Datenschutz von Grund auf.

Pollar läuft auf eigenen Servern in der EU, ohne US-Cloud. Analyse selbst gehostet und cookielos (Umami). Wir setzen keine Werbe-Cookies. Wir laden keine Drittanbieter-Tracker. Gebaut nach WCAG 2.1 AA, funktioniert für alle. KI-gestützt, redaktionell bearbeitet. Die KI, die Ihren Feed personalisiert, läuft ebenfalls in der EU.

Datenschutz & Datensouveränität
Pollar
StartFragenLiveSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
BriefSträngeMärkte
Datenschutz

Heutiger Brief

589 Tote und Hormus wankt

Beben verwüstet Venezuela, während Hormus-Drohnen und Europas Hitze fragile Systeme testen

Die vergangenen zwölf Stunden brachten eine brutale Mischung aus physischen und politischen Erschütterungen. Venezuela gräbt noch immer im Schutt, Europa brät weiter, und der Golf lernt, wie dünn eine Waffenruhe sein kann, wenn Drohnen auf Ölrouten treffen.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Israel und Libanon unterzeichnen Abkommen

    Die Organisation erklärt das Rahmenabkommen für ungültig und warnt vor einem Bürgerkrieg, während im Südlibanon erneut Raketenangriffe stattfinden.

  • Deutschland: Juni-Hitzewelle erreicht 40,2°C

    Neue Rekorde bei 41,5°C in Sachsen-Anhalt. Die Berliner Polizei setzt Wasserwerfer zur Abkühlung der Bevölkerung ein.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Welt · Aktualisiert vor 2 Std.

Der Nahe Osten nach Gaza

Die Wiederaufnahme begrenzter Nuklearaktivitäten durch den Iran und die anhaltenden Grenzgefechte zwischen Israel und der Hisbollah stellen eine Verschiebung der regionalen Sicherheitsdynamik dar, die eine verstärkte diplomatische Einbindung erfordert.

StartBriefSträngeFragen
Kategorien
KI-generiert·Mehr erfahren
© il Giornale.it
Diplomatie·vor 2 Std.

Israel und Libanon unterzeichnen 14-Punkte-Rahmenabkommen in Washington, Hisbollah lehnt Entwaffnung ab und Kämpfe dauern an

Nach viertägigen direkten Gesprächen unterzeichneten Israel und der Libanon am 26. Juni ein von den USA vermitteltes Rahmenabkommen, das einen schrittweisen Prozess für den israelischen Rückzug und die Entwaffnung der Hisbollah vorsieht. Die Hisbollah wies das Abkommen umgehend zurück, und die Kämpfe an der Grenze hielten an.

Ein gestaffelter Weg zum Frieden

Am 26. Juni unterzeichneten Israel und der Libanon nach der fünften Runde direkter Verhandlungen in Washington ein 14-Punkte-Rahmenabkommen, von dem beide Seiten hoffen, dass es den Kriegszustand dauerhaft beendet. Der in englischer Sprache verfasste und in dreifacher Ausfertigung unterzeichnete Text bestätigt das Recht jedes Landes auf friedliche Existenz und Souveränität. Er legt einen schrittweisen Prozess fest: Die libanesischen Streitkräfte (LAF) sollen die tatsächliche Souveränität über das gesamte libanesische Territorium wiederherstellen, während die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) schrittweise abziehen. Es wurden zwei anfängliche Pilotzonen vereinbart – eine nördlich des Litani-Flusses und eine südlich –, in denen die LAF die volle Sicherheitsverantwortung übernehmen, sobald sich die IDF zurückziehen.

Die Entwaffnungsbedingung

Das zentrale und umstrittenste Element des Abkommens ist die Forderung nach einer „überprüften Entwaffnung nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen“ – eine direkte Anspielung auf die Hisbollah. Das Rahmenabkommen legt fest, dass die gesamte dazugehörige Infrastruktur abgebaut werden muss, bevor der IDF-Abzug abgeschlossen ist. Premierminister Benjamin Netanjahu nannte das Abkommen „einen harten Schlag gegen den Iran“ und bestand darauf, dass israelische Truppen im Südlibanon bleiben werden, bis die Hisbollah entwaffnet ist.

Das Abkommen untergräbt die Souveränität des Libanon.

— Hisbollah

Die Hisbollah lehnte das Abkommen rundweg ab und warnte, dass es nicht bindend sei und auf Widerstand eines Teils der libanesischen Bevölkerung stoßen werde. Auch nach der Unterzeichnungszeremonie wurde von Zusammenstößen zwischen israelischen Streitkräften und Hisbollah-Kämpfern berichtet.

Washingtons koordinierende Rolle

Außenminister Marco Rubio räumte ein, dass „noch viel Arbeit vor uns liegt“ und betonte, dass die Vereinigten Staaten die Umsetzung nicht nur beobachten, sondern aktiv koordinieren werden. Laut Axios werden amerikanische Militäroffiziere an der Überprüfung beteiligt sein, ob die Hisbollah in den ausgewiesenen Gebieten präsent ist. Rubio sprach sowohl mit Netanjahu als auch mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun, um deren Zusage zu sichern. Das Abkommen wurde vom israelischen Botschafter Jechiel Leiter, der libanesischen Botschafterin Nada Hamadeh und dem außenpolitischen Berater des US-Außenministeriums, Dan Holler, unterzeichnet. Ein noch zu erstellender Sicherheitsanhang wird die genauen Überprüfungsmechanismen und Zeitpläne festlegen.

Es liegt noch viel Arbeit vor uns.

