Gesundheit & Bildung · Bukarest
Rumänische Lehrer reichen 160.000 Unterschriften im Parlament ein, um Gesetz 141/2025 zu kippen
Bildungsgewerkschaften, die über 300.000 Beschäftigte vertreten, übergeben eine Bürgerinitiative mit mehr als 160.000 Unterschriften, die die Annullierung des Gesetzes 141/2025 und die Einführung von Klassengrößenobergrenzen fordert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von HotNews.ro, RFI, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Drei Föderationen, die mehr als 300.000 Bildungsbeschäftigte vertreten, haben am 25. Juni 2026 eine Bürgerinitiative mit über 160.000 Unterschriften beim Parlamentsregister eingereicht.
Die Gewerkschaften fordern maximal 22 Schüler pro Klasse in der Grundschule und 26 im Gymnasium und Lyzeum und bezeichnen dies als wesentlich zur Bekämpfung von Überfüllung.
Die Initiative zielt auf die Annullierung von Bestimmungen ab, die die Unterrichtsbelastung erhöht, die Bezahlung von Überstunden halbiert und die Klassengrößenbeschränkungen gelockert haben, was die Gewerkschaften als bildungsfeindlich bezeichnen.
Ein steuerfreier Einrichtungsbonus in Höhe von drei Grundgehältern wird für Lehrer vorgeschlagen, die ab dem Schuljahr 2026–2027 Stellen in abgelegenen oder benachteiligten Gebieten annehmen.
Gewerkschaftsvertreter warnen, dass eine komprimierte Gehaltstabelle und eine feste Mentoring-Zulage von 400 Lei brutto erfahrene Lehrer dazu drängen, einen vorzeitigen Ruhestand oder einen Berufswechsel in Betracht zu ziehen.
Protest am Parlamentspalast
Drei große Bildungsföderationen haben am Donnerstag, den 25. Juni 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr vor dem Parlamentspalast in Bukarest protestiert. Der Protest begleitete die offizielle Einreichung einer Bürgerinitiative, die von über 160.000 Unterschriften unterstützt wird. Die Petition fordert dringende Änderungen der rumänischen Bildungsgesetze und die Annullierung dessen, was die Gewerkschaften als „destruktive bildungsfeindliche Bestimmungen“ bezeichnen, die durch das Gesetz Nr. 141/2025 eingeführt wurden.
„Über 160.000 Unterschriften zur Rettung der rumänischen Bildung. Vertreter von FSLI, FSE Spiru Haret und FNS Alma Mater (die über 300.000 Beschäftigte vertreten) werden das Parlament (Alveola Parcului Izvor) bestreiken, um die über 160.000 von Ihnen gesammelten Unterschriften offiziell einzureichen. Unser Ziel? Die dringende Änderung der Bildungsgesetze und die ANNULIERUNG der destruktiven Bestimmungen, die durch das Gesetz Nr. 141/2025 auferlegt wurden!“
Was die Gewerkschaften rückgängig machen wollen
Die Initiative, die erstmals Anfang Februar 2026 eingereicht wurde, zielt auf Maßnahmen ab, die im Gesetz 141/2025 enthalten sind und nach Ansicht der Gewerkschaften sowohl Lehrern als auch Schülern geschadet haben. Das umstrittene Gesetz erhöhte die Pflichtstundenzahl, halbierte den Stundensatz für über die Norm hinaus erteilten Unterricht und erhöhte die maximale Anzahl von Schülern pro Klasse. Indem sie eine Rückkehr zu den Standards vor 141/2025 fordern, argumentieren die Gewerkschaften, dass sie die Bedingungen für ein qualitativ hochwertiges Bildungssystem wiederherstellen.
Klassengrößenobergrenzen und Arbeitsbedingungen
Zu den konkreten Forderungen gehören strenge Grenzen für die Klassengrößen: maximal 22 Schüler in der Grundschule und 26 in der Sekundarstufe I und II. Die Gewerkschaften fordern außerdem die Wiedereinführung der bisherigen Methode zur Berechnung des Stundenlohns und der alten Unterrichtsnormen, mit einer Reduzierung um zwei Stunden für Lehrer, die die höchste didaktische Stufe (Gradul I) und mehr als 25 Dienstjahre haben. Ein steuerfreier Einrichtungsbonus in Höhe von drei Grundgehältern wird für Lehrer vorgeschlagen, die ab dem Schuljahr 2026–2027 bereit sind, in abgelegenen oder benachteiligten Gebieten zu arbeiten, verbunden mit einer fünfjährigen Verpflichtung. Weitere Vorschläge umfassen eine separate Klassenorganisation für die achte Klasse unabhängig von der Schülerzahl und Stipendien in Höhe des Nettogehalts eines Berufsanfängers für Studierende in Doppelfach-Lehramtsstudiengängen oder didaktischen Masterprogrammen.
Warnung vor Frühpensionierungen
Gewerkschaftsführer haben auch darauf hingewiesen, dass die durch das Gesetz 141/2025 eingeführte komprimierte Gehaltstabelle erfahrene Mitarbeiter in den vorzeitigen Ruhestand treibt. Die Kluft zwischen Einstiegs- und Endgehalt hat sich stark verengt, wodurch Anreize, im Beruf zu bleiben, wegfallen. Die feste Mentoring-Zulage von 400 Lei brutto, die ein prozentuales System ersetzt, verringert die finanzielle Belohnung für Dienstalter weiter.
„Erfahrene Lehrer, die sich benachteiligt fühlen, weil sie nicht mehr proportional zu ihren Dienstjahren im Gehalt aufsteigen können, werden einen früheren Ruhestand anstreben oder versuchen, in andere Berufe zu wechseln.“
Die Gewerkschaften haben die Parlamentarier aufgefordert, die Initiative dringend zu debattieren, damit das Schuljahr 2026–2027 unter besseren Bedingungen für die Beschäftigten und die direkten Nutznießer des Bildungssystems beginnen kann.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- HotNews.roProtest al profesorilor în fața Parlamentului. 160.000 de semnături pentru modificarea unor măsuri din educație - HotNews.ro
- RFIProtest al sindicaliştilor din Educaţie, joi, la Palatul Parlamentului
- Digi24Protest al sindicaliștilor din Educație, joi, în fața Parlamentului. Ce solicită cadrele didactice
- Ziare.comSindicaliștii din Educație, protest major la Palatul Parlamentului. Au strâns peste 160.000 de semnături împotriva modificărilor care le diminuează salariile
- Alexandru Mihai Mihalcea
- Gewerkschaftsvertreter, zitiert zum Risiko von Frühpensionierungen aufgrund der Gehaltskompression durch Gesetz 141/2025
- Orte
- Bukarest
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