Gesundheit & Bildung · Barcelona
Lehrkräfte und Familien marschieren in Barcelona für einen Bildungspakt und drohen mit Herbststreiks
Tausende Lehrkräfte, Familien und Studierende gingen am Sonntag in Barcelona auf die Straße, beim letzten Protest eines Schuljahres, das von 23 Streiktagen geprägt war. Sie forderten einen „großen Pakt“ für die öffentliche Bildung und eine Verdoppelung der Mittel auf 6 % des BIP.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, LaVanguardia, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Tausende beteiligten sich an einem Marsch von den Jardinets de Gràcia zur Plaça Catalunya; Organisatoren nannten 25.000 Teilnehmer, die Polizei schätzte 7.000.
Der katalanische Bildungssektor erlebte wiederholte Ausstände, ausgelöst durch Wut über unterfinanzierte inklusive Bildung und schlechte Arbeitsbedingungen.
Die Gewerkschaften sagen, die Bildung erhalte nur 3 % des BIP, die Hälfte der gesetzlich vorgeschriebenen 6 %, und fordern einen „großen Pakt“ zur Schließung der Lücke.
Ein Pakt im März mit Minderheitsgewerkschaften und eine spätere Vereinbarung mit den Mehrheitsgewerkschaften wurden beide abgelehnt, letztere von 65 % der Lehrkräfte in einer Abstimmung.
Iolanda Segura von Ustec sagte, die Proteste würden im Herbst wieder aufgenommen, falls die Verhandlungen scheitern; das neue Schuljahr könnte mit Streiks beginnen.
- 11.02.Massenstreik leert Klassenzimmer, schockiert die Regionalregierung
- 9.06.Gewerkschaften halten den letzten Schulstreik des Schuljahres ab
- 14.06.Tausende marschieren in Barcelona und fordern einen Pakt für die öffentliche Bildung
Ein Schuljahr der Unzufriedenheit
Das katalanische Bildungssystem wird seit Februar von 23 Streiktagen erschüttert, mit vier aufeinanderfolgenden Streikwochen im Mai und Juni. Die Unruhen begannen am 11. Februar, als ein Massenausstand die Klassenzimmer leerte und die Regierung überraschte. Die Lehrkräfte erklärten, das inklusive Bildungsmodell, das ohne ausreichend Personal und Ressourcen eingeführt wurde, habe das System an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Während Gewerkschaftsführer zunächst Gehaltserhöhungen priorisierten, forderten die Lehrkräfte vor Ort mehr Unterstützungspersonal für Schüler mit Lernstörungen.
Der Marsch in Barcelona
Am Sonntag organisierten die Gewerkschaften die letzte Demonstration des Schuljahres, an der sich auch Familien und Studierende beteiligten. Die Demonstranten versammelten sich kurz nach Mittag in den Jardinets de Gràcia und zogen zur Plaça Catalunya. Die Organisatoren sprachen von 25.000 Teilnehmern; die städtische Polizei Guàrdia Urbana bezifferte die Zahl auf 7.000. Zu den Rufen gehörten „Niubó dimissió“ – der Rücktritt der Bildungsrätin Esther Niubó wurde gefordert – und „Paremos la emergencia social y educativa“.
Forderungen und die Finanzierungslücke
Die Demonstranten forderten einen „großen Pakt“ für die öffentliche Bildung mit höheren Investitionen, um die Mittel von derzeit 3 % des BIP auf die gesetzlich vorgeschriebenen 6 % anzuheben. Der Aufruf erfolgt, während die Gewerkschaften erklären, das Bildungsgesetz von 2009 sei gescheitert und eine strukturelle Reform überfällig.
„Die Bildung hat den Tiefpunkt erreicht.“
- Aktuelle Finanzierung (2026)
- 3 % des BIP
- Gesetzliches Ziel
- 6 % des BIP
Daten aus dem Artikeltext
Gescheiterte Pakte und eine gespaltene Bewegung
Die katalanische Regierung schloss im März einen Pakt mit den Minderheitsgewerkschaften CC OO und UGT und versprach 2 Milliarden Euro über vier Jahre für Gehaltserhöhungen und Personalaufstockung. Der Pakt wurde von den meisten Lehrkräften abgelehnt, und die Streiks gingen weiter. Ein zweiter Pakt, der nun auch die Mehrheitsgewerkschaften einbezog, fand ebenfalls keine Zustimmung der Lehrkräfte – 65 % stimmten in einer Konsultation vor zwei Wochen dagegen. Die Abstimmung offenbarte eine Kluft zwischen der Gewerkschaftsführung und den Lehrkräften vor Ort.
Drohung mit Herbstunruhen
Gewerkschaftsführer warnten, dass das neue Schuljahr mit erneuten Ausständen beginnen werde, falls die Regierung keine ernsthaften Verhandlungen aufnehme.
„Wenn keine Einigungen erzielt werden, werden wir uns im Herbst wieder auf den Straßen treffen.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressMiles de docentes y familias se manifiestan en Barcelona por un gran...
- LaVanguardiaLa comunidad educativa exige un giro de rumbo y avisa al Govern: "Nos veremos en otoño
- EL PAÍSFamilias y estudiantes se unen a los docentes catalanes en la última manifestación del curso
- El PeriódicoLos docentes vuelven a manifestarse en Barcelona para exigir un gran pacto por la educación pública y más inversión
- Esther Niubó
- Kataloniens Bildungsrätin, Ziel von Rücktrittsforderungen
- Iolanda Segura
- Sprecherin von Ustec, warnte vor Herbstprotesten
- David Caño
- Vertreter von USTEC, sagte, die Bildung habe den Tiefpunkt erreicht
- Jordi de Carreras
- Präsident des Familienverbands aFFaC, forderte eine Stimme in den Verhandlungen
- Orte
- Barcelona
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