— Marco Rubio

Spannungen in der Straße von Hormus

Noch während die Unterzeichnung des libanesischen Abkommens stattfand, brach eine weitere Krise im Persischen Golf aus. Am Donnerstag, dem 25. Juni, griff die iranische Revolutionsgarde das Containerschiff „Ever Lovely“ an und feuerte am nächsten Tag vier Angriffsdrohnen auf andere Handelsschiffe ab. Drei Drohnen wurden abgeschossen; die vierte traf die Brücke eines großen Frachtschiffs.

Das ist eine verrückte Verletzung unseres Waffenstillstandsabkommens.

— Donald Trump

Die Vereinigten Staaten reagierten wenige Stunden später mit Luftangriffen auf Ziele im Gebiet der Straße. Die IRGC bekräftigte, dass die Durchfahrt durch Hormus nur über „vom Iran bekannt gegebene Routen“ möglich sei.

Die Durchfahrt durch Hormus ist nur über vom Iran bekannt gegebene Routen möglich, da das einzige Gesetz, das diese Region regiert, immer noch das Gesetz der Islamischen Republik und der Marine der Revolutionsgarde ist.

— IRGC
Eskalation in der Straße von Hormus, 25.–26. Juni
  1. 25. Juni 2026IRGC greift Containerschiff Ever Lovely an
  2. 26. Juni, 10:00Vier IRGC-Drohnen gegen Schiffe gestartet; drei abgeschossen, eine trifft ein Frachtschiff
  3. 26. Juni, 20:00Vergeltungsluftangriffe der USA auf IRGC-Ziele im Gebiet der Straße

Europäische Betroffenheit: Italiens Minenräummission

Das Zusammentreffen der beiden Krisen bringt Italien in eine heikle Lage. Im Rahmen der von Frankreich und dem Vereinigten Königreich angeführten „Koalition der Willigen“ soll Italien Minenräumoperationen in der Meerenge mit seinen fortschrittlichen Minenjägern der Gaeta-Klasse anführen. Die unklare Waffenruhe und die anhaltenden Patrouillen der IRGC mit Drohnen und Raketenbooten machen die sechsmonatige Mission jedoch äußerst riskant. Die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Mark Rutte über die Nutzung italienischer Stützpunkte durch US-Flugzeuge, die den Iran bombardierten, erhöhten das Risiko weiter und brachten Italien auf die Feindesliste der IRGC. Im Libanon ist das Paradoxon offensichtlich: Ohne die Entwaffnung der Hisbollah kann das Abkommen nicht umgesetzt werden, doch die Miliz weigert sich, einen solchen Schritt zu unternehmen.

Washington, D.C. · Beirut · Jerusalem · Bandar Abbas
Donald TrumpMarco RubioBenjamin NetanyahuJoseph AounYechiel LeiterNada HamadehDan HollerMark Rutte
Donald TrumpParisWashington, D.C.LondonBenjamin NetanyahuEmmanuel MacronKeir StarmerBeirutUnited StatesTel Aviv

8 Quellen

  • Storico accordo Libano-Israele, ecco i punti: il disarmo di Hezbollah, il ritiro di Israele e la "leadership" di Donald Trump
    Tgcom24·vor 2 Std.
  • C'è l'intesa Libano-Israele. Ma torna l'incubo Hormuz
    il Giornale.it·vor 6 Std.
  • Lo Stretto e Hezbollah: ecco le due trappole per il governo Meloni in caso di intervento
    il Giornale.it·vor 6 Std.
  • Tutti i punti principali dell'accordo tra Israele e Libano
    AGI·vor 7 Std.
  • Guerra, ultime notizie. Sì all'accordo quadro Israele-Libano: cosa prevedono i 14 punti. Hezbollah contrario
    Il Sole 24 ORE·vor 9 Std.
  • Accordo Libano-Israele, scontri tra le forze israeliane ed Hezbollah
    Rai news·vor 14 Std.
  • Guerra in Iran, le news di oggi in diretta. I pasdaran: "Respinto l'attacco Usa a Sirik, non resterà impunito". Poi la smentita
    La Repubblica.it·vor 17 Std.
  • Libano e Israele firmano l'accordo a Washington. Hezbollah lo respinge. Netanyahu: "Duro colpo per l'Iran"
    Il Messaggero·vor 17 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Kein Tracking, keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft
Konflikte·Seit 27. Juni·Akt. vor 8 m

USA greifen Iran nach Drohnenangriff auf Frachter an, Iran schlägt gegen Bahrain zurück

Die USA haben am Freitag Luftangriffe auf den Iran geflogen, nachdem eine iranische Drohne einen Frachter in der Straße von Hormus getroffen hatte. Der Iran reagierte am Samstag mit Drohnenangriffen auf Bahrain und US-Stellungen – die bislang schwerste Bewährungsprobe für den vorläufigen Waffenstillstand der vergangenen Woche.

© POLITICO
Artikel lesen
Regierung·vor 3 Std.

Texas schreibt Bibellesen für über 5 Millionen öffentliche Schüler vor – ab 2030

Das von den Republikanern kontrollierte Gremium des Bundesstaates stimmte mit 9:5 für die Aufnahme von Passagen aus Altem und Neuem Testament in die Pflichtlektüreliste und verschärft damit die landesweite Debatte über Religion im Klassenzimmer.

© SAPO
Artikel lesen
Konflikte·vor 6 Std.

Ukraine beschießt russische Raketenfabrik in Wolgograd mit selbstproduzierten Flamingo-Marschflugkörpern

Präsident Selenskyj bestätigte, dass ukrainische FP-5-Flamingo-Marschflugkörper in der Nacht die Titan-Barrikady-Fabrik in Wolgograd getroffen und in Brand gesetzt haben. Der Gouverneur der Region erklärte, dass bei dem Angriff zehn Menschen verletzt wurden.

© Digi24
Artikel lesen