Wahlen · Valencia
Rufián und Oltra drängen bei voll besetzter Valencia-Kundgebung auf linke Vorwahlen und eine Einheitsfront
Der ERC-Sprecher Gabriel Rufián und die ehemalige Vize-Präsidentin Valencias, Mónica Oltra, riefen am Freitag ihre Anhänger dazu auf, eine breite linke Front zu bilden, die über Parteigrenzen hinausgeht, und schlugen Vorwahlen vor, falls sich die Parteien nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen können.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Rufián schlug vor, dass linke Parteien Vorwahlen abhalten, falls sie sich nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen können, um sich um die am besten platzierte Person zu scharen.
Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit über vier Jahren wurde Oltra den Tränen nahe, sagte, sie weigere sich, Wut zu empfinden, trotz 'übelster Dinge', die ihr angetan wurden, und bestand darauf, dass die Scham die Seite wechseln müsse.
Rufián stellte klar, dass sein Ehrgeiz darin besteht, in Katalonien eine linke Front mit der ERC als treibender Kraft anzuführen, und dämpfte damit Spekulationen über eine landesweite Kandidatur in Spanien.
Rufián bezeichnete den ehemaligen valencianischen Präsidenten aufgrund seines Umgangs mit den Dana-Überschwemmungen 2024 als 'Psychopathen und Mörder' und forderte seine Inhaftierung.
Eine geeinte Kundgebung in Valencia
Gabriel Rufián, der ERC-Sprecher im spanischen Kongress, und Mónica Oltra, die ehemalige Vize-Präsidentin der valencianischen Regierung und nun Bürgermeisterkandidatin von Compromís, veranstalteten am Freitagabend eine gemeinsame Veranstaltung im Amphitheater des Parque de Cabecera in Valencia. Der Ort war voll mit Aktivisten und Sympathisanten; einige Schätzungen gehen von 700 besetzten Plätzen aus, andere sprechen von tausenden Teilnehmern. Es war der erste öffentliche Auftritt Oltras mit Parteimitgliedern seit über vier Jahren und die dritte Station einer Tournee Rufiáns nach ähnlichen Zusammenkünften in Madrid und Barcelona.
In den ersten Reihen versammelten sich Führungspersönlichkeiten der gesamten valencianischen Linken, darunter der Compromís-Sprecher Joan Baldoví, der Abgeordnete Alberto Ibáñez, der ehemalige Bürgermeister von Valencia, Joan Ribó, sowie Vertreter von Més Compromís, Iniciativa, Podem, Esquerra Unida, ERPV, Sumar und den wichtigsten Gewerkschaften.
Aufrufe zu einer breiten Front und Vorwahlen
Rufián argumentierte, dass der bevorstehende Wahlzyklus eine Koalition erfordere, die über die einzelnen Parteiakronyme hinausgehe. Er forderte die linken Kräfte auf, ihre „minimalen und erbärmlichen Unterschiede der Vergangenheit und Gegenwart“ beiseitezulegen, um gemeinsame Fronten zu bilden. Auf die Frage, wie man Meinungsverschiedenheiten zwischen den Parteien lösen könne, brachte er Vorwahlen ins Spiel.
„Und wenn sich die Linke nicht einigen kann: Vorwahlen, lasst uns Vorwahlen abhalten, abstimmen und uns um den besten Kandidaten scharen.“
Er sagte der Menge, dass es nicht ausreiche, Recht zu haben, wenn sieben linke Kandidaturen außerhalb der PSOE die Stimmen in einer Provinz mit nur fünf Sitzen spalteten, und warnte vor den nahenden sozialen Kosten, die Einheit dringend erforderlich machten.
„Was kommt, ist wirklich hart. Es wird enorme soziale Kosten mit sich bringen, einen kulturellen und sozialen Rückschritt.“
Oltras emotionale Rückkehr und Appell
Oltra eröffnete den Nachmittag mit der Feststellung, dass die Einheit der Linken in der Stadt Valencia – und vielleicht in der gesamten valencianischen Region – bereits so gut wie erreicht sei. Sie rief dazu auf, „die Parteietiketten zum Überlaufen zu bringen“ und lud alle Formationen, Gewerkschaften und Verbände zu einer Versammlung am 4. Juli ein, die ihre Kandidatur für das Bürgermeisteramt bestätigen soll. Gegen Ende der Veranstaltung zeigte sie sich sichtlich bewegt.
„Ich konnte Wut empfinden, weil sie mir viele üble Dinge angetan haben, aber ich bin nicht fähig, Wut zu empfinden. Die Scham muss die Seite wechseln. Es muss beschämend sein, ein Faschist zu sein.“
Rufiáns katalanischer Führungsanspruch
Trotz der von der Bühne verkündeten gesamtnken Botschaft stellte Rufián früher am Tag den Umfang seiner Ambitionen klar. In Bezug auf den Vorschlag sagte er, er wolle in Katalonien eine linke Front mit der ERC als treibender Kraft anführen – eine Aussage, die Spekulationen über eine landesweite Kandidatur in Spanien zerstreute.
„Ich möchte in Katalonien eine linke Front anführen, mit der ERC als treibender Kraft.“
Angriffe auf die Rechten und Carlos Mazón
Rufián nutzte die Kundgebung auch für scharfe Angriffe auf den ehemaligen valencianischen Präsidenten Carlos Mazón wegen dessen Umgang mit den Dana-Überschwemmungen im Oktober 2024. Er bezeichnete Mazón als „Psychopathen und Mörder“, beschuldigte ihn krimineller Untätigkeit und forderte Oltra auf, ihm zu helfen, ihn ins Gefängnis zu bringen. Der ERC-Führer verknüpfte die Notwendigkeit einer geeinten Linken damit, zu verhindern, dass Personen wie Mazón an der Macht bleiben, und betonte, Valencia könne als Spiegel dafür dienen, was eine disziplinierte Linke erreichen könne.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaSexta"Lo que viene es muy jodido": Rufián y Oltra llaman a abandonar las diferencias para unir a la izquierda
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLRufián y Oltra testan una unión de la izquierda que "desborde las siglas" ante las dudas de Compromís
- eldiario.esRufián circunscribe a Catalunya el frente común que quiere "liderar" con ERC como "fuerza motora"
- EL PAÍSOltra y Rufián llaman a la unidad de la izquierda: "No se trata de que nadie deje de ser lo que es, sino de ser inteligentes
- Gabriel Rufián
- Sprecher der ERC im spanischen Kongress, Befürworter einer linken Front.
- Mónica Oltra
- Ehemalige Vize-Präsidentin der valencianischen Regierung, Bürgermeisterkandidatin von Compromís in Valencia.
- Carlos Mazón
- Ehemaliger Präsident der valencianischen Regierung, von Rufián wegen seines Umgangs mit den Überschwemmungen kritisiert.
- Orte
- Barcelona
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen