Michele Placidos vierteilige Serie wurde bei der 21. Festa del Cinema di Roma gezeigt, in Anwesenheit von Staatspräsident Sergio Mattarella. Rai 1 strahlt sie am 9. und 10. November aus.
Rosario Livatino wurde am 21. September 1990 im Alter von 37 Jahren getötet und 2021 als erster Richter seliggesprochen. Die Serie behandelt seine letzten zwei Jahre, von 1988 bis 1990.
Placido sagte, das italienische Kino solle mehr Filme über ziviles Engagement machen, und nannte Francesco Rosi, Elio Petri und Damiano Damiani als frühere Vorbilder.
Rai 1 zeigt die vier Folgen zur Hauptsendezeit am 9. und 10. November; auch RaiPlay führt die Serie.
Die 21. Ausgabe der Festa del Cinema di Roma zeigte die Vorabvorführung von „Livatino – Il giudice e i suoi assassini“, einer Miniserie unter der Regie von Michele Placido. Kulturminister Alessandro Giuli und seine Frau Valeria Falcioni liefen vor der Vorführung über den roten Teppich. Staatspräsident Sergio Mattarella wohnte der Vorabvorführung bei. Die Serie ist eine Koproduktion von Rai Fiction, Goldenart Production und Rai Com und behandelt die letzten zwei Lebensjahre Livatinos, von 1988 bis 1990. Das Festival zeigte die ersten beiden der vier Folgen.
Rosario Livatino wurde am 21. September 1990 im Alter von 37 Jahren von der Mafia auf der Straße von Canicattì zum Gerichtsgebäude von Agrigent getötet. 2021 wurde er als erster Richter seliggesprochen. Giuseppe De Domenico spielt Livatino, Leonardo Maltese einen der jungen Stiddari, die sich in den 1980er Jahren in Agrigent den Cosche entgegenstellen und zu seinen Mördern werden. Die Handlung folgt Livatino, wie er eine zunehmend wirksame Strategie gegen das organisierte Verbrechen aufbaut, unterstützt von Falcone, gespielt von Beniamino Marcone, und Borsellino, gespielt von David Coco, und wie er selbst ins Visier gerät. Zum weiteren Ensemble gehören Nino Frassica, Michela De Rossi, Ninni Bruschetta, Brenno Placido und Francesco Benigno.
Vor Journalisten beim Festival sagte Placido, das italienische Kino solle wieder Filme über ziviles Engagement machen. Er verwies auf junge Regisseure wie Strippoli, die seiner Meinung nach mehr Unterstützung von Produzenten und von Rai verdienten. Placido nannte Francesco Rosi, Elio Petri und Damiano Damiani als die Regisseure des zivilen Kinos der 1950er und 1960er Jahre und sagte, er habe eine Idee für einen kleinen Film über eine gegenwärtige Realität.
„Das italienische Kino sollte wieder mehr Werke über ziviles Engagement machen. Eine Serie wie diese kann lehrreich sein.“
Placido regte zudem an, Livatino würde heute womöglich die geplante Brücke über die Straße von Messina untersuchen, angesichts der Befürchtungen, wer in das Projekt hineingezogen werden könnte. Er erinnerte sich an einen Besuch in Livatinos Haus, wo er Videokassetten fand, darunter Folgen von La Piovra. In der Serie rekonstruiert ein Cameo-Auftritt Placidos den Tod von Commissario Cattani aus jener Serie.
Placido dachte über die Unzufriedenheit junger Menschen und das begrenzte Vertrauen in den Staat nach und sagte, zivile Filme könnten in Schulen gezeigt werden, um Schüler zu Entscheidungen zu bewegen. Er erinnerte daran, dass ihm Menschen noch heute erzählen, sie hätten sich nach dem Sehen von La Piovra entschieden, Polizisten oder Carabinieri zu werden. De Domenico sagte, die Serie wolle die Menschen eher der Glaubwürdigkeit näherbringen als einem Gerechtigkeitsglauben, der sich vom Alltag entfernen könne. Er formulierte es so:
„Wir müssen verstehen, welche Werte die inneren Kompasse sind, die jeder von uns für seine Entscheidungen hat.“
Er verknüpfte diese Entscheidungen mit dem Alltag, zu Hause, bei der Arbeit und mit Kollegen, wo sich ihre Folgen zeigen.
Placido sagte, das Team habe mit Mattarellas Anwesenheit nicht gerechnet, und nannte sie eine große Emotion. Mattarellas Bruder Piersanti Mattarella, damals Präsident der sizilianischen Regionalregierung, wurde 1980 von der Mafia getötet. Rai 1 zeigt die vier Folgen an zwei Abenden zur Hauptsendezeit, am 9. und 10. November; auch RaiPlay führt die Serie.
Die obige Zeitleiste nennt die wichtigsten Daten, von der Ermordung Piersanti Mattarellas 1980 bis zur Ausstrahlung der Serie im November.
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Pollar unterstützenFilm & Medien · Rom und Agrigent
Michele Placidos vierteilige Miniserie über den Richter Rosario Livatino wurde beim Filmfestival in Rom vorab gezeigt, in Anwesenheit von Staatspräsident Sergio Mattarella. Rai 1 strahlt sie am 9. und 10. November aus.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Repubblica.it, Adnkronos, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht .