalierten zu Zusammenstößen mit der Polizei; Randalierer legten Brände, zertrümmerten Schaufenster und plünderten Geschäfte. Die AP beschrieb die Gewalt als die schwersten Ausschreitungen, die Frankreich seit Jahren erlebt hat. Später wurden in Teilen von Paris und in anderen Städten nächtliche Bewegungsbeschränkungen verhängt. Justizminister Gerald Darmanin sagte, seit jenem Samstag seien 2.700 Menschen festgenommen worden, 217 von ihnen, überwiegend junge Männer, seien in Gewahrsam genommen worden.

Festnahmen im Zusammenhang mit den Protesten seit dem 17. Oktober 2026Menschen
Festgenommen2.700
In Gewahrsam genommen217
Festgenommen
2700 Menschen
In Gewahrsam genommen
217 Menschen

Daten aus dem Artikeltext

Art Basel Paris sagt ihr Wochenende ab

Die Art Basel Paris, die im Grand Palais mit 211 internationalen Galerien stattfindet, ließ das Publikum am Freitag, 23. Oktober, erstmals ein, nach zwei Tagen mit Zugang nur auf Einladung. Die Organisatoren hatten am Donnerstag, 22. Oktober, angekündigt, das Wochenendprogramm wegen der Gefahr von Ausschreitungen abzusagen. Inhaber von Wochenendtickets sollen direkt kontaktiert werden. Die Organisatoren erklärten:

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, und die Sicherheit aller an der Messe Beteiligten bleibt unsere höchste Priorität.“

Organisatoren der Art Basel Paris

Die Kunstsammlerin Saloni Doshi, die aus Indien nach Paris gereist war, sagte, sie stimme der Entscheidung zu, nachdem sie am Samstag, 17. Oktober, Brände und in Panik geratene Menschenmengen erlebt habe. Die Galeristen Antoine Donzeaud und Elisa Rigoulet von exo exo sagten, sie verstünden die Schließung und hielten sie für angemessen.

Wie sich die Ereignisse entwickelten

Die entscheidenden Daten reichen von den Ausschreitungen am 17. Oktober bis zu den geplanten Protesten am 24. Oktober.

Die Ankündigung der Schließung und die Absage der Messe erfolgten beide am 22. Oktober, die Öffnung für das Publikum fand am Tag darauf statt.

Proteste für Samstag geplant

Die größte Studierendengewerkschaft UNEF hat für Samstag, 24. Oktober, Demonstrationen angekündigt, und die Gelbwesten-Bewegung hat beantragt, durch das Zentrum von Paris zu ziehen. Diese Proteste folgen auf Demonstrationen von Gymnasiasten im September gegen Lehrermangel und schlechte Bedingungen an den Schulen. Präsident Emmanuel Macron sollte am Freitag, 23. Oktober, Vertreter der Studierenden treffen, doch die UNEF erklärte, die Proteste würden trotzdem stattfinden. Am Donnerstag, 22. Oktober, sagte Macron, Proteste, die er für unrechtmäßig halte, würden in den kommenden Tagen verboten, und nur von Gewerkschaften organisierte Demonstrationen würden erlaubt. Er machte linksextreme Gruppen für die Gewalt verantwortlich, was die Partei France Insoumise zurückwies. Die Generalsekretärin der CFDT, Marylise Léon, sagte, die Beschränkungen würden die Spannungen nicht verringern. Die örtlichen Behörden verboten alle Proteste am Samstag in Marseille und Lyon, und die Handelskammer von Marseille forderte Unternehmen auf, an diesem Tag ihre Büros zu schließen.

In diesem Text

  1. 1Museen schließen vor den Protesten am SamstagMuseen schließen vor den Protesten am Samstag
  2. 2Ausschreitungen am Wochenende als GrundAusschreitungen am Wochenende als Grund
  3. 3Art Basel Paris sagt ihr Wochenende abArt Basel Paris sagt ihr Wochenende ab
  4. 4Wie sich die Ereignisse entwickeltenWie sich die Ereignisse entwickelten
  5. 5Proteste für Samstag geplantProteste für Samstag geplant

Auf Grundlage von Berichten von

NewsIT, Mediafax.ro, ΣΚΑΪ, Irish Examiner, AP NEWS, rmf24.pl, Η Ναυτεμπορική

Liste der Quellen
Paris
Lyon
ParisLyon
Paris, Marseille, Lyon · Frankreich

Weiter in der heutigen Ausgabe

Schüsse bei Paris: ein Toter, vier Verletzte; Anti-Terror-ErmittlungenAm Freitag, 23. Oktober, hat ein Mann, der verdächtigt wird, in Trappes und La Verrière westlich von Paris aus einem Auto geschossen zu haben, einen Menschen getötet und vier verletzt, darunter ein zwölfjähriges Mädchen.Sicherheit · vor 38 Min.
Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenRussland greift Kyjiw vor neuen Ukraine-Gesprächen anLive · 5 ThemenFrankreich: Sicherheitsmaßnahmen vor Protesten

Quellen und Kontext

  • NewsITvor 2 Std.Paris: Louvre, Orsay, Picasso-Museum und Grand Palais morgen am Samstag aus Angst vor Unruhen geschlossenΠαρίσι: Κλειστά αύριο Σάββατο Λούβρο, Ορσέ, Μουσείο Πικάσο και Grand Palais υπό τον φόβο ταραχών · Original auf Griechisch
  • Mediafax.rovor 2 Std.Frankreich bereitet sich auf neue Proteste vor. Geschäfte und Museen in Paris stellen aus Angst vor Gewalt den Betrieb einFranța se pregătește pentru noi proteste. Magazine și muzee din Paris își suspendă activitatea de teama violențelor · Original auf Rumänisch
  • ΣΚΑΪvor 2 Std.Paris: Louvre, Orsay und Picasso-Museum am Samstag geschlossenΠαρίσι: Κλειστά το Σάββατο Λούβρο, Ορσέ και Μουσείο Πικάσο · Original auf Griechisch
  • Irish Examinervor 2 Std.Louvre und andere Pariser Museen schließen am Samstag inmitten von ProtestängstenLouvre and other Paris museums to close on Saturday amid protest fears · Original auf Englisch
Emmanuel Macron
Präsident Frankreichs, der Beschränkungen für Proteste ankündigte
Gerald Darmanin
Justizminister, der die Festnahmezahlen nannte
Drake Carr
In New York lebender Künstler, der mit der Mariposa Gallery auf der Art Basel Paris ausstellt

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Veröffentlicht heute um 13:24.

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Sicherheit · Paris, Marseille und Lyon

Louvre, Orsay und Picasso-Museum schließen am 24. Oktober aus Furcht vor Gewalt bei Protesten

Das französische Kulturministerium schließt am 24. Oktober den Louvre, das Orsay und das Picasso-Museum, weil es neue Gewalt bei geplanten Protesten befürchtet. Die Art Basel Paris hat ihr Wochenendprogramm abgesagt, nachdem sie einen Tag lang für das Publikum geöffnet war.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NewsIT, Mediafax.ro, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 13:24.

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Wie viele Personen wurden seit den Protesten am 17. Oktober festgenommen?
Welche Museen werden am 24. Oktober geschlossen sein?
So entsteht er