
Rafael Leão stimmt 45-Millionen-Euro-Transfer zu Galatasaray zu, nachdem er Aston Villa abgelehnt hat
Der portugiesische Flügelspieler wird in der Türkei 12 Millionen Euro pro Jahr verdienen, nachdem die AC Mailand einen Deal im Wert von bis zu 50 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen akzeptiert hat.
Transfervereinbarung und Vertragsdetails
Der portugiesische Flügelspieler Rafael Leão schloss am Freitag, den 28. August 2026, die Verhandlungen über einen Wechsel zum türkischen Meister Galatasaray ab und beendete damit seine Zeit beim italienischen Klub AC Mailand. Die Vereine einigten sich auf eine Transaktion in Höhe von 45 Millionen Euro an festen Ablösesummen, zusätzlich zu 5 Millionen Euro an leistungsbezogenen Zielen, laut Berichten des Transfer-Journalisten Sacha Tavolieri. Der italienische Reporter Gianluca Di Marzio berichtete von Bedingungen von 40 Millionen Euro fest plus variablen Bonuszahlungen, während Fabrizio Romano ebenfalls eine Einigung über 45 Millionen Euro plus Leistungsvariablen bestätigte.
Der 27-jährige Flügelspieler akzeptierte einen Vertrag in Istanbul im Wert von 12 Millionen Euro pro Saison. Das finanzielle Paket übertraf die von Premier-League-Klub Aston Villa vorgelegten Bedingungen, die Gehaltsangebote zwischen 7,5 Millionen und 8 Millionen Euro pro Jahr eingereicht hatten. Die AC Mailand hatte mehrere Wochen lang mit beiden potenziellen Käufern über die Zukunft des Angreifers verhandelt, bevor der Spieler seine endgültige Zustimmung zum türkischen Meister gab.
- Aston Villa taucht nach Gesprächen mit Unai Emery als Anwärter auf
- Sacha Tavolieri berichtet, dass Leão sich mit Galatasaray auf 45 Millionen Euro plus Bonuszahlungen einigt
- Leão verpflichtet sich Galatasaray bei einem Jahresgehalt von 12 Millionen Euro
- Ruben Amorim schließt Leão aus der kommenden Kaderauswahl der AC Mailand aus
Aston Villas Werben und Ruben Amorims Kaderentscheidungen
Der Einigung ging ein umkämpfter Bieterprozess zwischen Galatasaray und Aston Villa voraus, der sich im Laufe des Freitags verschob. Frühe Berichte der Journalisten Mateo Moretto und Yagiz Sabuncuoglu deuteten darauf hin, dass Aston Villas Trainer Unai Emery persönlich in die Gespräche eingegriffen hatte und Leão kurzzeitig davon überzeugte, einen Wechsel zum englischen Klub zu priorisieren. Zu diesem Zeitpunkt galt Aston Villa als Favorit für seine Verpflichtung, obwohl eine formelle finanzielle Einigung zwischen Aston Villa und der AC Mailand noch nicht erzielt worden war.
Leão änderte später am Nachmittag seine Haltung und entschied sich für das höhere Gehaltsangebot und das sportliche Projekt des türkischen Klubs. AC Mailand-Trainer Ruben Amorim, der kürzlich die technische Leitung des italienischen Teams übernommen hatte, gab bekannt, dass Leão nicht im Kader für das nächste Pflichtspiel des Klubs stehen wird. Leão beendete seine letzte volle Saison im San Siro mit 10 Toren und drei Vorlagen in 31 Einsätzen in allen Wettbewerben, nachdem er das Trikot mit der Nummer 10 für die italienische Mannschaft getragen hatte.
- Galatasaray
- 12 Mio. €/Jahr
- Aston Villa (Sabuncuoglu-Bericht)
- 8 Mio. €/Jahr
- Aston Villa (ANSA-Bericht)
- 7.5 Mio. €/Jahr
Champions-League-Kontext und Galatasarays Schritt für Richard Ríos
Galatasaray schloss die Verpflichtung von Leão vor der anstehenden UEFA-Champions-League-Kampagne ab, wo der amtierende türkische Meister auf den portugiesischen Klub Sporting CP treffen soll. Mit dem gesicherten portugiesischen Flügelspieler eröffnete der Vorstand von Galatasaray sofort Gespräche über weitere Verstärkungen im europäischen Fußball.
Der Journalist Gianluigi Longari berichtete am Freitag, dass Galatasaray erste formelle Kontakte mit dem portugiesischen Klub Benfica aufgenommen habe, um den kolumbianischen Nationalspieler Richard Ríos zu verpflichten. Der kolumbianische Spieler hat nach der Ankunft von Trainer Marco Silva im Estádio da Luz weniger Spielzeit erhalten und kam beim Auswärtsspiel von Benfica gegen Aarhus am Donnerstagabend zu keiner Einsatzminute. Um Ríos zusammen mit Leão zu registrieren, muss der türkische Klub zunächst einen Ausländerplatz im Kader innerhalb seiner nationalen und europäischen Kaderlimits freimachen.


